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Abstimmungszeit beendet
Autor Michael Hollmann am 20. März 2017
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Die Kanzlerin direkt

Elektromobilität

Sehr geehrte Frau Bundeskanzlerin Frau Dr. Merkel,
warum wird eigentlich so ausschließlich auf Elektromobilität, bei der es noch so viel zu erfinden und zu entwickeln gibt, gesetzt, wenn es um die Minderung von Schadstoffemissionen geht? Warum fördert man nicht einfach das Heizen mit Windstrom in den Gebieten, wo er im Überfluss anfällt und schützt damit die Innenstädte vor den Emissionen aus Gas-, Öl- und Kohleheizung? Es müsste keine neue Technologie erfunden werden, vielleicht würden die ungeliebten Mega-Strom-Trassen überflüssig, die Herkunftsgebiete der "seltenen Erden" für neuartige Batterien würden geschont und die Abhängigkeit von bestimmten Gas- und Öllieferanten verringert. Ein gewöhnlicher Haushalt benötigt für Heizzwecke doch etwa genau so viel Heizöl wie Diesel für 20000 km im Familienauto. Für manche Häuser müsste lediglich ein leistungsfähigerer Elektroanschluss gelegt werden. Und anschließend kann in das vorhandene Heizsystem ein Durchlauferhitzer, ein gewöhnlicher Warmwasserboiler oder anderes integriert werden. Die Kosten wären überschaubar, der Effekt für die Umwelt könnte schon lange vor 2030 einsetzen. Müsste man dann in den Innenstädten noch unbedingt Auto-Verbotszonen haben?
Ich wünsche Ihnen weiterhin viel Kraft und Mut für Ihre Arbeit als Bundeskanzlerin.

Mit freundlichen Grüßen,
Michael Hollmann