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Abstimmungszeit beendet
Autor Carolin Hackel am 04. September 2017
1912 Leser · 1 Kommentar

Familienpolitik

Elternzeit

Sehr geehrte Frau Bundeskanzlerin

Wie kann es sein, dass dem arbeitendem Volk, während der Elternzeit (gerade das erste Jahr), so viel Geld gestrichen wird? Das erste Jahr ist sehr kostspielig, da sollte das "Babyjahr" doch ohne Abzüge ermöglicht werden, denn so brauch man sich nicht wundern, wenn arbeitende Frauen und Männer sagen, sie können sich ein Kind nicht leisten! Denn alle festausgaben bleiben ja weiterhin bestehen und neue kommen dazu! Versicherung, Miete, kita, Auto, Erstausstattung fürs Baby, etc! Meiner Meinung nach, dürfte das erste Jahr Elternzeit keine Abzüge gemacht werden, denn so wird das arbeitende volk bestraft!

Ich habe jetzt mein 2. kind bekommen und kann mir einen Urlaub nächstes Jahr nicht leisten, obwohl ich arbeiten war, bevor ich schwanger wurde! Ich bin monatlich über 200 h gegangen und hab ganz gut verdient! Aber trotzdem muss ich jetzt ein Jahr auf jeden Cent achten, nur weil ich mich für ein Kind entschieden habe! Dies ist sehr traurig!

Generell finde ich unser weitentwickeltes Deutschland sehr familienunfreundlich (kitazeiten, Arbeit, Lohn, Spielplatz, etc)

Ich erhoffe mir eine Antwort und bedanke mich schon mal im Voraus

Mit freundlichen Grüßen
Familie Hackel
(Papa Tim, Mama Carolin, Josephine 4 Jahre , Leonique 2monate)

Kommentare (1)Schließen

  1. Autor Christina Burger
    am 17. September 2017
    1.

    Ich habe bevor ich schwanger wurde eine Ausbildung gemacht, in der es keine Vergütung gab und ich musste neben dem zeitaufwendigen Lernen noch einiges arbeiten ... als mein Kind auf der Welt war, hab ich daher nur 750 Euro Elterngeld bekommen. Da ich freiberuflich tätig bin, wollte ich in dem Elternzeit-Jahr etwas dazu verdienen, da das Geld ziemlich knapp war - dann sagte man mir, dass das Geld was ich in der Elternzeit verdiene eins zu eins vom Elterngeld abgezogen wird. So fördert man leider keine Frauen und deren berufliches und finanzielles Weiterkommen.

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