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Abstimmungszeit beendet
Autor Ursula Demus am 29. August 2016
2033 Leser · 4 Kommentare

Die Kanzlerin direkt

Empfohlene Vorratshaltung

Ein guter Freund, bisher gutverdienender selbstständiger Diplominformatiker, bekam Ende letzten Jahres Krebs. Seither kann er nicht mehr arbeiten - er liegt immer wieder wochenlang im Krankenhaus und bekommt nun nur noch Hartz IV. Das allein ist für ihn schon die Hölle. Dank fehlendem Verdienst wird er auch noch sein Zuhause verlieren. Hier waren schon Leute, die sein (noch)Zuhause fotografiert haben für die Versteigerung.
Jetzt ist die Bevölkerung gemahnt, für Notfälle einen Vorrat anzulegen.. Von was soll das ein Hartz-IVler machen? Hat er kein Recht einen Notfall zu überleben - selbst wenn er den Krebs in den Griff bekommt? Er ist halt leider nur Deutscher und in Deutschland geboren. Hat er trotzdem ein Recht auf Überleben???
Bitte helfen Sie mir weiter!!! Ich helfe und pflege ihn so gut ich kann, aber selbst krank und Vollerwerbsunfähigkeits-Rentner habe ich nicht die Mittel, ihm die geforderte Vorratshaltung zu finanzieren. Hab nicht mal das Geld für mich selbst diesen Plan zu erfüllen! Bitte sagen Sie mir, was ich tun kann!!! Wir sind halt leider nur Deutsche.

Kommentare (4)Schließen

  1. Autor Holger Körner
    am 29. August 2016
    1.

    Dennoch bleibt die Tatsache bestehen, daß den Belangen von Flüchtlingen Vorrang von denen der Einheimischen gegeben wird. Mein Vater (fast 60 Jahre gearbeitet) musste, um seine Gehhilfe zu bekommen ein mehrwöchiges Antrags- und Prüfungsverfahren durchlaufen. Die Großmutter einer Flüchtlingsfamilie im Ort (nie hier gearbeitet) bekam ihren Rollator innerhalb von 2 Tagen.

  2. Autor Rosi Mörch
    am 29. August 2016
    2.

    Arme Deutsche, ob Rentner, Harz IV oder verarmte sonstige Bürger, hungernde Kinder, haben in diesem Land leider keine Lobby. Für diese Leute gibts es keine Fähnchenschwenker oder Gutmenschen mit der rosaroten Brille. Auch Herrn Kleber spritzen die Tränen nicht kerzengerade aus den Augen - wie bei den Nachrichten über Flüchtlinge-. Hier wird es schon niemanden schlecht gehen - nicht wahr Herr Kleber??? Nehmen wir uns lieber den Millionen Wirtschaftsflüchtlingen an.

  3. Autor Erhard Jakob
    am 30. August 2016
    3.

    Rainer,
    ich bin mir sicher, dass die Ursula und der krebskranke Mann
    sich für Ihre Lebensberatung sehr bedanken wird.
    .
    Hier geht es doch nicht darum, ob es sich um eine Empfehlung
    oder Verpflichtung handelt? Sondern darum, dass ein Groß-
    teil der Bevölkerung gar nicht das Geld hat, eine solche
    Bevorratung anzulegen. Die Meisten leben von
    der Hand in den Mund.
    .
    Angst, Wut und Hass sind keine guten Berater. Aber wenn
    die Bevölkerung sieht, wieviel Milliarden an Steuergeldern
    in Griechenland und anderen Ländern versickern und
    unberechtigte Asylanten erhalten finazielle
    Unterstützung, entsteht schon Unmut!
    .
    Dann stellt sich schon die Frage:
    *Warum wird eine solche >Notfallversorung< nicht
    staatlicherseits finanziert und durchgeführt?*

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