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seit 2006 beantwortete das Bundespresseamt Ihre Fragen auf dieser Plattform im Auftrag der deutschen Bundeskanzlerin. Im Zuge einer Neustrukturierung entwickelt das Bundespresseamt sein originäres Angebot weiter im Sinne eines Bürgerservices mit Dialogmöglichkeiten. Auf dieser Plattform wurden am Montag, den 30. April 2018, die letzten drei Fragen beantwortet. Neue Beiträge und Kommentare werden nicht mehr veröffentlicht.

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Ihr Moderationsteam

Abstimmungszeit beendet
Autor Michael Kost am 25. April 2014
3730 Leser · 2 Kommentare

Die Kanzlerin direkt

Energiewende

Sehr geehrte Frau Bundeskanzlerin,

die Energiewende ist möglich, sie braucht nur Mut und Bio – Wasserstoff

Gegenwart:
- Stromerzeugung durch Großkraftwerke, Verteilung über Stromtrassen, 2/3 Verlust!
- Weht der Wind, oder scheint die Sonne, ist zu viel Strom vorhanden, die Großkraftwerke können nicht heruntergefahren werden, der Strom kann mit nur 30 Pumpspeicherkraftwerken nicht gespeichert werden, der Überschuss wird entsorgt
- Je mehr Photovoltaik und Windkraftanlagen gebaut werden, umso teurer wird der Strompreis werden, z.b. sind die gesetzliche Zulagen wie Steuern, KWK-Zulage, Offshore, EEG Zulage, seit 1998 von 25% auf heute 50% gestiegen.

Zukunft mit Biowasserstoff:
- Wasserstofferzeugung durch Biomasse Vergasung (85% Wirkungsgrad) in dezentralen Reformern, Versuchsanlagen bestehen bereits. Alternativ auch durch Grünen Strom, das wäre aber etwas teurer. Gasimporte gehen dadurch automatisch zurück.
- Einspeisung des Wasserstoffs ins Erdgasnetz, das ist bereits vorhanden. Verteilverluste wie beim Strom gibt es keine, die 2/3 Verlust der Kraftwerke und Stromnetzte müssen erst gar nicht erzeugt werden.
- Das Erdgasnetz als Energiespeicher ist gigantisch und schlägt jedes Pumpspeicherkraftwerk
- Umwandlung von Wasserstoff durch Brennstoffzellen zur Strom und Wärmeerzeugung
- Eigennutzung der Energie und Rückspeisung der Überschüsse ins Stromnetz. Je mehr Brennstoffzellen ans Netz gehen, umso billiger wird der Strom.
- Die Energiepreise sinken, da weniger Energie erzeugt werden muss, und durch die Rückspeisung zu viel Strom vorhanden ist.
- Der Umbau zur Wasserstoffgesellschaft in der BRD kostet ca. 40 Mrd. Euro. www.biowasserstoff.de

Können sie Stadtwerke dazu bringen, Wasserstoff einzuspeisen und Hersteller dazu bringen, Brennstoffzellengeräte für H2 zu verkaufen?

Herzlichen Dank

Kommentare (2)Schließen

  1. Autor Erhard Jakob
    am 04. Mai 2014
    1.

    Die Idee, bzw. die These, vonMichael,
    finde ich gut.
    .
    Allerdings gilt:
    *Eines Mannes Wort - ist
    keines Mannes Wort.
    Man muss immer
    beide Seiten
    hören.*
    .
    In diesem Sinne wäre es gut,
    wenn ein Fachmann, die
    andere Seite dieser
    These, betrachtet.
    .
    Und sie uns hier
    vorstellt.

  2. Autor Bruno Langer
    am 12. Mai 2014
    2.

    Hallo Herr Jacob,

    ich stimme Ihnen zu.

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