Liebe Besucherinnen und Besucher,

seit 2006 beantwortete das Bundespresseamt Ihre Fragen auf dieser Plattform im Auftrag der deutschen Bundeskanzlerin. Im Zuge einer Neustrukturierung entwickelt das Bundespresseamt sein originäres Angebot weiter im Sinne eines Bürgerservices mit Dialogmöglichkeiten. Auf dieser Plattform wurden am Montag, den 30. April 2018, die letzten drei Fragen beantwortet. Neue Beiträge und Kommentare werden nicht mehr veröffentlicht.

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Ihr Moderationsteam

Abstimmungszeit beendet
Autor Maria Kiosse am 17. September 2009
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Gesundheit

Erhötes ALG2 bei Krebserkrankung?

Sehr geehrte Frau Bundeskanzlerin,

kurz zu meinem Anliegen welches nicht mich betrifft.

Meine Freundin ist 34 Jahre alt. Vor 4 Jahren wurde bei Ihr Endometriose festegestellt, letztes Jahr erkrankte Sie an schwarzem Hautkrebs. Sie lebt von ALG2 welches vorne und hinten nicht reicht, da weder die Agentur für Arbeit noch die Krankenkasse die Therapien zur Immunstärkung und Medikamente bezahlt. Sie muss alles aus eigener Tasche bezahlen.

Der erhöhte Regelsatz für Krebserkrankte beträgt 20 € mehr im Monat. Die Aufnahme einer Arbeit ist momentan nicht möglich, da Sie die meiste Zeit mit Vorsorge- und Nachuntersuchungen bei verschiedenen Ärzten verbringt. Vor Ihrer Erkrankung hatte Sie ein geregeltes Leben und ein geregeltes Einkommen. Mittlerweile ist Sie verschuldet. Ich würde gerne wissen welche Möglichkeiten es bezüglich der Kostenübernahme für Ihre Therapien und Medikamente gibt und warum kranke Menschen nicht mit mehr Unterstützung seitens der Krankenkasse und seitens der Agentur für Arbeit rechnen können.

Über eine Rückmeldung würde ich mich sehr freuen.

Viele Grüße

Maria Kiosse