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Abstimmungszeit beendet
Autor Jürgen Schmid am 10. Juli 2012
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Außenpolitik

Euro nur noch mit vertrauenswürdigen Ländern (Euro-Nord)

Sehr geehrte Frau Kanzlerin,
ich habe mich stets über die Krisensituationen der Euroländer, seit 2007 besonders, informiert als die Bankenkrise begann, die Wirtschaftskrise und Fiskalkrise folgte und nun das Ganze von vorn sich weiterentwickelt. Das sind weitere Eskalationstufen die uns an den Abgrund führen.
So kann es nicht weitergehen, dass Sie uns als Steuerzahler und den künftigen Generationen weitere Steuerlasten ungeahnten Ausmaßes aufbürden, die von mangelhaften Staatsführungen (besonders hervorzuheben der Club Med) und den Banken zu verantworten sind.
Ich verliere gegliches Vertrauen in Ihre Politik und Standfestigkeit.
Zuerst sind Sie standhaft gegenüber den Forderungen und kippen dann immer wieder zum Ende um, wenn der Druck zu groß wird (siehe ESM).

Der ESM darf trotzdem so nicht angewendet werden, wie geplant, da bin ich bei Prof. Sinn und den Herren die die Krise eskalieren sehen.

Fazit: 9% Einbruch der Wirtschaftsleistung , bei Ausscheiden der kritischen Euroänder ist den Menschen besser zu erklären als eine dauerhafte Krisensituation.
Kanzler Schröder mußte das Zepter abgeben, weil er für das Volk gesunde, jedoch zunächst unpopuläre Maßnahmen, ergriffen hat. Wir können ihm Heute dankbar sein, die Weichen rechtzeitig gestellt zu haben.
Ich hoffe Sie treffen, da es allerhöchste Zeit ist, auch unpopuläre Maßnahmen zu Ihrem Nachteil, später in den Geschichtsbüchern aber sicher zu Ihrem Vorteil.
Danke für Ihren unermüdlichen Einsatz !
Ihre Zeit im höchsten Staatsamt ist eine der problematischsten Phasen, die ich als 62-jähriger Bürger verfolgen konnte.
Frage: Warum wird die Krise nicht in diesem Sinne entschärft ?

MfG J. Schmid