Liebe Besucherinnen und Besucher,

seit 2006 beantwortete das Bundespresseamt Ihre Fragen auf dieser Plattform im Auftrag der deutschen Bundeskanzlerin. Im Zuge einer Neustrukturierung entwickelt das Bundespresseamt sein originäres Angebot weiter im Sinne eines Bürgerservices mit Dialogmöglichkeiten. Auf dieser Plattform wurden am Montag, den 30. April 2018, die letzten drei Fragen beantwortet. Neue Beiträge und Kommentare werden nicht mehr veröffentlicht.

Wir danken Ihnen für Ihre rege Teilnahme auf www.direktzurkanzlerin.de.

Ihr Moderationsteam

Abstimmungszeit beendet
Autor G. Simon Dipl.Ing.-Europaingenieur am 25. Januar 2013
3411 Leser · 1 Kommentar

Die Kanzlerin direkt

Europapolitik Neuer "Abstaubervorstoß" Camerons

Sehr geehrte Frau Bundeskanzlerin,
der neue Vorstoß Camerons noch mehr Ausnahmeregelung
für England herauszuholen, ist schon dreist. Unsere
Verfassung weist schon 13 Ausnahmen auf, die zur
gemeinschaftlichen Aufgabe, zu einem gemeinsamen
Europa m.E. kein Beitrag sind. Als 45-jähriges Mitglied der
europäischen Bewegung bitte ich Sie, dem erneuten
Versuch Camerons nicht entgegenzukommen. Den Austritt
sollte man ihm nicht verwehren. Cameron ist und bleibt
ein Störenfried. England mag sich nicht einordnen in die
europäische Gemeinschaft. Diese Einstellung musste ich
auch in Seminaren europäischer Akademien erfahren durch
englische Seminarteilnehmer. Das Verhalten dieser
Teilnehmer war das gleiche Camerons. Europa wird nicht
zusammenbrechen, wenn ein "Außenstehender" droht eine
Gemeinschaft zu verlassen.
Frage: Sehe ich das so richtig, daEngland ja kein echtes
Mitglied ist?

Kommentare (1)Schließen

  1. Autor Helmut Krüger
    am 25. Januar 2013
    1.

    Ohne den Briten dabei Unrecht zu tun: Wohl nicht nur nach meiner Empfindung ist es so, dass die Briten sich nicht so recht entscheiden können zwischen dem Hochhalten an freilich verblassten Commonwealth-Träumen und einer gemeinsamen, grundsätzlich auf Partnerschaft gründenden Europäischen Union.

    Eine Frage, die die Briten - die Jüngeren vielleicht anders als die Älteren? - nur für sich lösen können, nicht aber der übergroße Rest der EU für sie. Für die Kulturgeschichte Europas und mithin für die Identität der EU ist Griechenland m. E. bedeutender als Großbritannien, vielleicht macht auch das ein Teil des Problems aus.

  2. Um einen Kommentar schreiben zu können, müssen Sie angemeldet sein.