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seit 2006 beantwortete das Bundespresseamt Ihre Fragen auf dieser Plattform im Auftrag der deutschen Bundeskanzlerin. Im Zuge einer Neustrukturierung entwickelt das Bundespresseamt sein originäres Angebot weiter im Sinne eines Bürgerservices mit Dialogmöglichkeiten. Auf dieser Plattform wurden am Montag, den 30. April 2018, die letzten drei Fragen beantwortet. Neue Beiträge und Kommentare werden nicht mehr veröffentlicht.

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Ihr Moderationsteam

Beantwortet
Autor Alexander Günther am 04. Januar 2011
14390 Leser · 13 Kommentare

Soziales

Falsche Anreize für Migranten in Deutschland und dramatische Bevölkerungsverschiebungen

Sehr geehrte Frau Bundeskanzlerin,

mit Sorge und Ohnmacht beobachte ich den Verfall unseres Landes, indem seine Kultur und die westlich-christlichen Werte auf dem Altar falsch verstandener Toleranz geopfert werden. Ich war bisher nicht politisch aktiv und bin weder links noch rechts orientiert. Aber die Umstände zwingen mich zum handeln. Durch unseren Wohlfahrtsstaat alimentieren wir mittlerweile Millionen von Migranten (vor allem aus muslimischen Ländern), welche sich aufgrund ihrer Religion und Tradition in Gettos abgrenzen und sich nicht mit Deutschland identifizieren. Das dt. Sozialsystem alimentiert diese Menschen, so dass sie im Vgl. zu Ihren Heimatländern um ein Vielfaches besser leben und das ohne jegliche Gegenleistung. Hartz IV macht für die meisten dieser Menschen eine Arbeitsaufnahme unattraktiv. Auf Grund der hohen Geburtenraten dieser muslimischen Migranten sowie des weiteren Zuzugs wird Deutschland in den nächsten Jahrzehnten mit hoher Wahrscheinlichkeit ein gespaltenes Land sein, da die Muslime immer mehr Forderungen u. Veränderungen im Sinne des Islam (z.B. Scharia, noch mehr Moscheen) fordern könnten. Auf lange Sicht wird unsere Heimat höchstwahrscheinlich ein muslimischer Staat. Dies könnte höchstwahrscheinlich auch in der übrigen westlichen Ländern Europas der Fall sein. Integration kann nur gelingen, wenn sich die Einwanderer an die bestehende Gesellschaft anpassen und unseren Rechtsstaat und die Trennung von Staat und Kirche anerkennen. Dies geschah auch immer wieder in der Vergangenheit (z.B. Hugenotten, Polen). Bei der Einwanderung von Muslimen handelt es sich um eine neue Qualität, da diese Menschen sich meist nicht integrieren und assimilieren (ca. 90% der Türken heiraten nur untereinander Muslima dürfen nur Moslems heiraten, Zuzug der Brautpartner aus Ausland). Der Islam ist gewaltfördernd (Anm: in zahlreichen Suren wird zur Tötung von Nicht-Muslimen aufgerufen) Die weltweite Tötung und Unterdrückung von Christen u. a. Religionen und er legitimiert die Unterdrückung der Frauen (z.B. Frau steht im Islam unter Mann). Dem Islam fehlt die Selbstkritik und eine Aufklärung wie sie in Europa über Jahrhunderte stattfand. Auf Grund der bisherigen Politik scheint unser Rechtssystem mit dem Einwanderungsproblem überfordert.

Sie haben als Bundeskanzlerin einen Amtseid abgelegt, indem Sie schworen Schaden vom deutschen Volk abzuwenden. Das dt. Volk erwartet ein entsprechendes Handeln.

1. Wie soll die zukünftige Einwanderung gesteuert werden? Wieso nehmen wir vorrangig nur Unqualifizierte auf, wo sie doch ständig davon reden, dass wir aufgrund des Fachkräftemangels auf Einwanderung angewiesen seien? Wieso übernehmen wir nicht die Einwanderungssysteme von typischen Einwanderungsländern (z.B. USA, Kanada)? Wer in unser Land kommt muss selbst für sich sorgen. In den USA gibt es nur eine dürftige Sozialhilfe und das erst nach fünf Jahren. Jeder muss verpflichtet sein, dass er für sich selbst aufkommt. In D wird automatisch jeder alimentiert, was die Leistungsbereitschaft senkt und die Geburtenzahlen von Hartz IV-Empfängern und bildungsfernen Schichten begünstigt, was zu einem meßbaren Intelligenzrückgang der jungen Generationen (siehe PISA) geführt hat. Aber D braucht intelligente Menschen, sonst kommt es zum wirtschaftlichen Niedergang.

2. Ich wünsche mir, dass unser Volk nicht länger von kriminellen Ausländern gepeinigt wird. Die Übergriffe sind zahlreich dokumentiert. Wieso werden ausländische Intensivtäter (Schwerverbrecher) nicht automatisch des Landes verwiesen?

3. Wie gehen Sie konkret gegen den Mißbrauch unserer Sozialsysteme durch Einwanderer vor? Wie viele Ausweisungen hat es in solchen Fällen gegeben?

4. Befürworten Sie den EU-Beitritt der Türkei? Wie viele Einwanderer und welche Kosten für die Sozialsysteme erwarten sie?

Ich hoffe, dass die zukünftigen Generationen in einem freien Land mit christlichen Wurzeln, deutscher Sprache und Kultur leben dürfen. Ich wünsche mir, dass nicht die Scharia, sondern unser Wertesystem und das Grundgesetz Geltung haben. Ohne Meinungsfreiheit dürfte ich diese Zeilen gar nicht schreiben. Wehe uns allen, wenn dies alles zerbricht und die Deutschen zur Minderheit werden. Dann bleibt nur noch die Anpassung, Auswanderung oder der Tod.

Antwort
im Auftrag der Bundeskanzlerin am 03. Februar 2011
Angela Merkel

Sehr geehrter Herr Günther,

vielen Dank für Ihre Zuschrift, die wir im Auftrag der Bundeskanzlerin beantworten.

Ihren Fragen stellen Sie eine Vielzahl von pauschalen Annahmen und Aussagen voran, die überwiegend unzutreffend sind und ein falsches Gesamtbild ergeben. Es würde den Rahmen dieses Forums sprengen, hier auf jede einzelne Aussage und Frage einzugehen.

Politik und Verwaltung brauchen belastbare Fakten, um Entscheidungen treffen zu können. Im Bereich der Integrations- und Migrationspolitik gibt es dafür mehrere aktuelle und umfassende Datensammlungen – beispielsweise den Migrationsbericht und den Ausländerbericht. Interessierten Bürgerinnen und Bürgern bieten diese Werke die Möglichkeit, sich umfassend und auf einer verlässlichen Grundlage zu informieren. Die aktuellsten Berichte finden Sie unter anderem hier: http://www.bundesregierung.de/Webs/Breg/integration/DE/Se...

Weitere Fakten zur Integrationspolitik finden Sie hier: http://www.bundesregierung.de/Webs/Breg/integration/DE/St...

Muslime in Deutschland sollen sich als Teil der deutschen Gesellschaft verstehen und von der deutschen Gesellschaft auch so verstanden werden. Mit diesem Ziel hat der Bundesinnenminister im Herbst 2006 die Deutsche Islam-Konferenz einberufen und in der jetzigen Legislaturperiode fortgeführt. Erstmals in der Geschichte der Bundesrepublik Deutschland besteht damit ein gesamtstaatlicher Rahmen für einen langfristig angelegten Dialog mit den Muslimen, die in Deutschland leben. Mehr Informationen zur Deutschen Islam Konferenz finden Sie hier: www.deutsche-islam-konferenz.de

Deutschland braucht diesen Dialog.

Wer demgegenüber Angst vor allen Muslimen in Deutschland zu schüren versucht und dabei Religion und Extremismus, Islam und Islamismus, Mehrheit und Minderheit der Muslime einfach gleichstellt, der betreibt unzulässige Vereinfachungen, die einer differenzierten Auseinandersetzung mit dem Thema Integrationspolitik entgegenstehen. Hierfür sollte dieses Diskussionsforum nicht genutzt werden.

Mit freundlichen Grüßen

Ihr Presse- und Informationsamt der Bundesregierung

Kommentare (13)Schließen

  1. Autor Adelheid Kaulbars
    am 14. Januar 2011
    1.

    Ich stimme dem Autor A.Günther voll und ganz zu,da eigene negative Erfahrungen erlebt habe.Wir sind leider schon soweit ,daß man Angst hat darüber zu sprechen,da man gleich als Nazi bezeichnet wird.
    Dennoch schreibe ich hir was ich selbst erlebt habe zB.die worte
    "du hast bald sowieso nichts mehr zu sagen ,denn Deutschland gehört bald uns ". Es macht mir Angst sehr große Angst. Denn die Zeitbombe tickt. Was glauben sie warum die Moslems sich hier so breit machen.Ich bin kein Nazi und will es auch nicht werden,denn ich habe noch erinnerung andiese Zeit.Bitte bitte schützen sie unsere Kinder Enkel und Urenkel vor diesen Menschen.

  2. Autor Elisabeth Ruhr
    am 23. Januar 2011
    2.

    Ich kann mich nur den Sätzen anschliessen: Sie haben als Bundeskanzlerin einen Amtseid abgelegt, indem Sie schworen Schaden vom deutschen Volk abzuwenden. Das dt. Volk erwartet ein entsprechendes Handeln.

  3. Autor ole style
    am 24. Januar 2011
    3.

    @Adelheid Kaulbars - Da bleibt einem ja echt die Spucke weg. "Bitte bitte schützen sie unsere Kinder Enkel und Urenkel vor diesen Menschen" und da wird man gleich als Nazi bezeichnet? Sowas.

    Der Text entbehrt wirklich jeder wissenschaftlichen Fundierung. Sie nehmen hanebüchene bayerische Stammtischparolen und schlesische Kaffekränzchen- Thesen und machen daraus einen wohlstrukturierten Aufsatz. Das ist ihnen wirklich gelungen, alle Achtung.

    1. Welche Quelle belegt denn bitte, das Muslime sich
    "freiwillig" in Ghettos verschanzen? Ziehn sie
    doch mal "freiwillig" in ein "deutsches"
    Ghetto. Marzahn oder so. Da müssten sie sich dann ja nach eigener Theorie pudelwohl fühlen.

    2. Was ist das immer für ein Identifizierungsnonsense? Womit sollen die sich denn jetzt bitte identifizieren? Wagner? Goethe?
    WDR4? Dann zeigen sie mir mal einen "echten (blonden) Deutschen" der sich damit identifiziert.

    3. Wo keine Kultur existiert, da kann auch gar keine Kultur angenommen werden. Türken haben ihre Volksmusik. Wir haben das mit dem Röslein am Brunnen. Sonst fällt mir da jetz aber
    nicht viel ein.

    4. Haben sie schonmal von Hart4 gelebt? mit 6 Kindern? Hört sich jedenfalls nicht so an.
    5. Und dann immer der Koran. Mein Gott, gucken sie doch mal in den Spiegel: lesen sie doch einfach mal genauso kritisch Ihre Bibel. Die steht dem Koran was Gewalt, Mord und Totschlag angeht in nichts nach. (übrigens sind ihre Thesen
    überhaupt gar nicht christlich.)

    Man könnte jetzt noch genauer auf diese ständige "fauler-Türke-klaut-uns-das-Geld-und will nicht arbeiten-Debatte" eingehen. Darüber könnte man allerdings Bücher schreiben. Nur soviel: ist Ihnen vielleicht schonmal aufgefallen dass es vor ein paar Jahren noch hieß : "die Türken nehmen uns die Arbeitsplätze weg?" Komisch und jetzt hängen sie aufeinmal alle rum und wolln nix mehr machn. Immer so wie's gerade passt. Und Hauptsache drauf. Und dann immernoch schön sagen "man wird ja noch seine Meinung sagen dürfen" und "ich habe nichts genen Ausländer, aber..".

  4. Autor Thorsten Kehlmann
    Kommentar zu Kommentar 2 am 24. Januar 2011
    4.

    Es ist immer wieder erschreckend festzustellen, wie viel Rückhalt derart verquaste Ansichten wie die des Herrn Günther in der Bevölkerung finden – Onkel Sarrazin lässt grüßen. Dass dieser Beitrag in der Gesamtbewertung der Plattform so hoch liegt, ist die eigentliche politische Katastrophe in diesem Land, nicht jedoch die vermeintliche Ausnutzung des hiesigen Sozialsystems durch ‚die Ausländer‘. Das zeugt nur von einem falschen Bewusstsein erster Güte, das rechtspopulistischen Ideologen den nötigen Rohstoff für ihre menschenverachtenden politischen Ziele liefert.

    @Frau Kaulbars, Sie befürchten mit derartigen Ansichten als Nazi beschimpft zu werden? Zu Recht! Kann ich da nur sagen! Denn jeder, der diesem Bild anhängt, dass ‚Deutsche Volk‘ symbolisiere eine Einheit (einen 'Volkskörper'), an der Andere (bzw. Fremde) als Schädlinge nur parasitieren, argumentiert im Hoheitsgebiet von NPD & Konsortium!

    Und Ihnen, @Frau Ruhr, kann ich dazu nur sagen: Sollten Herrschaften wie Sie wirklich darüber entscheiden, was das entsprechende Handeln zur Abwendung des Schadens vom ‚Deutschen Volk‘ ist, so wäre der daraus entstehende Schaden für alle weitaus größer, als es der durch vermeintlich ‚parasitierende Ausländer‘ jemals sein wird. Verlassen Sie sich drauf!

  5. Autor ole style
    Kommentar zu Kommentar 4 am 24. Januar 2011
    5.

    sehr schön, wenigstens ein intelligenter Mensch in der Bundesrepublik.

  6. Autor Alexander Günther
    am 24. Januar 2011
    6.

    @ole style
    Ich habe in diesem Forum nicht die Absicht eine hochwissenschaftliche Abhandlung in wenigen Zeichen zu schreiben. Insofern ist hier kein Beitrag mit diesem Maßstab zu messen. Weder ihr Beitrag, noch meiner.
    zur Punkt 1:
    Von "Freiwilligkeit" kann auch kaum eine Rede sein. Denn schließlich sind es wirtschaftliche Beweggründe,die meist zur Einwanderung nach Westeuropa und D führen.Die Ursachen hierfür sind vielschichtig,aber können nicht durch Immigration gelöst werden. Langfristig müssen Lösungen in den Herkunftsländern geschaffen werden. Man kann diesen Menschen keinen Vorwurf machen.Sie handeln instinktiv und aus ihrer Sicht richtig. Anhand der Bevölkerungszusammensetzung einzelner Stadtteile verschiedener Großstädte kann die "Ghettoisierung" gut nachvollzogen werden.Ich kann es aber nicht nachvollziehen, dass die ansässige Bevölkerung allein die Konsequenzen zu tragen hat. Niemand hat je die dt. Bevölkerung gefragt, ob Sie diese Art von Einwanderung überhaupt möchte. Aus diesem Grund trete ich auch für direkte Volksentscheide ein, um die Politikverdrossenheit zu verringern. Die Menschen fühlen sich nicht mehr durch die Politiker und Eliten ernst genommen und vertreten. Schauen Sie sich die Anzahl der Nichtwähler an. Im übrigen habe ich jahrelang in einem dt. Ghetto gewohnt. Ich fand es nicht schlimm, aber ich kannte auch nichts anderes. Immerhin verstand man die Sprache und unterstützte sich. Insofern ein natürlicher Vorgang, der aber durch politische Maßnahmen gefördert wird.

  7. Autor Alexander Günther
    am 24. Januar 2011
    7.

    zu Punkt 2:
    Die Identifizierung fängt bereits bei der Einhaltung von Gesetzen und unserem Werteverständnis an. Die Gleichberechtigung von Mann unf Frau gehört ebenfalls dazu. In D hat es Jahrhunderte gedauert bis all dies entstanden ist. In den Herkunftsländern vieler Einwanderer herrschen ganz andere Traditionen. Insofern kann ich es nicht verstehen, dass es politisch gewollt ist, dass z.B. der Schulunterricht in NRW an den Islam angepasst wird. So gibt es Vorschläge von Geschlechtertrennung beim Sport- und Sexualkundeunterricht vorzunehmen. Im Ramadan sollen keine Prüfungen und Klassenfahrten stattfinden usw. Wer integriert hier noch wen? Man kann doch nicht erwarten, dass sich die heimische Bevölkerung an die Gebräuche der Einwanderer anpasst?
    zu Punkt 3:
    Jedes Volk hat seine Kultur. Seine Geschichte, seine Sitten und Gebräuche. Das können Lieder, Gedichte, Tänze oder Feste sein. Das sind gemeinsame Erinnerungen, die eine Nation ausmachen.
    zu Punkt 4:
    Hartz IV nicht, aber ich habe in meinem Leben bereits von sehr viel weniger gelebt. Ohne Kühlschrank, TV, Auto, Telefon usw. Bei Hartz IV mit sechs Kindern erreichen viele Einwanderer einen weit höheren Lebensstandard als in ihrem Herkunftsland.Damit bleibt es interessant diese Sozialsysteme zu nutzen.
    zu Punkt 5:
    Das Problem ist, dass der Koran unreflektiert als "Allahs unverfälschtes Wort" verstanden wird. Im Christentum gab es die Aufklärung und die Säkularsierung. Dies fand bis heute im Islam nicht statt. Ich bin aber der Meinung, dass alle monotheistischen Religionen mit dem Anspruch auf den einzig wahren Glauben falsch liegen. Nie sollte jmd gezwungen werden gegen seinen Willen etwas glauben zu müssen.

  8. Autor Alexander Günther
    am 24. Januar 2011
    8.

    @Thorsten Kehlmann
    So erschreckend es für Sie sein mag, es gibt nicht wenige Menschen in Deutschland die sich für ihre Zukunft dieser Gesellschaft interessieren und sich Sorgen machen. Menschen, die sich nicht mehr verstanden fühlen und die schon längst den Glauben in die Politik verloren haben (siehe Nichtwähler). Sie möchten wissen, wie die Gesellschaft in Zukunft aussehen soll. Wo ist das Ziel dieser Politik? Wenn sich das eigene Umfeld verändert, die Kriminalität und Gewalt zunimmt (lesen sie ruhig einmal die Polizeiberichte), die Sozialausgaben ansteigen bei gleichzeitig hoher Staatsverschuldung, dann sollten kritische Fragen berechtigt sein. So wie es jetzt läuft, kann es nicht bleiben. Die Zukunft unseres Landes ist zu wichtig, als das man sie einer Politikerelite überlassen kann. Das hat nichts mit rechtem Gedankengut zu tun. Es können gern auch noch mehr Einwanderer kommen, wenn sie der Gesellschaft nützlich sind, hier arbeiten und die Gesetze einhalten. Dieser Zuzug muss aber richtig gesteuert werden. Es ist bezeichnend, dass sie wieder die Nazikeule schwingen, um andere Menschen und Meinungen in Mißkredit zu bringen. Hier machen Menschen von ihrer Meinungsfreiheit Gebrauch, die auch erst erkämpft werden musste. Wir haben Verständnis, dass Sie nicht unsere Meinung teilen, bitte bleiben sie bei ihrer Argumentation fair und sachlich. Vielen Dank!

  9. Autor Adelheid Kaulbars
    Kommentar zu Kommentar 3 am 27. Januar 2011
    9.

    @ole style 1. ich habe viele Jahre in Duisburg gelebt, ich habe dort persönlich genug erlebt. Ich wurde als Nazischl*** beschimpft usw. und nur weil ich den Fußball meines damals 6J Sohnes zurückhaben wollte, den 17-18 J türkische Jungen ihm weg genommen haben. Meine 14J Tochter wurde Nachmittags in der Badeanstalt unsittlich belästigt von einem ca.19J Türken. Der Bademeister hat ihn darauhin des Hauses verwiesen, als meine Tochter aus der Badeanstallt rauskam, wurde sie von diesem Mann erwartet und geschlagen. Wollen sie noch mehr hören?
    2. Ich war zu dieser Zeit allein erziehende Mutter von 4 Kindern und lebte von der Sozialhilfe (heute Hartz4) Das war in den 80ziger Jahren. Ich habe auch Türken kennen gelernt die mir sagten: "mit dem Volk will selbst ich nichts zu tun haben, obwohl es meine Landsleute sind." Ein Polizeibeamter sagte mir ,wir müßen uns jeden Abend mit diesen Menschen befassen, sie glauben nicht wie frech die sind, ihre Rechte kennen sie, aber ihre Pflichten kennen sie nicht. Jeder 2te Satz heisst "was gehen mich eure deutschen Gesetze an. Was die deutschen Frauen für diese Menschen sind, brauche ich wohl nicht zu schreiben. Ich bin auch bald darauf aus Duisburg weg gezogen.
    Ps. ich bin heute 71J

  10. Autor ole style
    am 28. Januar 2011
    10.

    Sehr geehrter Herr Günther,
    in stürmischen Zeiten wie dieser versteckt sich der Wolf gerne im Schafspelz. Während ihr Text mit Sätzen wie "Ich wünsche mir, dass unser Volk nicht länger von kriminellen Ausländern gepeinigt wird" auf den Standard-IQ eines rechtsaußen-Bürgers schließen lässt, sind sie in ihren Antworten nicht gerade darum verlegen intelligente Aussagen zu machen. Ganz im Gegenteil geht es da plötzlich um "direkte Volksentscheide", "Politikverdrossenheit" und das "europäische Werteverständnis". Fraglich ist nun, wie man von Gott mit Verstand gesegnet, darauf kommt, eine so dermaßen irreale Einstellung zu haben.*

  11. Autor ole style
    am 28. Januar 2011
    11.

    *Also: wenn sie wirklich wissen wollen wie das alles weitergehen soll, dann gehen sie bitte nachdem sie das hier gelesen haben in ihr Badezimmer und schauen sich einfach mal länger als 30 sekunden ins Gesicht. Und stellen sie sich dabei bitte eine Frage: "wird die Welt besser dadurch, das ich mir willkürlich Minderheiten raussuche um auf ihnen rumzutrampeln nur um das eigene Selbstwertgefühl zu steigern?"
    Nächster Tip: Gucken sie doch einmal auf sich selber, Herr Günther. Es kann doch gar nicht sein das die anderen immer schuld sind und wir Deutschen immer dafür herhalten müssen. Das ist ja nun nicht erst seit gestern so. Schauen sie doch mal auf ihr Benehmen im Alltag wenn sie dem nächsten Mohammed oder Ali oder beiden begegnen und dabei unbewußt die Nase rümpfen. Aber machen sie sich keinen zu großen Kopf, sie sind da nicht der einzige.**

  12. Autor ole style
    am 28. Januar 2011
    12.

    **All die kleinen Mustafas und Alis und Mohammeds sehen das ewige Naserümpfen der Leute in den Städten, der Lehrer in den Schulen und der Eltern gleichaltriger Kinder schon als normale Begrüßung an.
    Sie nennen es insgeheim "deutsche Gastfreundschaft".
    Nächster Tip: Verreisen sie! Fahren sie doch mal nach... ja Herr Günther, nach Istanbul. Lassen sie sich verwöhnen von der türkischen Gastfreundschaft und stellen sie Vergleiche an. Vielleicht könnten ja auch wir etwas von den Türken lernen? Wissen sie, ich habe selber türkische Freunde und schäme mich für mein Land dem jedwede soziale Kompetenz hinsichtlich Gastfreundschaft und Toleranz abhanden gekommen ist. Das ganze geht soweit das ich bei türkischstämmigen Familien in Deutschland plötzlich Zeuge von "Gastfreundschaft" werde. Wissen sie, es ist ein ausgesprochen angenehmes Gefühl, das ich hierzulande so noch nicht kennengelernt habe. Immerhin haben wir ein Wort dafür im Vokabular.
    Die Welt vor ihren Augen, Herr Günther wird besser durch ihre eigenen Taten und nicht durch das ewige Gezeter über die anderen.
    Übrigens steht das (natürlich nicht so) sowohl im Koran als auch in der Bibel.
    Ich könnte mich jetzt weiterhin über diese ganzen unhaltbaren Behauptungen von ihnen auslassen. (Geschlechtertrennung beim Sportunterricht gab es übrigens schon zu meiner Zeit), aber wissen sie was? Ich hab da gar keinen Bock drauf, weil es nichts ändert an ihrer Einstellung sondern uns alle nur noch weiter reinreitet. Also kommen sie bitte endlich zu der Einsicht das wir alle zuerst Menschen sind und als letztes Deutsche.

  13. Autor Erhard Jakob
    am 30. Januar 2011
    13.

    In Hinblick auf *Integration* soltten wir von den Amerikanern,
    Russen, Schweizern und anderen Andern lernen.
    .
    In diesen Ländern sind wir Deutsche auch Ausländer.
    Und dort müssen wir uns auch den jeweiligen Sitten,
    Gebräuchen und Gesetzen anpassen
    bzw.unterordnen.
    .
    Ein sehr konkretes aber schlechtes
    Beispiel aus meiner Heimat
    möchte ich hier nennen:
    .
    Obwohl viele normal- bzw. weitsichtiger Bürger bzw. linke,
    >mittige< und rechte Politiker eindringlich davor gewarnt
    haben, in dem Großkreis Bautzen für die Asylbewerber
    ein Großobjekt (hier: vormals Polizeischule Kamenz)
    herzurichten und sie dort konzentriertunterzubringen.
    Sehr viele sehen dadurch eine Integration erschwert und
    Probleme, wie in Rostock und Hoyerswerda,
    vorprogrammiert.
    .
    Leider konnten sich die Politiker, die eine dekonzentrierte
    Unterbringung favorisierten, nicht durchsetzen.
    .
    Nun hat die NPD, vertreten durch den Kreisrat Herrn Mario Ertel,
    eine Initiative gestartet, um das Großobjekt zu stoppen
    bzw. rückgängig zu machen.
    .
    Viele Bürger hätten sich gefreut, wenn diese Initiative nicht
    von einem rechten sondern von einem linken oder
    >mittigen< Politiker ausgegangen wäre.
    .
    Viele werden, wenn sie diesbezüglich eine Unterschrift
    leisten sollen, in einen Interessenkonflickt geraten.
    .
    Wenn ein >miitiger< Politiker diese Initiative gestartet
    hättte, wären sie bei der Unterschriftsleistung
    sicher nicht in einen >Interessenkonflickt<
    geraten.

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