Liebe Besucherinnen und Besucher,

seit 2006 beantwortete das Bundespresseamt Ihre Fragen auf dieser Plattform im Auftrag der deutschen Bundeskanzlerin. Im Zuge einer Neustrukturierung entwickelt das Bundespresseamt sein originäres Angebot weiter im Sinne eines Bürgerservices mit Dialogmöglichkeiten. Auf dieser Plattform wurden am Montag, den 30. April 2018, die letzten drei Fragen beantwortet. Neue Beiträge und Kommentare werden nicht mehr veröffentlicht.

Wir danken Ihnen für Ihre rege Teilnahme auf www.direktzurkanzlerin.de.

Ihr Moderationsteam

Abstimmungszeit beendet
Autor Reinhard Müller am 18. Januar 2016
3894 Leser · 14 Kommentare

Die Kanzlerin direkt

Flüchtlinge und deren Zukunft

Sehr eehrte Frau Merkel,
ich bewundere Ihre durchhaltende direkte Beständigkeit. Auch nach den Zwischenfällen in Köln und anderswo sollten Sie sich nicht beirren lassen. Sie haben Recht. Deutschland kann alles bewältigen. Sie haben aber schon die Zukunft im Blick und sehen die zurück kehrenden Menschen mit der deutschen Prägung. Diese Menschen und vor allem die Frauen, werden in ihren Ländern für Änderungen sorgen. Die Lehrnwilligen müssen gefördert werden. Führungspersönlichkeiten müßen sich hervor tun und das Wort ergreifen. Dann geht auch die Masse mit. Der deutschen Wirtschaft tut dies in allen Ländern gut. Sie sollten nur die Schulung konzequent durchsetzen. Gehen Sie bitte weiter Ihren Weg. Die Zukunft wird Ihnen recht geben.
Mit freundlichen Grüßen,
Reinhard Müller

Kommentare (14)Schließen

  1. Autor Jörg Maetzing
    am 18. Januar 2016
    1.

    Sehr geehrter Herr Müller,

    grundsätzlich stimme ich Ihnen zu, dass Fördern und Fordern sowie das Vorbildsein richtungsweisend sein müssen.

    Aber wo auf der Welt agiert "die Deutsche Wirtschaft" ohne knallhartes monetäres Interesse? Der anzunehmend knallharte Betrug des VW-Konzerns zeigt das überdeutlich. Ich erinnere mich an sinngemäße Aussagen wie: "...wir warend da wohl nicht ganz ehrlich zu unseren Kunden..." oder "... es sind ja doch viel weniger Fahrzeuge betroffen, als zunächst befürchtet ..."

    Ich sehe auch die Äusserung hinsichtlich der "deutschen Prägung" kritisch. Nicht aus historischer Sicht, sondern aufgrund der Tatsache, dass Ethik über Religion und Moral stehen sollte.Überdies sind "wir Deutschen" meines persönlichen Erachtens zu großen Teile ein Volk von satten und wohlfeinen Nörglern und Ja-Sagern geworden.
    Nicht gerade etwas, was ich persönlich anderen Menschen als vorbildliche 'Leitkultur' mit in ihre Heimat geben möchte.

    Und bei der Moral bin ich dann wieder direkt bei der deutschen Wirtschaft.
    Da werfe man mal einen scharfen Blick auf die deutsche Rüstungspolitik - Panzerverkäufe, G36 beim IS, etc. "Wir mussten diese alten Verträge erfüllen!"
    Ein von Ethik getragenes Handeln hätte das garnicht zugelassen. Ein von ethischen Grundsätzen durchtränktes "Deutschland" würde lautstark und massiv aufbegehren.

    Es wäre sehr wünschenswert, wenn wir uns nicht als Völker sondern als MENSCHEN begreifen!

    Sinngemäße Wiedergabe der Worte von Obiwan Kenobi:
    "Ihr lebt in einer globalen Symbiose was dem Anderen widerfährt, fällt auch auf Euch zurück. Das müsst Ihr doch erkennen!"

  2. Autor Julian R.
    am 19. Januar 2016
    2.

    Vielleicht nicht grade auf dieser Seite aber ich stimme zu.

  3. Autor Antonia Wagner
    am 19. Januar 2016
    3.

    Nach dem 2ten Weltkrieg wurden 12 Millionen Flüchtlinge ohne großes Drama aufgenommen. Warum beschweren wir uns heute bei 1 Million?

  4. Autor Sylvia Hemstedt
    am 21. Januar 2016
    4.

    Und was ist der genaue Unterschied zwischen Vertreibung und Flucht? Und glauben Sie mal bitte nicht, dass die Menschen aus den Ostgebieten damals überall mit offenen Armen empfangen wurden. Es gab damals selbstverständlich auch schon Menschen, die im Fremden nichts als eine Bedrohung sehen...

    Schauen Sie sich das Video bitte an. Wichtig wird es für Sie ab 2:48

    https://www.youtube.com/watch?v=KRHo1vqvXDc

  5. Autor Erhard Jakob
    am 21. Januar 2016
    5.

    Meine Eltern wurden aus ihrer Heimat (Schliesen) vertrieben.
    Meine Neffen sind aus ihrer Heimat (DDR) aus wirtschaft-
    lichen Gründen in die BRD geflüchtet,

  6. Autor Erhard Jakob
    am 22. Januar 2016
    6.

    Liane (8), ich werde Sie >wenn ich den Text
    lese< auf keinen Fall in die Ecke stellen!
    .
    Wenn Menschen, welche offen und ehrlich ihre Meinung sagen
    und anschließend in die rechte Ecke verortet werden,
    ist das noch das geringste Problem.
    .
    Ich kenne >nicht wenige< Menschen, welche deshalb ins
    *Gelbe Elend* bzw. in die *Klappse* gesperrt wurden.
    .
    Es gilt:
    *In einer Diktatur gehört der Demokrat ins Gefängnis.*
    .
    Die DDR galt als *Diktatur des Prolitariats.*
    .
    Die BRD gilt als *Diktatur der Bourgeosie*
    bzw. >Diktatur der Geldhabenden<.

  7. Autor Franz Bauer
    am 29. Januar 2016
    7.

    Das Argument, die Flüchtlinge vom Ende des 2. Weltkrieges mit den Fl. von heute zu vergleichen ist an Ignoranz kaum zu überbieten. Die Flüchtlinge von damals waren allesamt Deutsche, also aus unserem Kulturkreis, der deutschen Sprache mächtig, mit unseren Sitten und Gebräuchen vertraut, und, man wagt es heutzutage ja fast nicht mehr auszusprechen, von mitteleuropäischer Ethnie u. christlicher Religion. Außerdem flüchteten sie bzw. wurden mehrheitlich vertrieben in ein von Krieg völlig zerstörtes Land, das sie erst neu aufbauen mußten! Die "refugees" heute flüchten in ein (noch) intaktes Land, in dem sie nach ihrer eigenen Aussage ein "besseres Leben" erwarten. So "gleich" sind die Flüchtlinge von damals und heute.

  8. Autor Erhard Jakob
    am 29. Januar 2016
    8.

    Franz, wir sollten die Begriffe etwas genauer anwenden.
    Ansonsten bringt das nichts. Aufgrund der Kriegsergeb-
    nisse hat die Sowjetunion Gebiete von Polen und Polen
    Gebiete von Deutschland erhalten. Polnische Bürger
    wurden in Richtung Westen und Deutsche Bürger
    wurden ebenfalls in Richtung Westen
    zwangsumgesiedelt.
    .
    Die Menschen wurde so aus ihrer angestammten
    Heimat vertrieben. Niemand ist aus seiner Heimat
    geflüchtet. Alle sind sie vertrieben worden.
    .
    Heute ist es anders. Heute flüchten die Menschen
    aus ihrer angestammten Heimat. In der Hoffnung,
    dass sie woanders ein besseres leben haben.
    .
    Auch in der DDR sind viele aus wirtschaftlichen
    Gründen in den Westen geflüchtet. In der
    Hoffnung, dass sie dort ein besseres
    wirtschaftliches Leben haben.
    .
    Viele habe aus diesem Grund ihre Heimat,
    ihre Eltern, ihre Kinder und Freunde
    einfach im Stich gelassen
    bzw. verraten.

  9. Autor ines schreiber
    am 01. Februar 2016
    9.

    Frau Merkel , neueste Meldungen ! Wir erwarten das sie , nach Beendigung in ihr Land zurückkehren ! Gleichzeitig kamen Meldungen das die Kosten sich für 2016 , auf 50 Milliarden belaufen ! Wobei nicht alle Kosten berücksichtigt wurden ! Der Betrag also wohl sehr viel höher ist !

  10. Um einen Kommentar schreiben zu können, müssen Sie angemeldet sein.