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Ihr Moderationsteam

Abstimmungszeit beendet
Autor Harald Karras am 18. Oktober 2015
3260 Leser · 4 Kommentare

Die Kanzlerin direkt

Flüchtlingsaufnahme

Sehr geehrte Frau Bundeskanzlerin,

ich fand Ihre humanitäre Entscheidung zugunsten der Flüchtlinge mutig und hochachtungswert. Auch wenn Sie angesichts größer werdender Kritik gewisse Korrekturen an der Flüchtlingspolitik vornehmen müssen, bitte ich Sie, bei Ihrer grundsätzliche Haltung zum Wohle vieler Menschen und zur Rolle Deutschlands in der Welt beizubehalten. Wir können durch diese menschliche Politik langfristig nur profitieren. Natürlich müssen sich die neuen Flüchtlinge zu unserer offenen Gesellschaft, zur Demokratie, zur Religionsfreiheit, zur Gleichberechtigung etc. in irgend einer Form bekennen.

Kommentare (4)Schließen

  1. Autor ines schreiber
    am 19. Oktober 2015
    1.

    Harald,der größte Teil hat kein Recht auf Asyl....
    Und die muslimischen Flüchtlinge....erkennen nichts an...es gibt nichts , was über der Religion steht....Integration die letzten Jahre 10 Prozent ja....90 Prozent Nein. ...was sollte sich daran ändern???

  2. Autor Wolfgang Mücke
    am 20. Oktober 2015
    2.

    Wo ist die Frage?
    Das ist eine Meinung.

  3. Autor Harald Karras
    am 17. November 2015
    3.

    Hallo, Herr Fleddermann,
    Sie haben vollkommen recht mit der Behauptung, dass die Intergration der insbesondere muslimischen Flüchtlinge eine schwierige Aufgabe für unseren tatsächlich säkularen Staat ist. Aber schauen wir uns die sogenannte christliche Kultur bei uns doch an. Vieviel Christen sind noch wirkliche Christen, wenn man die christlichen Gebote als Maßstab nimmt. So ähnlich ist es auch bei den Muslimen. Die allermeisten zu uns kommenden Flüchtlinge sind soweit rational geworden, dass sie zwar einer Religion angehören, aber vor den Islamisten geflohen sind. Sie wollen einfach (wie Jedermann) ein sicheres Leben mit Wohlstand. Es ist Aufgabe der Politik und der offenen Gesellschaft Ghettos zu vermeiden, Chancengleichtheit zu ermöglichen und unsere erst seit 70 Jahren auferlegten und mit der Zeit akzeptierten Werte im Diskurs zu verteitigen.
    In den von Ihnen erwähnten Problemvierteln ist dies offensichtlich nicht erreicht worden. Schlimmer noch ist es in frankreichs Großstätten und in Molenbeek bei Brüssel. In Schweden und Holland sind prozentual viele Ausländer / Flüchtlinge bestens integriert; allerdings kann und sollte man den Menschen auch in diesen Ländern nicht zu viel Integrationsleistung abverlangen.

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