Liebe Besucherinnen und Besucher,

seit 2006 beantwortete das Bundespresseamt Ihre Fragen auf dieser Plattform im Auftrag der deutschen Bundeskanzlerin. Im Zuge einer Neustrukturierung entwickelt das Bundespresseamt sein originäres Angebot weiter im Sinne eines Bürgerservices mit Dialogmöglichkeiten. Auf dieser Plattform wurden am Montag, den 30. April 2018, die letzten drei Fragen beantwortet. Neue Beiträge und Kommentare werden nicht mehr veröffentlicht.

Wir danken Ihnen für Ihre rege Teilnahme auf www.direktzurkanzlerin.de.

Ihr Moderationsteam

Abstimmungszeit beendet
Autor Meike B am 02. April 2015
3385 Leser · 2 Kommentare

Umwelt und Tierschutz

Fracking

Sehr geehrte Frau Bundeskanzlerin,

ich wüsste gern, warum das Fracking hier in Deutschland nicht verboten wird. Wir sehen doch, dass in den USA bereits Feuer aus dem Wasserhahn kommt und die Umwelt verschmuttz ist, Tiere sterben...
Ich als junger Mensch habe eh schon genug Angst hier in dieser dreckigen Welt. Ich möchte nicht, dass meine Kinder noch kranker werden oder wir unser Wasser hier nicht mehr trinken können.

1. Welche Langzeitversuche und -ergebnisse gibt es, mit denen die sichere Durchführung des Fracking ab 2016 legitimiert ist?

2. Warum setzen Sie es durch, wenn wir doch auf erneuerbare Energien setzen?

3. Woher wissen Sie, dass keine Lagzeitschäden für die Natur auftreten?

4. Warum pumpen wir irgendwelche Chemikalien unter die Erde? Das kann doch nicht gut sein!!

5. Möchte die USA, dass wir das hier machen? Gibt es da Synergien?

Ich bitte um eine präzise, verständliche Antwort auf jede einzelne Frage.

Danke und lieben Gruß
M. Bernhardt

Kommentare (2)Schließen

  1. Autor Helmut Krüger
    am 04. April 2015
    1.

    Das Gesetz bedeutet /zwar) keine Freigabe für die gewaltsame chemische Herauspressen von Erdgas aus den Gestensschichten, doch das Offenhalten einer Hintertür.
    -
    Ich finde, wer sich Ethik zugute hält, der ist gut beraten zu erklären, was denn von allem was wir können, NICHT sein soll. Denn nichts anderes besagt ja die Ethik: Kein wohlfeil formulierter Freibrief für technische Allmachtsphantasie, auch das Letzte und Allerletzte noch mit dubiosen Methoden aus dem Boden herauszuhalten, sondern ganz bewusst zu sagen: Bis zu diesem Punkt und nicht weiter.
    -
    Dass nicht einmal zehn Generationen aus dem Boden das herausholen, was in Jahrmillionen dort entstanden ist, das ist jedenfalls ein Zeichnen von Rücksichitslosigkeit sowohl gegenüber der Natur, als auch gegenüber künftigen Generationen.
    -
    Nach uns: die Sintflut?

  2. Um einen Kommentar schreiben zu können, müssen Sie angemeldet sein.