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Ihr Moderationsteam

Abstimmungszeit beendet
Autor Petra Haase am 28. Januar 2016
2878 Leser · 5 Kommentare

Die Kanzlerin direkt

Gefühle einer Mutter

Liebe Frau Bundeskanzlerin.
Ich habe Angst.
Angst um meine Kinder, Angst um mein Leben.
Wie kann es sein, das Frauen in Deutschland nicht mehr unbehelligt ausgehen können, nur weil sie Frauen sind.
Ich lebe in Deutschland und komme mir vor als wäre ich im Ausland und nicht mitten in Europa.
Wie kann es sein, daß ich mich auf Veranstaltungen unwohl fühlen muss?
Wieso muss ich Sorge haben, dass meine Kinder keinen Job bekommen?
Warum muss Deutschland so sein wie es ist?
Müssen wir uns immer noch für Taten schuldig fühlen, die längst in die Vergangenheit gehören?
Darf ich anderer Meinung sein?
Kann ich mich als Frau noch frei in Deutschland bewegen?
Geben Sie uns Antworten, damit das Leben in Deutschland wieder lebenswert wird!

MfG
Petra Haase

Kommentare (5)Schließen

  1. Autor Beata Labusch-Drews
    am 28. Januar 2016
    1.

    Ja.... Viele Fragen, die wahrscheinlich keine Antwort finden werden... Ich stelle mir in letzter Zeit täglich die Frage, wieviel Angst kann man noch ertragen... Tägliche Pressemeldungen und dann noch bei uns in direkter Nachbarschaft ein geplanter Forensikbau... Das wird einfach zu viel...
    Aber wen interessiert "da oben", dass unsere Kinder keinen Spielplatz fußläufig erreichbar haben..? Wen interessiert, dass die geplanten Kinderbetreuungen nicht wie geplant unten ankommen und ein durchschnittlicher Kindergarten bis 16 Uhr auf hat..?
    Interessiert sich überhaupt jemand dafür, dass es bald nicht mehr leistbar wird eigene Kinder zu haben...? Und das die Kinder bald keine Kindheit mehr haben werden, weil sie viel zu viel Zeit mit Erwachsenen Zeit verbringen...? Weil es an Treffmöglichkeiten in der Nähe fehlt, die die Kinder selbst erreichen können?

    Ich finde, dass man Menschen in Not helfen soll. Auch Flüchtlingen. Nicht alle sind Verbrecher. Klar sollte man ein schlaues Auswahlverfahren finden... Das ist aber nicht einfach... Eine gerechte Verteilung wäre schon hilfreich.. Nicht nur Brennpunkte sondern vielleicht auch Bau eines Flüchtlinghauses oder Forensik in der direkten Nachbarschaft von Frau Merkel, VW-Vorstandsmitglieder oder Ähnliches..:) Mit einem guten Beispiel vorangehen...oder?

    Ich kann Deine Sorgen jedoch sehr gut verstehen!

    Aber... wie man sagt.....
    Die Hoffnung, dass sich alles noch zum Guten wendet, stirbt zuletzt! Kopf hoch!

    Gruß aus Wuppertal

  2. Autor Erhard Jakob
    am 28. Januar 2016
    2.

    Petra,
    oh je, das sind alles Fragen auf die Sie sicher keine befriedigende
    Antwort bekommen werden. Aber wie gesagt:
    *Die Hoffnung stirbt zuletzt.*

  3. Autor Reinhold Weiß
    am 13. Februar 2016
    3.

    Verehrte Frau Haase,

    ich verstehe Ihre Ängste sehr gut.

    Die Polizei kann uns nicht alle schützen.

    Erlernen Sie und Ihre Kinder Karate, Kampfsport zum Selbstschutz.
    In jeder Stadt gibt es hierfür Dojos. Durch dieses harte Training und Ausbildung erhalten Sie ein Selbstwertgefühl und haben keine Angst mehr vor irgendwelchen körperlichen Angriffen aus den verschiedensten Bevölkerungsschichten.
    Allmählich verschwindet Ihre Angst.
    Ich wünsche Ihnen und Ihren Kindern dabei viel Erfolg und vor allem Durchhaltevermögen.

  4. Autor Beata Labusch-Drews
    am 15. Februar 2016
    4.

    Werter Herr Weiß,

    Ihr Vorschlag mit Kampfsport ist an sich nicht schlecht (als Wahlfach an den Schulen bespielsweise)... Aber bei allem Respekt! Das kann doch nicht die Lösung auf die von Frau Haase gestellten Fragen sein! Erstens hat nicht jede Frau ein Sportstudio, wo sie passend zu ihren Arbeits- und Kindererziehungszeiten ein Kampfsport erlernen kann.
    Und warum muss jedes Kind kämpfen lernen müssen!? Wo leben wir hier!? Was hilft mir ein schwarzer Gürtel wenn es mehrere Angreifer gibt oder mit einer Waffe (Messer,Pffefergel oder Schreckpistole) zu tun habe ????
    Soll ich vielleicht mein Kind bis es "groß " ist überall begleiten weil es körperlich nicht in der Lage ist einen Erwachsenen zu bewältigen..? ?

    Ich denke jeder möchte wissen wie es weiter gehen soll, weil das von früher gekannte Vertrauen in die Umwelt verloren geht... Immer mehr Fremde (Kultur, Sprache, Auftreten) und immer mehr Schutz für "Bedürftige"...Mit völliger Ignoranz für Ängste und Bedenken der hier länger ansässigen Bevölkerung....

    Ich denke wir wollen alle helfen! Wir wollen aber an dem Prozess beteiligt sein, mitentscheiden und nicht vor offenen Tatsachen stehen und sich verängstigt die Zukunft ausmalen...oder???

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