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Ihr Moderationsteam

Abstimmungszeit beendet
Autor Horst Ulbrich am 08. April 2015
3337 Leser · 3 Kommentare

Die Kanzlerin direkt

Grichenland und kein Ende

Sehr geehrte Frau Kanzlerin Merkel. Glatz / Klodzko 7.4.2015

Mit viel Interesse verfolge ich unter anderem alle Nachrichten aus Griechenland.
Ich habe schon lange die Vermutung, dass die neue griechische Regierung seit längerer Zeit mit Herrn Putin die Lage diskutiert?
Sieht niemand die Gefahr, bei der zur Zeit bestehenden griechischen Regierung, dass man sich demnächst von Moskau aushalten lässt?

Wie lange wird man sich in Europa das Spiel der Provokationen noch gefallen lassen?

Außerdem weckt es Begehrlichkeiten bei anderen Wackelkandidaten in der Zukunft.

Alle hoffen aber auf ihr Machtwort, dass nach geschaffenen Fakten nicht mehr diskutiert wird, um den unhaltbaren Zustand zu beenden. Herr Schäuble ist in der wichtigen Entscheidung schon seit längerer Zeit auf dem Weg der logischen Konsequenz, auch wenn es finanziell nicht einfach wird.

Es grüßt Sie aus dem schönen Schlesien

Horst Ulbrich

Kommentare (3)Schließen

  1. Autor Helmut Krüger
    am 09. April 2015
    1.

    Ich frage mich gerade. was dem Kant´schen Imperativ angeht oder im Volksmund: Was ich nicht will, dass man mir tue, das füg ich auch keinem anderen zu."
    -
    Würde Deutschland so mit sich umgehen lassen, wie es zurzeit gegenüber Griechenland praktiziert wird, vor allem seitens der hisigen Presse: Maßlose Spekulationen und eine faktische Inquisition, dass alles, was die griechische Regierung tut, erst einmal unter Generalverdacht der Veruntreuung und des Wortbruchs gestellt wird und es der Regierung obliegt, das Gegenteil des Behaupteten zu beweisen.
    -
    Ich bin ein Anhänger des Rechtsstaates, Trotz aller Schulden und trotz aller Verbindlichkeiten gleich gegenüber wem ist die griechische Regierung frei in ihrem Verhalten. Und selbstverständlich auch frei darin, uralten Handelsbeziehungen nachzukommen, die mit der gegenwärtigen Lage, all ihrem Gegeifere und all ihrer Hysterie, pardon, schlicht und einfach nachzukommen.
    -
    Dass Medien erst einmal Entwarnung gegeben haben, nachdem sie selbst es waren, die alle Sirenen betätigt haben, markiert ja nur das Hamsterrad, in dem die eifernden Akteure zurzeit befangen sind.
    -
    Lösung sieht anders aus und ist vor allem mit gesunder Distanz veerbunden.

  2. Autor Robert Wise
    am 18. April 2015
    2.

    Herr Helmut Krüger gehört offentsichtlich zur oberen Bürgertum hier in D..Herr Krüger wird für Milliarden nach Griechenland NICHT zahlen...zahlen wird hier das Prekariat. In ein paar Jahren wenn die Geburtenstarken Jahrgänge in Rente gehen..wir ein sehr grosser Teil von ihre Rente NICHT leben können..Und dann fehlen uns die Milliarden damit diese Menschen in Würde alt werden können...Und die Griechen? Da sie ein höheres Besitztumsquote haben (eigene 4 Wände) werden sie wie immer Krisen mit fremden Geld überbrücken

  3. Autor Erhard Jakob
    am 18. April 2015
    3.

    Hier schließe ich mich eher der Meinung von Robert als von Helmut an.
    Obwohl beide keinen Lösungsvorschlag für das anstehende Problem
    gebracht haben. Auch ich habe keinen Lösungsvorschlag.
    .
    Ein Rauswurf/Austritt Griechenlands aus der EU
    wird wohl das Ende der EU bedeuten. Und
    auch ein Beibehalten Griechenland in
    der EU wird wohl das Ende
    der EU bedeuten.
    .
    So gesehen habe ich auch keine
    Lösung für das anstehende
    Problem.
    .
    Ich möchte hier an die Worte von
    Ernst Thälmann erinnern:
    .
    *Ein geordneter Rückzug
    ist auch ein Sieg.*

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