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Abstimmungszeit beendet
Autor monika kollmer am 29. Juli 2013
6348 Leser · 9 Kommentare

Die Kanzlerin direkt

hartz4 sollte gerechter sein

es sollte gestaffelt sein:wer:
10 jahre gearbeitet hat
20"
30" u.s.w.
es kann doch nicht gerecht sein,dass jemand der noch nie gearbeitet hat ,das selbe bekommt wie nach 40 jahren arbeit,ich arbeite z.b. beim brk als haushaltshilfe auf 400€ wovon mir 240€abgezogen werden.ich bin 61 jahre alt ,bin arbeitslos geworden,weil ich nach dem tot meiner tochter nicht mehr als bedienung arbeiten konnte.seitdem zittere ich nämlich am rechten arm ,die ärzte sagen das kommt von meinen vielen schicksalsschlägen die ich schon erleben musste.dann wird man noch mit hartz4 bestraft,finden sie das in ordnung.zu mir sagt man am arbeitsamt ich soll mir noch einen job suchen und die jungen tun gar nichts.aber das war immer schon so,die immer gearbeitet haben müssen schuften bis zum umfallen die immer schon auf krank gemacht haben bekommen die rente.

es wäre schön,wenn ich eine antwort bekäme

mit freundlichen grüßen und hoffnung auf bessere zeiten

monika kollmer

Kommentare (9)Schließen

  1. Autor Thomas Maentele
    am 31. Juli 2013
    1.

    "Diese Hartz-IV-Gerechtigkeit" ginge nur über die Aussetzung widerrechtlicher bzw. verfassungswidriger Sanktionen, die die Bedüftigen in die Obdachlosigkeit bis hin zur Existenzvernichtung treiben - als Basis für das, was Sie m. E. zurecht monieren.

  2. Autor Erhard Jakob
    am 19. August 2013
    2.

    Liebe Monika Kolmer,

    Sie bekommen eine Antwort, wenn Ihr Beitrag / ihre Frage
    es unter die >Topp-Drei< schafft - ansonsten nicht.
    .
    Arbeit und >Ehre und Würde< haben viel
    miteinander zu tun. Der Staat muss
    alle tun, damit der Mensch nicht
    einen einzigen Tag ohne Ehre
    und Würde (Arbeit) ist.
    .
    Es gibt genug Arbeit! Nur, will
    sie niemand bezahlen.
    .
    In die Verfassung müßte
    der Artikel:
    .
    *Das Recht und die Pflicht auf
    Arbeit bildet eine Einheit.*
    .
    Menschen, die auf dem freien Markt
    keine Arbeit finden, müßten vom
    Staat eine Arbeit zugewiesen
    bekommen. Dann könnten
    wir uns das ganze
    H4 sparen.
    .
    Und die Faulen würden
    in die *Röhre*
    gucken.

  3. Autor Heiko Kratzmeier
    am 26. August 2013
    3.

    Der Staat muss immer beide Seiten betrachten. Dies ist aber auch von Vorteil.
    Stellen Sie sich doch einmal vor, ein junger Mann von 20 Jahren. Hat gerade eine Ausbildung hinter sich und bekommt keine Chance in dem erlernten Beruf zu arbeiten.
    Einige möchten meinen, dass es genug Arbeitsplätze gibt und er sich nur einen aussuchen muss. Diese Aussage ist falsch, denn
    1. verlangen Unternehmen oft Berufserfahrung,
    2. hat man eine Ausbildung gemacht um in diesem Beruf zu arbeiten, nicht etwa um dann in einem 450 € Basis-Job zu landen.

    Natürlich gibt es auch Menschen, die gar nicht arbeiten wollen. Diese herauszufiltern ist aber fast unmöglich. Kommen aber Arbeitslose ihren Pflichten nicht nach verhängen hier die Bundesagenturen für Arbeit sowie das Jobcenter sogenannte Sanktionen. Das ALG2 wird hiermit gekürzt.

    Das ALG2 zu Staffeln wäre also nicht nur ein immenser Zeitaufwand sondern auch kaum bis gar nicht Umsetzbar. Es ist so schon sehr deprimierend solche Anträge auszufüllen. Beim Jobcenter hat man ja durchaus nichts mehr zu lachen. Man muss nicht nur "die Hose runterlassen" sondern auch gleichzeitig damit leben, dass mit einem umgegangen wird als würde man den Staat ausnehmen wollen. Dies finde ich auch unpassend. Hier ist es auch egal in welchem Alter sich die Menschen befinden.

    Leider ist es durchaus richtig dass das Hartz4 unfair aufgeteilt ist. Allerdings sind alle Menschen vor dem Gesetz gleich, egal wie alt. Eben dies wird problematisch durchzusetzen sein.

  4. Autor Erhard Jakob
    am 26. August 2013
    4.

    Heiko,
    Ihnen stimme ich zu 90 % zu.
    .
    Richtig ist, dass es immer schwieriger wird
    einen Arbeitsplatz zu finden, von dem
    man auch leben kann.
    .
    Besonders schlimm ist es dann, wenn man
    in den Medien dann die Einkommen
    der Spitzenverdiener erfährt.
    .
    16 Millione Euro pro Jahr für Sebastian Vettel
    und dabei ist er von den Spitzenverdienern
    nur ein kleiner Fisch.
    .
    Hier ist ganz einfach etwas
    aus dem Ruder gelaufen.

  5. Autor Ralf Schumann
    am 26. August 2013
    5.

    Nun ja, die Linken wollen ja, dass niemand mehr arbeiten muss. So sparen wir uns alle nicht nur das morgendliche Aufstehen und das Steuernzahlen, sondern müssen uns nicht mehr über Ungerechtigkeit beschweren - so viel zum Thema Gerechtigkeit.
    Es ist eher die Ausnahme, dass jemand sein Leben lang sozialversicherungspflichtig und in Vollzeit gearbeitet hat und dann auf Hartz4 angewiesen ist. Künftig dürfte das anders sein, da inzwischen viele Löhne sittenwidrig sind und deshalb mit Hartz4 aufgestockt wird.
    Sanktioniert wird auch kaum noch. Viele vergessen, dass immer mehr Einwanderer nach Deutschland kommen und deshalb in den Jobcentern fast gar keine Stellen mehr, sondern vorwiegend Deutschkurse vermittelt werden. Das wird sich im nächsten Jahr, wenn Rumänien und Bulgarien dazukommen, verstärken.

  6. Autor Erhard Jakob
    am 27. August 2013
    6.

    Es geht doch nicht darum, was die LINKEN wollen. Sondern
    darum, was für Deutschland und seine Bevölkerung
    das Beste ist. Und das jetzige System ist ganz
    sicher nicht das Beste für Deutschland.

  7. Autor Helmut Krüger
    am 30. August 2013
    7.

    Ich finde, die angebliche Fleißigen und die angeblich Faulen sollten sich nicht ausspielen lassen. Vielmehr geht es um ein pures Menschenrecht auf menschenwürdige Arbeit, welches niemanden vorenthalten werden sollte.

    Eher würde ich vor Schamesröte in den Erdboden versinken, als dass ich im Zweifelsfall Menschen mit einem Lohn abspeisen würde, käme ich jemals in die Lage, an der Spitze irgendeines Unternehmens zu stehen. Der Begriff Sittenwidrigkeit sagt es sehr treffend.

    Das ist weder "links" noch "rechts", sondern schlicht und einfach dasjenige, von dem auch das Bundesverfassungsgericht sprach. Als es die Gewährung der sozialen, politischen und kulturellen Teilhabe benannt hat, ohne die Menchenwürde nicht zu garantieren sei. Was für Sozialtransferleistungen gilt, sollte für Entlohnung erst recht gelten. Genau wie auch Strom nicht einfach abgezapft werden darf, mit dem Hinwweis, dass er anders nicht für den Betrieb oder für eine Privatpersion zu finanzieren sei. Lieber einen Betrieb scheitern lassen, als ihn auf menschlich falschen und verwerflichen Voraussetzungen aufbauen, die einen Flächenbrand ausgelöst haben.

    Das Weitere ist die Technikentwicklung und hier haben sogenannte Marktwirtschaftler und sich selbst so nennende Sozialisten gleichermaßen das Hohelied des unkritischen Fortschritts gesungen.

    Ich finde das recht phantasielos, wo nichts und rein gar nichts alternativlos ist, sondern bei allem Alternativen zwischen dem einen und dem anderen bestehen.

    Was ist Ausgangspunkt all unserer Überlegungen?
    Dass Menschen mit ihrer Qualifikation zum Zuge kommen, dass Betriebe gut davon haben, dass sich Menschen mit ihren Qualifikationen einbringen ...

    ... oder dass da, wo vorher 10 Menschen gearbeitet haben, künftig nur noch 1 arbeitet, wir uns mit Ausreden abspeisen lassen müssen "Das gibt das Programm nicht her?"

  8. Autor Erhard Jakob
    am 31. August 2013
    8.

    Arbeit hat sehr viel mit Ehre und Würde zu tun.

    Kurz:
    Man sollte in Deutschland nicht einen einzigen
    Menschen ohne Arbeit und somit ohne
    Ehre und Würde lassen.

    Harz 4 ist würdelos.

    Man sollte in die Verfassung folgenden
    Artikel aufnehmen:

    *Das Recht und die Pflicht
    auf Arbeit bilden eine
    Einheit.*

  9. Autor dietrich czioska
    am 14. Januar 2014
    9.

    Ist dieses Land noch zu retten!
    Es soll die Rente mit 63 Jahren kommen der Arbeiter hat es verdient
    wenn er 45 Jahre gearbeitet hat !!! Beamtenbund fordert auch schon
    wieder mit 63 Jahren in Pension zu gehen ! Siegmar Gabriel droht
    dem Beamtenbund mit Recht ;Die Gier nach mehr; hat kein Ende!
    Meine Eltern haben uns 5 Kinder in einer Knapp 50qm grossen
    Wohnung aufgezogen ! Es gab keine Dusche ,keine Waschmaschine;
    kein Kühlschrank,keineZentralheizung,keineWeihnachnachts-
    geschenke für 100 Euro ,sondern z:b:einen selbstgestrickten
    Pullover aus selbst geräufelter alter Wolle! Was gab es damals für
    Unterstützung in den Jahren 1948-1970: Es wurden noch Tannenzapfen
    im Wald gesammelt zum heizen im Winter ;neben der Kohle die
    aus dem Keller geschleppt wurde usw:usw.! Meiner Meinung sollte
    man einmal darüber nachdenken , gibt es nur mich in diesem Land
    oder sind da auch Menschen auf die ich angewiesen bin! Dieses
    betrifft Beamte ;Arbeiter;Arbeitslose ;Rentner;Pensionäre;kranke,
    Unternehmer, also uns alle! Wie währe es wenn wir alle von dem
    was wir haben etwas abgeben für die Zukunft unseres Landes
    in Europa ,mehr Geld von denen die es haben und mehr sozialen
    Einsatz von Rentnern mit 63J ,Frühpensionären mit 48J.,Arbeitslosen,
    z.B. im Altersheim oder Kitas, ein soziales Jahr könnte den Menschen
    verändern auch mit 16 Jahren wäre ein längeres Praktikum angebracht In die Rentenkasse sollte jeder einzahlen ob Beamter ,Unternehmer
    Arbeiter nur so werden wir zusammenleben können ! Und wir
    können doch alle froh sein das wir alle bessere Wohnungen haben
    wie zwischen 1948-1972! Diese fünf Kinder haben es alle zu einem
    Haus und einer guten Altersversorgung geschafft! Das Geld müsste
    man in junge Familien stecken oder Kitas damit die Eltern für Ihre
    Rente arbeiten gehen können wir haben ja in Deutschland soviel offene Stellen!


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