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seit 2006 beantwortete das Bundespresseamt Ihre Fragen auf dieser Plattform im Auftrag der deutschen Bundeskanzlerin. Im Zuge einer Neustrukturierung entwickelt das Bundespresseamt sein originäres Angebot weiter im Sinne eines Bürgerservices mit Dialogmöglichkeiten. Auf dieser Plattform wurden am Montag, den 30. April 2018, die letzten drei Fragen beantwortet. Neue Beiträge und Kommentare werden nicht mehr veröffentlicht.

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Ihr Moderationsteam

Abstimmungszeit beendet
Autor Klaus Weber am 03. Juli 2015
2813 Leser · 4 Kommentare

Die Kanzlerin direkt

Hat die Finanzwirtschaft Einfluss auf Regierungshandeln?

Sehr geehrte Frau Bundeskanzlerin,

mit Befremden kann man aktuell sehen, wie viel Einfluss Gläubiger, wie der IWF, auf die Entscheidungen der griechischen Regierung zu nehmen versuchen. Der IWF bedauert sogar keine Sanktionsmöglichkeiten zu haben!

Die Demokratie sieht vor, dass alle Macht vom Volke ausgeht. Das Volk möchte aber weder Steuererhöhungen noch Privatisierungen fremdbestimmt zu bekommen. Wer bestimmt?

Spricht etwas dagegen, dass Deutschland seine Schulden von seinen aktuellen Gläubigern auf die Notenbank zu einem Zinssatz von 0% umschuldet?

Wir würden die lästigen 50 Milliarden Zinsen pro Jahr los werden und laufen nicht Gefahr demnächst das eigene Handeln bestimmt zu bekommen. Die Schuldenbremse wird dafür sorgen, dass durch den Geldbedarf des Staates keine Inflationsgefahren befürchtet werden müssen!

Ich bitte um eine wissenschaftlich fundierte Antwort warum der aktuelle Weg der Kreditbeschaffung gegenüber meinem Vorschlag vorteilhaft ist.

Mit freundlichen Grüßen -

Klaus Weber.

Kommentare (4)Schließen

  1. Autor Thorben Kaufmann
    am 31. Juli 2015
    1.

    Die Macht geht und ging in der BRD nicht vom Volke aus. Wie die höchsten deutschen Richter der BRD kürzlich wieder feststellten, gelten noch immer die Besatzungsstatuten. Nach den letzten Vertragsänderungen haben sich die USA, die leider diesen Weg in die Bankendiktatur, noch tiefgreifende Durchgriffsrechte vorbehalten. Die sogenannten Regierenden stehen m.E. noch unter den Medienkonzernen und somit noch weit unter den privaten "Staatsbanken" und deren "Kontrolleure".
    Ihre Einwände und Anmerkungen sehe ich als durchaus berechtigt, aber sie verlangen den Kontext einer demokratischen Ordnung.
    Ich Stimme Ihnen zu, auch wenn ich denke, die Grundlagen für solche Entscheidungen liegen nicht in den Händen deutscher Politiker.

  2. Autor Thorben Kaufmann
    am 31. Juli 2015
    2.

    Sie möchten entschuldigen, da fehlt ein Teil in meinem Kommentar. Ich korrigiere:
    Nach den letzten Vertragsänderungen haben sich die USA, die leider diesen Weg in die Bankendiktatur durch die Staatsgeldabschaffung und den Putsch der FED schon längst vor uns haben erdulden mußten, noch tiefgreifende Durchgriffsrechte vorbehalten.

  3. Autor Erhard Jakob
    am 01. August 2015
    3.

    Das mit der >Demokratie< bzw. >Alle Macht geht vom
    Volke aus< ist doch nur eine Phrase bzw. Floskel.

    *Tatsächlich geht alle Macht vom Geld bzw.
    den Geld- und somit Machthabenden aus.*

    Wer sich gegen diese *Volksweisheit* stellt
    hat den letzten *Dreck geschissen*.

    Das ist nun mal die Wahrheit -
    auch wenn sie bitter ist.

  4. Autor Klaus Weber
    am 02. August 2015
    4.

    Hallo Herr Kaufmann,

    Danke für Ihre Zustimmung. Können Sie Ihre Hinweise auf Besatzungsstatuten und Putsch durch die FED belegen?

    Offenbar wollen genausviele Leute die Frage nicht beantwortet haben, wie Interessierte da sind.

    @ team@direktzurkanzlerin:
    Bitte schalten Sie die ANONYME Stimmabgabe ab. Ich vermute die negativen Ratings für sehr viele aktuellen Fragen sind Wahlfälschungen!

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