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Abstimmungszeit beendet
Autor Petra Grüttner am 22. Oktober 2009
29468 Leser · 0 Kommentare

Arbeitsmarkt

Heilung unerwünscht?

Sehr geehrte Frau Bundeskanzlerin,
in einem Beitrag der ARD am 19.10.09 um 20.15 Uhr wurde ein Herr vorgestellt der ein sicheres, billiges und nebenwirkungsFREIES Mittel gegen Neurodermitis auf den Markt bringen wollte.
Die Zulassung hatte er schon, es ist auch für Kinder freigegeben.
Das Mittel heißt: Regividerm.
Es besteht zum Hauptteil aus B12 und Avocadoöl.
Dieser Mann ist von der Pharmaindustrie bedroht und in den finanziellen Ruin geschickt worden.
Die Pharmaindustrie möchte das Mittel nicht auf den Markt bringen weil sie ihre eigenen, teureren Medikamente dann schlechter absetzen könnten.
Dieses Medikament wurde von div. Hautärzten mit SEHR GROSSEM Erfolg bei Patienten angewendet (Versuchsweise mit Einverständniss der Patienten).
Doch es darf NICHT auf den Markt kommen!!
Wir wissen ja alle das die Profitgier nicht nur bei den Bänkern stark ausgeprägt ist sondern unter anderem auch in der Pharmaindustrie.
Ich frage mich nur warum so etwas überhaupt möglich ist?
Neurodermitis ist für den der diese Erkrankung hat sehr schlimm.
Sie schränkt die Lebensqualität stark ein, besonders für Kinder.
Ich habe mich am nächsten Tag mit meiner Apothekerin darüber unterhalten.
Sie ist der gleichen Meinung wie ich:
Es kann nicht sein das solche verantwortungslosen, gierigen "Unmenschen" (für mich haben diese die Bezeichnung "Mensch" nicht verdient, das beinhaltet nämlich Menschlichkeit), die Möglichkeit haben ein vielversprechendes Medikament aus Profitgier nicht auf den Markt zu bringen.
Ich kann es auch aus dem Grunde nicht nachvollziehen da ja Millionengewinne in Aussicht stehen (wahrscheinlich wären die Verluste höher).
Der oben erwähnte Herr will Gott sei Dank nicht aufgeben und steht in Verhandlungen mit der Schweiz.
Bis zum Ausstrahlungstermin der Sendung hatte er leider noch keine Antwort.
Im Interesse aller Neurodermitiskranken drücke ich ihm alle Daumen!!!
Bei dem Hintergrund das die Krankenkassen angeblich immer zu wenig Geld haben, wäre dieses doch mal eine Möglichkeit dem Bürger zu zeigen das es einem wirklich ernst ist mit dem Spargedanken.
Das günstigere Medikament Regividerm wäre ja auch da eine Ersparnis.
Die Firmen müssten logische nachvollziehbare Gründe vorweisen das Medikament nicht auf den Markt zu bringen.
Es müsste dort so etwas geben wie den Hippokrates Eid beim Arzt.
Eigentlich soll der ja auch behandeln wenn ein Mensch kein Geld hat. Viele Ärzte tun dies ja in Projekten in der Freizeit.
Jeder würde sich darüber aufregen wenn ein Arzt den Profit an erste Stelle stellt (zu Recht).
Aber es ist ja einfacher rumzujammern und die Beiträge zu erhöhen.
Aber dieses ist ja ein leidiges Thema:
Warum mühsam Wege zum Sparen suchen, und diese auch durchsetzen?
Es ist doch viel einfacher dem Bürger in die Tasche zu greifen!
Der Bürger wird vom Staat immer mehr gegängelt und bevormundet, aber unter anderem die Pharmaindustrie kann sich alles erlauben.
Man sieht ja wie verantwortungsvoll sie mit dieser Freiheit umgehen!!!

Die Banken machen schon wieder Millionengewinne, die "geretteten Kurzarbeiterplätze" stehen jetzt - NATÜRLICH NACH DER WAHL - vor dem Aus, und..,und...,und. Wer wundert sich da eigentlich noch????
Na, jedenfalls haben wir bei direkt.zu immer mehr zu schreiben. Ist doch auch was, oder?
Mit freundlichen Grüßen
Petra Grüttner