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Abstimmungszeit beendet
Autor Marc Vaisband am 26. Juli 2016
4446 Leser · 25 Kommentare

Die Kanzlerin direkt

Hoffnung in diesen Tagen

Sehr geehrte Frau Kanzlerin,

die Ereignisse der letzten Tage haben einen Schatten über unseren politischen Diskurs geworfen und werden sicherlich in allen Winkeln der Innen- und Flüchtlingspolitik widerhallen.

Die Frage, die ich Ihnen stellen möchte, ist:
Was kann man tun, um Sie in Ihrer Haltung in der Flüchtlingskrise zu stärken?

Sie werden in die Geschichte dafür eingehen, das Richtige und Gute getan zu haben, wo andere blind populistischem politischem Pragmatismus gefolgt wären. Und Ihre Vision von Deutschland als Ort der Toleranz, Weltoffenheit und Hilfsbereitschaft ist das Land, in dem ich leben möchte. Nicht die Dystopie, die von Elementen aus dem rechten Spektrum, teils auch aus Ihrer Partei, gezeichnet wird, wo sich das Leitmotiv nur in der eleganteren Formulierung von "Deutschland den Deutschen" abhebt.

Meine Eltern kamen vor 23 Jahren als Kontingentflüchtlinge aus der Ukraine nach Deutschland, ohne ein Wort Deutsch zu sprechen. Heute sind sie in unsere Gesellschaft integriert; ich selbst bin 19 Jahre alt, habe vor zwei Jahren mein Abitur mit Note 1,0 abgeschlossen und studiere jetzt Mathematik.

Auch die beunruhigenden Entwicklungen der jüngsten Vergangenheit sollten Sie nicht davon abbringen, weiter an das Deutschland zu glauben, das für die Ideale eintritt, auf denen unser Grundgesetz basiert. Lassen Sie sich nicht davon abhalten, zu helfen, wo andere ihre Hilfe verwehren würden. Dabei möchte ich Ihnen meine Unterstützung aussprechen.

Mit freundlichen Grüßen
Marc Vaisband

Kommentare (25)Schließen

  1. Autor Holger Körner
    am 27. Juli 2016
    1.

    Sehr geehrte Frau Steffens, sehr geehrter Herr Vaisband,

    Herr Vaisband, die Integration Ihrer Eltern und Ihr persönlicher Werdegang (Chapou!) zeigen, daß man in Deutschland viel erreichen kann, wenn man sich an den hier bestehenden Werten orientiert, diese akzepiert und vor allem nicht mit Füßen tritt! Ihre Eltern stammen aus einem Kulturkreis, der sehr ähnlich dem unseren ist und somit war die Annahme dieser Werte auch nicht allzu schwer für sie. Die jetzige Situation differiert hier sehr von denen Ihrer Eltern - ein gänzlich anderer Kulturkreis, eine andere Religion und eine andere Auffasung von Recht und Ordnung machen die nun, nach hier eingeströmten "Flüchtlinge" unintegrierbar - sie wollen es auch gar nicht!

    Frau Steffens, wieder einmal gebe ich Ihnen Recht, was die Identitätsprüfung von Zuwanderern angeht. Doch stelle ich Ihnen die Frage, ob die "Veröffentlichung rechtswidriger Handlungen" eingestellt werden soll, weil damit das gesunde Mißtrauen der Bevölkerung gegenüber den Flüchtlingen verstärkt? Was ist mit der Informationspflicht? Was mit der Pressefreiheit? Sollen diese Rechte beschränkt werden? Eben das sind doch grundlegende Rechte, die unser freiheitliches System ausmachen!
    Es gibt nach viel, viel mehr an Bild-, Video- und schriftlichen Belegen, wie unglaublich widerlich sich unsere integrationsunwilligen Pöbel-, Grabscher-, Schläger- und Randalierergäste sich in unserem Land aufführen.
    Sie schreiben, man solle nicht alle Flüchtlinge "über einen Kamm scheren", doch die Zinken dieses Kammes sind viel zu weit, als daß man die Willigen und vor allem Fähigen von den anderen separieren kann. Somit bleibt nur, um den inneren Frieden zu erhalten nur die gänzliche, nachhaltige und rechtschaffene Aktzeptanz unserer Werte, oder....die Rückführung aller!

  2. Autor Klaus Fink
    am 28. Juli 2016
    2.

    Ihre Meinung, Herr Vaisband, respektiere ich natürlich wie jede andere Meinung auf dieser Plattform. Allerdings stellt sie aus meiner Sicht eine absolut nicht gerechtfertigte Lobhudelei für die Kanzlerin dar. Frau Merkel steht doch nicht umsonst derzeit im Mittelpunkt einer noch nie dagewesenen Kritikwelle seitens der Bevölkerung, die keinem anderen Kanzler der Republik bisher in solch massiver Form entgegenschlug. Ich erspare mir, nochmals die vielen - auf dieser Plattform schon eingehend ausgeführten - Fehleinschätzungen und Blindsichtigkeiten der Kanzlerin nochmals aufzuzählen, da sie zu offenkundig und allseits bekannt sind bzw. bekannt sein müssten, sofern man die Augen nicht davor verschließen will. Man kann durchaus im nachhinein gegen die Integration der sog. "Russlanddeutschen" auch Gegenargumente einbringen, aber vergleichbar mit der Lage der oftmals ohne Pass und Registrierung zugewanderten Flüchtlinge - zu einem hohen Anteil auch noch Wirtschaftsflüchtlinge, die man überwiegend und nur mit sehr hohen Kosten, wenn überhaupt, wieder abschieben kann - ist es aus meiner Sicht nicht mal ansatzweise. Das muss man doch realistisch betrachten. Das Grundgesetz hat nebenbei auch eine Schutzfunktion für die eigene Bevölkerung, insbesondere wenn außer Kontrolle geratene Sicherheitslagen dies erfordern.

  3. Autor Marc Vaisband
    am 01. August 2016
    3.

    Herr Klauser,

    in manchen Punkten mag ich mit Frau Steffens übereinstimmen, in anderen nicht, aber Ihre blinde rechte Polemik hat hier nichts zu suchen. Hätten Sie sich auch nur ansatzweise in der Sache geäußert, würde ich Ihnen gern vorzeigen, wo Sie sich in der Sache irren. Stattdessen möchte ich Sie bitten, persönliche Attacken zu unterlassen, auf überzogene Punktuation sowie unbegründete Panikmache zu verzichten.

  4. Autor Marc Vaisband
    Kommentar zu Kommentar 1 am 01. August 2016
    4.

    Sehr geehrter Herr Körner,

    ich denke, dass Sie sich irren, wenn Sie annehmen, Einwanderer aus dem Mittleren Osten seien "kulturell inkompatibler" als solche aus ehemaligen UdSSR-Staaten, und möchte hinzufügen, dass meine Eltern sich auch nicht aus brennender Motivation heraus integriert haben - zu seiner Zeit haben auch sie nur widerwillig Sprachkurse besucht und zuanfangs wenn, dann nur durch undokumentiertes Zeitungsaustragen Geld verdient - sondern weil Integration ein Prozess ist, der sich zwar eine Generation oder zwei Zeit nehmen kann, aber dafür unweigerlich geschieht. Trotz aller Befremdung haben meine Eltern viel zu dem Land beigetragen sich hier niedergelassen.
    Im Kontrast dazu hegen viele insbesondere syrische Flüchtlinge den aktiven Wunsch, Deutschland etwas zurückzugeben, diesen Wunsch haben alle Flüchtlinge gemeinsam, mit denen ich gesprochen oder Interviews gelesen habe.

    Gestern saß ich im RE1 Richtung Aachen, mit knapp 50 schwarz gekleideten Gestalten, die mit Slogans wie "Anti-Antifa", "Dortmunder Alte Garde" und "Deutsche Nationalfront" (um einige Beispiele zu nennen) im Zug randaliert, "Hass, Hass, Hass" gegrölt und eine Frau geschlagen haben, ohne dass es irgendwelche Konsequenzen gab. Von einem Flüchtling hingegen habe ich selbst nie derart widerliches Verhalten beobachten können. Sie etwa?

    Ich möchte nicht behaupten, dass es nicht auch reichlich dokumentierte Fälle von pöbelndem Verhalten von Flüchtlingen gibt, aber es ist schlichtweg nicht überproportional und jeder Einzelfall wird als "Beweis" herangezogen, um die allgemeine 'Verderbtheit' von Flüchtlingen zu behaupten, obwohl jeder vernünftig denkende Mensch das als Fehlschluss entlarven kann.

  5. Autor Marc Vaisband
    Kommentar zu Kommentar 2 am 01. August 2016
    5.

    Herr Fink,

    sehen Sie etwa Deutschland als so gefährdet, dass eine "Schutzfunktion" notwendig wäre? Sie sprechen selbst von einer "außer Kontrolle geratenen Sicherheitslage", aber ich habe das Gefühl, dass Sie sich selbst nicht ganz vorstellen können, was das wirklich ist.
    Eine "Kritikwelle" ist stets ein höchst subjektives Anliegen - vielleicht mögen Sie das in Ihrem Umfeld so wahrnehmen, ich tue es in meinem nicht und sehe auch anhand z.B. des aktuellen Politbarometers keinen Grund, mich Ihrem Weltbild anzuschließen, in dem Frau Merkel gegen den "Willen der Bevölkerung" handelt.
    Was Sie für "Fehleinschätzungen und Blindsichtigkeiten" halten (übrigens, zählen Sie ruhig mal auf), wird die Geschichte womöglich markant anders bewerten.
    Außerdem sprechen Sie von "Argumenten gegen die Integration von Russlanddeutschen". Davon zu schweigen, dass schon die Formulierung "Russlanddeutsche" fehl am Platz ist, möchte ich Sie auch hier auffordern, doch mal aufzuzählen. Sie berufen sich viel auf die Existenz von Dingen, aber konkrete Materie entnehme ich Ihren Aussagen nicht. Gleichzeitig möchte ich darauf hinweisen, dass zu ihrer Zeit alle türkischen Gastarbeiter, und alle Kontingentflüchtlinge aus der UdSSR 'Wirtschaftsmigranten' waren - meine Eltern sind, im Gegensatz zu den Flüchtlingen heute, nicht vor Krieg, Verstümmelung und Foltergefängnissen geflohen sondern vor der Perspektivlosigkeit.

  6. Autor Klaus Fink
    am 02. August 2016
    6.

    Zu Komm. 9. Vaisband: Persönliche Lebens- (und Erfolgs-) Geschichten sowie Einzelfallerlebnisse (… im Zug …) sind aus meiner Sicht nur bedingt geeignet, aktuelle politische Situationen mit völlig anderen und neuartigen Ausprägungen zu beurteilen. Zu den Versäumnissen und Fehlern der Merkel`schen Flüchtlingspolitik aus Raumgründen in verkürzter Darstellung nur so viel:
    1. Es wurden - obwohl dies lange bekannt war - Fluchtursachen nicht bekämpft, Frau Merkel und die EU wurden diesbezüglich nicht initiativ. Die UNHCR hat letztmals am 27.06.2015 dringend um finanzielle Hilfen gebeten. Es bestand damals eine Finanzierungslücke von 3,47 Milliarden US-Dollar für ca. 3,9 Millionen syrische und 20 Millionen sonstige Flüchtlinge. Wenn man damals schnell und nachhaltig gehandelt hätte, wäre die Flüchtlingswelle in der abgelaufenen – riesigen - Dimension sicherlich verhindert worden.
    2. Wohl unstrittig ist, dass Frau Merkel mit ihren Selfies-Aktionen und der global ausgerufenen Willkommenskultur im September letzten Jahres den Flüchtlingsstrom befeuert und einen richtiggehenden Sog nach Europa und speziell nach Deutschland ausgelöst hat. Ihr Parteikollege Schäuble sprach in diesem Zusammenhang „von einer unglücklichen Skifahrerin“. Erwähnen will ich auch noch die vielen Enttäuschungen der Flüchtlinge selbst, weil Deutschland aufgrund der großen Menschenmenge überall an seine Grenzen gekommen ist und eine sinnvolle und schnelle Integration an fehlenden und nicht so schnell aufbaubaren Ressourcen bisher vielfach gescheitert ist. Dadurch entsteht auch nachvollziehbarer Frust, der zusätzliche Sicherheitsrisiken in sich birgt
    FORTSETZUNG IM NACHFOLGENDEN KOMMENTAR.

  7. Autor Klaus Fink
    am 02. August 2016
    7.

    Zu Komm. 9. H. Vaisband:
    3. Frau Merkel und die EU wollen jetzt den Flüchtlingszustrom nachhaltig begrenzen. Neben dem sichtbar brüchigen EU-Türkei-Deal wird auf Loyalität innerhalb der europäischen Staaten gesetzt. Bloß mit wem ?
    Die osteuropäischen Staaten lehnen eine Aufnahme strikt ab, den südlichen Ländern sind aus wirtschaftlichen Gründen die Hände gebunden, andere Staaten wie Österreich, Frankreich, Schweden, Dänemark, Portugal und die Niederlande haben bisher nur mehr oder weniger homöopathische Aufnahmedosen zugesagt und England ist nach dem Brexit sogar ganz außen vor. Also mit wem ? Wenn aber eine stabile und fundierte Verteilungsquote nicht erreicht werden kann, kommen wie bisher mit jedem Tag neue Flüchtlinge schwerpunktmäßig vor allem nach Deutschland, wobei hier die Aufnahmefähigkeit zweifelsfrei – im Lichte einer zu gelingenden Integration - schon jetzt überschritten ist.
    4. Die weiteren entstandenen Probleme aufgrund des ohne parlamentarische Abstimmung durch Frau Merkel verursachten unkontrollierten Massenzuzugs kann ich jetzt nur noch stichwortartig aufführen (sie würden jeweils einen eigenen Beitrag oder Kommentar beanspruchen): Sicherheit (IS-Terroristen sind mit der Flüchtlingswelle zugewandert, Köln an Silvester, München, Ansbach => man weiß nicht, was noch kommen wird => die Bevölkerung fühlt sich strak verängstigt und bedroht); laut Finanzministerium wird die Versorgung der Flüchtlinge bis 2020 rund 94 Mrd. EURO kosten => für die Nöte der eigenen Bevölkerung (Kinder- und Altersarmut), marode Strukturen (Bildung, Infrastruktur, Bundeswehr u.v.a.m.) scheint kein finanzielle Spielraum mehr zu bestehen, auch weil Schäuble die schwarze Null unbedingt halten will; Integrationsprobleme aufgrund kultureller Unterschiede mit u.a. total andersartigem Frauenbild, hoher Analphabetenquote (65 % eines Altersjahrganges), bei den übrigen Flüchtlingen vielfach schlechte schulische und berufliche Bildungsgrundlagen usw. .

    Also, so sieht eine Erfolgsgeschichte aus meiner Sicht nicht aus ! Sie schlägt sich mittlerweile auch in der Wählergunst bei der CDU und im rasanten und wohl nicht aufzuhaltenden Aufstieg der AfD nieder.

  8. Autor Klaus Fink
    am 03. August 2016
    8.

    Zu Komm. 12. + 13. Frau Steffens: Wenn Sie die Lage anders sehen, dann ist das doch in Ordnung. So funktioniert Demokratie. Nicht unbeachtlich ist aber, wo die Mehrheit sich einordnet, die allerdings auch nicht in jedem Fall richtig sein muss. Aber ich persönlich muss nicht in die Politik gehen, um meine Meinung äußern zu können. Der Gelehrtensatz gilt doch universell und damit auch für die Politik: "... der Rezensent braucht nicht besser machen zu können was er tadelt ..." . Trotz allem bleibe ich bei meiner Überzeugung bezogen auf die derzeitige Politik der Kanzlerin: ich halte sie in vielerlei Hinsicht für verfehlt. Damit befinde ich mich sicher nicht in einer Außenseiterposition. Es reichen schon die hier veröffentlichten Artikel, die von besorgten Bürgern und nicht von lauter Neonazis und Rassisten geschrieben sind. Nein, es sind vielfach Eltern, die an ihre Kinder und an die nachfolgender Generationen denken und die einfach richtig Sorge haben. Und nebenbei: zunehmende Ängste aufgrund der jüngsten Ereignisse, aber auch von Alltagskriminalität wie Diebstählen, Beraubungen, Körperverletzungen und sexuellen Übergriffen bestehen natürlich in der Bevölkerung. Man kann dies tagtäglich in politischen Sendungen mit Talks, Einzelbefragungen/Umfragen selbst verfolgen => Mitbürger/innen sagen, dass sie sich nicht mehr so wie vorher verhalten => sie würden Menschenansammlungen und Innenstadtkerne meiden. Ich habe aber nicht gesagt, dass es nicht auch Mitbürger/innen gibt, die die latent vorhandene Gefahr durch möglich Anschläge/Terrorakte bewusst oder unbewusst ignorieren und sich somit davon nicht beeinflussen lassen. Hier ist jeder halt jeder Mensch anders strukturiert.

  9. Autor Klaus Fink
    am 04. August 2016
    9.

    Zu Komm. Nr. 15. Fr. Steffens: ich habe jetzt schon längere Zeit Beiträge und Kommentare auf dieser Plattform verfolgt. In vielen Fällen haben Sie jeweils mit Ihren (Gegen-) Kommentaren den "Schlussakkord" gesetzt. Das induziert für mich, dass Sie - vermutungsweise - gerne das letzte Wort für sich beanspruchen. Nun gut, wenn es so ist, dann kann ich damit durchaus gut leben. Bezüglich ihres letzten Kommentars würde es mir - ehrlich gesagt - auch schwerfallen, irgendetwas dazu ausführen zu wollen, da mir Ihre Aussagen eher ins philosophische gehend erscheinen und dort absolut nicht meine Stärke liegt.

  10. Autor Klaus Fink
    am 09. August 2016
    10.

    Zu Komm. 19. Fr. Steffens: Ihr persönlichen Erfahrungen will und kann ich Ihnen natürlich nicht absprechen. Deutlich widersprechen möchte ich Ihnen jedoch in Ihrer Einschätzung zum Leben vor und nach der Flüchtlingskrise.
    Die jüngst durchgeführte - Ihnen wohl auch bekannte - Meinungsumfrage ergab, dass 65 % der Bürger (!) mit der Merkel`schen Flüchtlingspolitik unzufrieden sind. Ich denke, diese beinahe Zwei-Drittel-Mehrheit spricht wohl eine mehr als deutliche Sprache und braucht nicht weiter kommentiert zu werden.

  11. Autor Klaus Fink
    am 09. August 2016
    11.

    Zu Komm. Nr. 21. Fr. Steffens: Ich kann Ihre Argumentation nicht ganz nachvollziehen. Auf der einen Seite scheinen Sie von Meinungsumfragen nicht allzu viel zu halten, auf der anderen Seite werfen Sie mir in Ihrem Kommentar nur 17. vor, dass ich eine mehr oder weniger Minderheitenmeinung (=> "Was mir nur grundsätzlich widerstrebt sind Menschen, die Masse für sich beanspruchen, die ihnen nicht gehört.") vertreten würde. Es geht doch wohl nur das eine oder das andere.

  12. Autor Felizitas Stückemann
    am 13. August 2016
    12.

    Spät, aber noch nicht zu spät, stoße ich hier auf einen Bericht
    eines sehr jungen Mannes mit Migrationshintergrund, der
    sehr viele Ideale noch hat, aber zuerst einmal weiter kommen
    sollte, um dann noch einmal über seine Ideale reden zu können. Aus der Ukraine besitzen seine Eltern selbst westliche Werte,
    die sie bestimmt nicht wegen der zunehmenden Islamisierung aufgeben möchten.
    Was mich stört, ist Komm.6: Alex Klauser, was soll das, wann
    und wo hätte ich Rosi Steffens als "Linke geoutet" ??
    Zum einen ist das nicht richtig, zum anderen kann nicht einer einen anderen outen. Der Begríff bezieht sich auf denjenigen
    selbst. Außerdem fände ich manche Linke garnicht einmal
    so verkehrt, wie es in jeder Partei solche und solche gibt.
    Bzgl, den Grünen haben Sie Recht. Hierzu hat Liane Blank in
    dem Bericht "Was habt Ihr vor ", so einige Zitate gebracht.
    Diese Partei sollte man künftig wirklich meiden !

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