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Ihr Moderationsteam

Abstimmungszeit beendet
Autor Martin G. Schultz am 12. November 2009
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Gesundheit

Impfschäden

Sehr geehrte Frau Bundeskanzlerin,

zuerst wurden die Bundesbürger für ihre Impfmüdigkeit gescholten, nunmehr appelliert der Bundesgesundheitsminister, Philipp Rösler (FDP) an die Bevölkerung, sich bis Dezember 2009 in Geduld zu üben. Wie nicht anders zu erwarten war, stehen noch nicht genügend Impfstoffe gegen die Schweinegrippe zur Verfügung.

Zunächst sollten "Risikogruppen" in den Genuss der Schweinegrippeimpfung kommen.

Darunter zählen m.E. vor allem Schwangere. Denn bei dem Gedanken an die Folgen des zugelassenen Medikaments CONTERGAN, das sehr viel Leid über Familien gebracht hat, dürften die von verschiedenen Pharmakonzernen in nur ca. sechs Monaten im Konkurrenzkampf entwickelten Impfstoffe gegen H1N1, ein viel grösseres Risiko für Ungeborene darstellen.

Denn klinische Studien, die in drei Phasen verlaufen müssten, bevor ein Medikament in Deutschland zugelassen werden darf, können in so kurzer Zeit garnicht auf Erfolge verweisen.

Hinweis: Das "normale Zulassungsverfahren" dauert in der Regel achtzehn Monate!

Hier meine Frage:

Falls sich bei mehr als 10 000 Neugeborenen in Deutschland Gesundheitsschäden in Folge der Schweinegrippeimpfungen ergeben sollten, wer kommt dafür finanziell auf?

Mit freundlichen Grüssen

Martin G. Schultz