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Abstimmungszeit beendet
Autor Dieter K. am 19. Januar 2008
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Wirtschaft

industrielle Subventionen

Sehr geehrte Frau Bundeskanzlerin,

schon immer, besonders damals nach der Wiedervereinigung und dem sich anschließenden Aufbau Ost, aber auch aktuell, wie z.B. beim Nokia-Werk in Bochum, ist zu hören, dass Konzerne Steuersubventionen erhalten und sich Gesellschaft sowie Politik zu Recht darüber aufregen, dass die Gegenleistungen der Konzerne nicht oder nicht in der erwarteten Höhe erbracht werden.

Warum wird das Prinzip eigentlich nicht mal umgedreht?

Zuerst behält ein Konzern den Standort Deutschand bei, stellt neue Arbeitnehmer ein, die sonst vielleicht zu den Randgruppen auf dem Arbeitsmarkt gehören, arbeitslose Jugendliche nach der Ausbildung oder ältere Langzeitarbeitslose und bekommt dafür im Nachinein seine Subventionen, z.B. in Form von weniger zu zahlender Körperschaftssteuer o.ä?

Würde man das so machen, bräuchte man sich nicht aufregen, wenn ein Konzern zu viele Subventionen erhalten hat, ob er dafür auch etwas an Gegenleistung erbracht hat. Eigentlich ist es doch ganz einfach. Es gibt grundsätzlich nichts im voraus.

Ich meine, hierüber sollte mal nachgedacht werden.

Mit freundlichen Grüßen
Dieter Klatt