Liebe Besucherinnen und Besucher,

seit 2006 beantwortete das Bundespresseamt Ihre Fragen auf dieser Plattform im Auftrag der deutschen Bundeskanzlerin. Im Zuge einer Neustrukturierung entwickelt das Bundespresseamt sein originäres Angebot weiter im Sinne eines Bürgerservices mit Dialogmöglichkeiten. Auf dieser Plattform wurden am Montag, den 30. April 2018, die letzten drei Fragen beantwortet. Neue Beiträge und Kommentare werden nicht mehr veröffentlicht.

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Ihr Moderationsteam

Abstimmungszeit beendet
Autor Carole Enz am 16. Februar 2015
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Die Kanzlerin direkt

Info Ukraine

Sehr geehrte Frau Bundeskanzlerin,

Als Schweizerin möchte ich sagen: Ich beneide Deutschland für eine Politikerin wie Sie! Eine Info möchte ich Ihnen zukommen lassen: Als ich am 7.2.15 in der Neuen Zürcher Zeitung den Artikel "Putin braucht Grenzen" gelesen habe, fand ich diesen Abschnitt sehr bemerkenswert: "(Original-Zitat NZZ)...Ziel ist jedoch nicht, Russland zu demütigen. Weiterhin gilt der Rat des amerikanischen Diplomaten George Kennan aus dem Jahr 1947, Moskau stets einen Ausweg offenzulassen, der Russlands Prestige nicht zu sehr beschädigt. Solche Konzilianz darf nicht darin bestehen, Putins Regelverstösse einfach hinzunehmen. Aber Russland sollte signalisiert werden, dass sich mit der Abkehr von der Konfrontationspolitik neue Chancen auftäten. Was spricht dagegen, russischen Bürgern Visumsfreiheit in Europa anzubieten oder die russisch dominierte Eurasische Wirtschaftsunion mit dem europäischen Binnenmarkt zu verknüpfen? Beides käme nicht primär Putin zugute, sondern seinem Volk – und es wäre ein Weg, die Idee des «gemeinsamen europäischen Hauses» mit konkretem Inhalt zu füllen."
Wäre das ein Weg aus der Sackgasse?
freundliche Grüsse und weiterhin alles Gute!
Dr. C. A. Enz
Schweiz