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seit 2006 beantwortete das Bundespresseamt Ihre Fragen auf dieser Plattform im Auftrag der deutschen Bundeskanzlerin. Im Zuge einer Neustrukturierung entwickelt das Bundespresseamt sein originäres Angebot weiter im Sinne eines Bürgerservices mit Dialogmöglichkeiten. Auf dieser Plattform wurden am Montag, den 30. April 2018, die letzten drei Fragen beantwortet. Neue Beiträge und Kommentare werden nicht mehr veröffentlicht.

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Ihr Moderationsteam

Abstimmungszeit beendet
Autor Dieter Riedel am 07. März 2016
2539 Leser · 2 Kommentare

Die Kanzlerin direkt

Interview zur Flüchtlingsfrage für arabische Medien

Sehr geehrte Frau Bundeskanzlerin,

ich habe Ihren Auftritt in der Talkshow von Anne Will mit Interesse verfolgt und fand Ihre Art der Darstellung durchaus nachvollziehbar und informativ. Meine Frage ist nun, ob nicht eine solche Eräuterung viel zielführender in einem Interview unmittelbar mit den einflussreichen Medien Arabiens, wie Al-Dschasira oder Al-Arabya diejenigen erreichen könnte, die sich noch auf den Weg zu uns machen wollen. In einem solchen, wirklich ehrlichen und eindeutig formulierten Interview könnte klar gestellt werden, wie unsere Bedingungen tatsächlich sind, wer hier bleiben kann und wer nicht. Vielleicht wäre dies weiterer Schritt, die Flüchtlingszahlen zu reduzieren und den falschen Versprechen von Schleppern oder anderen Nutznießern der Situation vor Ort etwas entgegenzustellen und die wirkliche Situation bei uns aufzuzeigen.
Ich wünsche mir, wie viele andere auch, dass diese Flüchtlingskrise sowohl bei uns als auch im nahen Osten, so gut wie möglich überwunden werden kann.
Es wäre doch auch durchaus schade, wenn Ihre Kanzlerschaft an diesem Problem scheitern würde.

Kommentare (2)Schließen

  1. Autor Felizitas Stückemann
    am 08. März 2016
    1.

    Sehr verehrte Frau Bundeskanzlerin,

    Warum muss Herr Tusk das machen ? Es wäre Ihre Aufgabe, als
    wichtigste Politikerin in der Sache, dass Sie zu den arabischen
    Medien sprechen ! Nur nicht kneifen, bitte, Sie schaffen das !
    Es müssen auch mit Ihnen und Minister Steinmeier, Kontakte
    zur Aufnahme von Syrern mit Iran und Saudi-Arabien geknüpft
    werden. Es gibt doch wirtschaftliche Beziehungen zu den Orientalen,
    die genutzt werden können. In diesen Ländern können sich die
    Flüchtlinge auch wohler fühlen, als bei uns. Hier müssen sie
    Integrationskurse über sich ergehen lassen, die sie sowieso
    nicht verstehen und sich aus einem Patriarchalischem System
    kommend, nicht einhalten können.

  2. Autor Erhard Jakob
    am 08. März 2016
    2.

    Das Flüchtlings-Problem wird man ohne ein
    *Waterlow* nicht mehr lösen können.

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