Liebe Besucherinnen und Besucher,

seit 2006 beantwortete das Bundespresseamt Ihre Fragen auf dieser Plattform im Auftrag der deutschen Bundeskanzlerin. Im Zuge einer Neustrukturierung entwickelt das Bundespresseamt sein originäres Angebot weiter im Sinne eines Bürgerservices mit Dialogmöglichkeiten. Auf dieser Plattform wurden am Montag, den 30. April 2018, die letzten drei Fragen beantwortet. Neue Beiträge und Kommentare werden nicht mehr veröffentlicht.

Wir danken Ihnen für Ihre rege Teilnahme auf www.direktzurkanzlerin.de.

Ihr Moderationsteam

Abstimmungszeit beendet
Autor D. Belitz-Demiriz am 03. November 2015
3021 Leser · 6 Kommentare

Die Kanzlerin direkt

ja zur Flüchtlingspolitik

Sehr geehrte Frau Bundeskanzlerin,

vermutlich bekommen Sie viel Hassmails hinsichtlich der Flüchtlingspolitik. Darum schicke ihnen nun diese "Mutmach-Mai":
Ich befürworte ihre Vorgehensweise!

Sie machen mir Mut, dass dies auch weiterhin "mein Land" sein kann. Sie erfreuen mich, dass sie humane und christliche Werte bezeugen. Sie nehme mich mit, denn " wir schaffen das". Sie stehen für das Europa, welches den Friedensnobelpreis bekommen hat.

Nun müssen wir gemeint bei der Intergtation der Menschen helfen und die gewaltige Aufgabe, die auf uns zukommt meistern. Dafür müssen wir uns gegenseitig ermutigen.
Wenn wir die Flüchtlinge aufnehmen haben wir nicht nur 'menschlich gepunktet', sondern wir können auch auf eine Belohnung hoffen. Sind sie nicht auch der Meinung, dass wir, vorausgesetzt die Integration klappt (Bildung, Bildung, Bildung...) eine riesige Chance haben, die Überalterung zu kompensieren und damit die soziale Sicherung und unseren Wohlstand zu bewahren.

Sollte die Bundesregierung nicht gerade jetzt, da viele Menschen verunsichert sind, vermehrt auf diese Chance hinweisen?

In diesem Sinne alles Gute und viel Kraft bei den kommenden Verhandlungen.

Mit freundlichem Gruß
Hannelore Belitz-Demiriz

Kommentare (6)Schließen

  1. Autor ines schreiber
    am 03. November 2015
    1.

    Hannelore, was für eine Belohnung???
    INTEGRATION....so wie die letzten Jahre??? Mit fast Null Erfolg. ...Integration setzt 2 Seiten voraus, und SORRY. ...wir haben schon viele Bestimmungen ....die nicht genutzt wurden....das wird diesmal auch nicht besser.....
    Und diese Massen....und es haben sich noch mehr auf den Weg gemacht....Zahlenmäßig mehr , als schon gekommen sind....
    Nur wir schaffen das reicht nicht....ich finde das zu blauäugig. ...

  2. Autor Erhard Jakob
    am 03. November 2015
    2.

    Hannelore,

    wir sollten die Menschen, welche nach Recht und Gesetz ein Anspruch
    auf Asyl haben, aufnehmen. Welche Ihren Pass weggeworfen haben
    bzw. sich einen Falschen kauften, bzw. aus wirtschaftlichen
    Gründen herkommen, nicht aufnehmen.

    Was den Arbeitsmarkt und die Alterungsstruktur betrifft
    sollten wir das über das Einwanderungsgesetz
    und nicht über das Asylgesetz regeln.

    Sehr viele <zu viele< sind der Ansicht, dass wir nicht
    alle Armen dieser Welt aufnehmen können. Dieser
    Meinung schließe ich mich an. Und sehr viele -
    >zu viele< sind der gleichen Meinung.

    Hannelore, indirekt wollen Sie offenbar, dass
    der Kanzlerin das Heft des Handelns aus
    der Hand genommen wird und andere
    die Entscheidungen treffen. Das
    möchte ich nicht.

  3. Autor I. Schramm
    am 04. November 2015
    3.

    Ich stimme Ihnen zu Herr Jakob.
    Es steht außer Frage, dass Deutschland helfen will/muss. Jedoch hält der Flüchtlingsstrom kontinuierlich an und weiterhin sind wir das Land, das mit Abstand die meisten Menschen aufnimmt. So kann es nicht weitergehen, die Kraft der freiwilligen Helfer ist erschöpft, der Wohnraum begrenzt und die Verwaltung überfordert. Unter solchen Bedingungen können die Flüchtlinge nicht vernünftig aufgenommen, von Integration ganz zu schweigen.
    Nicht alle Flüchtlinge sind gut ausgebildet und integrationswillig. Wir haben jetzt schon eine zum größten Teil muslimische Parallegesellschaft (Lesetipp: Tania Kambouri) . Diese Probleme muss man auch sehen und nicht nur schön reden. Viele Menschen haben daher Angst und diese Angst zeigt sich auch in den Umfragen, in denen die Zustimmung zur Flüchtlingspolitik stark abnimmt, das muss man ernst nehmen sonst kann aus Angst leicht Hass werden.

  4. Autor ines schreiber
    am 09. November 2015
    4.

    I.Schramm, das sehe ich auch so....

  5. Autor Christian Adrion
    am 12. November 2015
    5.

    Frau Schreiber ich stimme Ihnen voll und ganz zu.
    Ich kann in der Islamisierung unserer Gesellschaft keinerlei Vorteile erkennen.
    Man stelle sich mal ernsthaft die Frage, warum gerade so viele Menschen aus muslimischen Ländern zu uns kommen. Warum wohl? Weil es da so unendlich toll ist?

  6. Autor ines schreiber
    am 17. November 2015
    6.

    Auch die Flüchtlinge hatten viele Jahre ....in denen sie, ihr Land verbessern hätten können.....wenn auch im Kleinen.....WIR MUßTEN ES AUCH IN KLEINEN SCHRITTEN UND VIEL ARBEITEN AUFBAUEN. .....unsere Errungenschaften wie Demokratie und Wohlstand .....sind nicht vom Himmel gefallen....

  7. Um einen Kommentar schreiben zu können, müssen Sie angemeldet sein.