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Abstimmungszeit beendet
Autor C. Teichert am 13. Januar 2017
2294 Leser · 2 Kommentare

Die Kanzlerin direkt

Kindesunterhalt und Väternachteile

Frau Merkel warum kann der Unterhalt nicht individueller errechnet werden ?
Familienministerin Schwesig verfolgt die Absicht Unterhaltspflichtige Väter vermehrt in die Verantwortung zu ziehen. Grundsätzlich ist die Pflicht unumstritten.
Die Düsseldorfer Tabelle ist nicht zeitgemäß.
Die Einkommenstabelle enthält zu große Sprünge (1500-1900) , damit ist sie unreichend individuell.
Beispiel: Nettoeinkommen 1500. Dafür wäre ein Bruttostundenlohn von 13,42 notwendig--nicht real.
Lächerliche 110,- darf der Vater für berufsbedingte Ausgaben abziehen. Mit der Summe kommt er nur 10 Tage im Monat zur Arbeit.
Wir wissen das große Wohnungen günstiger sind als 1-Raum. Papas Kaltmiete darf nur 5,50 /m² kosten. Dafür bekommt er nicht mal den Kellerverschlag. Wir wissen das Mahlzeiten für die große Familie günstiger ist als für eine Person. Haushaltsgeräte, Versicherungen u.s.w. kosten für Papa genauso viel wie für seine Ex mit Kind.

Ein Kind wird immer von zwei Personen gezeugt.
Warum erhält dann nur die Mutter alle Rechte. Regulär entscheidet Mama ob ein Kind geboren wird. Sie darf den Vaterschaftstest und Sorgerecht ablehnen. Sie regelt die Einhaltung des Besuchsrecht-wenn keine Lust dann Pech für Papa. Sie darf kostenfrei klagen--er wird zur Zahlung gebeten, sie darf vor Gericht sehr lange lügen bevor mal jemand an den Vater denkt und zu guter Letzt lehnt sie in den meisten Fällen die gemeinsame Versorgung des Kindes ab. Das Geld ist ihr lieber. Das Jugendamt wird in der Regel nur auf Mutters Wunsch tätig, Väter werden nur oberflächig angehört und schnell vergessen.
Ich berichte als Frau von Erfahrungen--absolut keine Einzelfälle. Hier sind Väter in Not.

Kommentare (2)Schließen

  1. Autor R. Gläßer
    am 14. Januar 2017
    1.

    Sehr geehrter Herr Teichert, Ihrer Anfrage kann ich nur komplett zustimmen. Aus eigener Erfahrung weiss ich, das man(n) nicht angehört wird. Alles zu Gunsten der Frau. Ich würde für meine Kinder alles tun, jedoch möchte ich auch leben können. In meinem Fall wurde ich, auf Grund einer einmaligen Abfindung mit anschliessender Arbeitslosigkeit, auf mehr Unterhalt verpflichtet als ich ALG1 bekam. Folge: 1-Zimmer Wohnkloküchenbad im UG, kein Auto mehr, Zinsen für den Kontokorrent. Erst im Jahr danach wurde das reduziert. Als ich die Zinsen beim Finanzamt absetzen wollte gab es nur ein müdes lächeln. Frau und Kinder wohnen in der eigenen Immobilie die mehrheitlich ich bezahlt habe. Trennung übrigens auf den Wunsch meiner Ex.
    Zu guter letzt wurde mir auch noch ein Job meiner Ex verheimlicht, Rückzahlung des zuviel bezahlten Unterhaltes: Fehlanzeige.
    Hier sollte dringend der Gesetzgeber reagieren.

  2. Autor Christine Teichert
    Kommentar zu Kommentar 1 am 17. Januar 2017
    2.

    Ich hatte mich betont als Frau zu erkennen gegeben weil ich das Unverständnis zu meinen Geschlecht zu verstehen geben wollte. Früher erhielten alleinerziehende Frauen oft keine Unterstützung, aber heute hat sich die Welt zu 100% gedreht. Ich möchte Gerechtigkeit.
    Ich kenne Frauen die sich mit Planung Kinder ohne weitere Beziehung zeugen lassen---damit sie nicht mehr arbeiten müssen. Sie erzählen es sogar öffentlich.
    Mein Sohn sieht seinen Sohn gar nicht mehr, weil Madam zickt und er kein Geld für nutzlose (nicht eingehaltene) Urteile vom Familiengericht hat. Inzwischen baut sie ein Haus und er sitzt in der 45m² Bruchbude.
    Beim Vater wird das Einkommen der 2.Frau indirekt mitgerechnet. Bei der Ex bleibt das Einkommen des 2.Partners unangetastet.
    Frau Schwesig & Co wollen die Wahl durch diese gute Heldentat beeinflussen, aber sie wollen auch ihre Staatskasse schonen. Arbeitslose Väter könnten vermehrt in die Betreung eingesetzt werden und Mütter können auch mit Kindern unter 8Jahren arbeiten. Wenn sie verheiratet sind machen sie es auch. Ich hab auch gearbeitet.
    Väter macht den Misstand so oft ihr könnt bekannt, wo auch immer. Es muss nerven, für Mütter und Regierung. Ihr seid zu ruhig.

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