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Ihr Moderationsteam

Beantwortet
Autor Isolde Müller am 06. November 2012
5320 Leser · 0 Kommentare

Innenpolitik

Kompromisse

Sehr geehrte Frau Bundeskanzlerin,
ich bewundere Sie sehr wegen Ihrer Außenpolitik.

Aber, bei der Inneren machen Sie so viel Zugeständnisse, das ich z.Z: nicht mehr weiß, wen ich wählen kann.

Das Sie sich von einem Herr Seehofer, der im vergangenen Jahrhundert lebt, so einengen lassen ,müssen? kann ich nicht nachempfinden.
Wir leben in einer Demokratie, klar. Aber trotz aller, die mehr als ich von der Materie "Herdprämie" verstehen, u.a. auch in Thüringen, die es seit 6 Jahren versuchen und als falsch erkennen, machen Sie solche Ffehlentscheidungen mitmachen.

Und es soll doch gespart werden.
Unsummen werden wieder vor der Wahl verschenkt, die ja nicht da sind.
Sie würden auch , ich denke noch eher, wiedergewählt, wenn Sie bei solchen weitreichenden Entscheidungen NICHT mitmachen würden.
Wie sollen wir Ländern wie Griechenland Vorbild sein, wenn bei uns genauso gemauschelt wird.

Ich bin schon sehr erschüttert, was was sich auch unsere Politiker erlauben. Siehe Steinbrück.

Warum können Sie nicht für "Sauberkeit" sorgen.
Sie sind für ,mich absolut integer. Schon alleine dadurch würden Sie die nächste Wahl gewinnen.
Und bitte, bleiben Sie wenigstens bei der Türkei-Politik bei Ihrem NEIN . 10000 km in 3 Mon. sagt mir das.

Ich wünsche Ihnen alles Gute bei Ihrem wirklich schwerem Dienst an uns Bürgern.
Isolde Müller

Antwort
im Auftrag der Bundeskanzlerin am 10. Dezember 2012
Angela Merkel

Sehr geehrte Frau Müller,

vielen Dank für Ihre Zuschrift, die wir im Auftrag der Bundeskanzlerin beantworten.

Sie sprechen darin eine Vielzahl von Themen an, unter anderem das Betreu- ungsgeld. Für die Bundesregierung ist die Wahlfreiheit der Eltern sehr wichtig. Sie sollen selbst entscheiden können, wie sie ihre Kinder bis zum dritten Le- bensjahr betreuen oder betreuen lassen wollen. Neben der massiven finan- ziellen Unterstützung für den Ausbau von Betreuungsplätzen in Kitas und bei Tagesmüttern trägt die Bundesregierung dieser Entscheidungsfreiheit mit dem Betreuungsgeld Rechnung.

Mehr zum Betreuungsgeld erfahren Sie unter: http://www.bundesregierung.de/Content/DE/Artikel/2012/11/...

Zum Thema „Sparen“ möchten wir deutlich sagen, dass die Bundesregierung die Neuverschuldung beim Bundeshaushalt konsequent zurückfährt. Das hat die Bundeskanzlerin in ihrer Haushaltsrede vor dem Deutschen Bundestag am 21. November 2012 klar dargelegt. Die Neuverschuldung wird ab 2016 auf Null reduziert. Schon 2013 wird der Bund höchstens 17,1 Milliarden Euro an neuen Schulden aufnehmen. Dadurch, so die Kanzlerin, ist es möglich, die Schulden- bremse auf Bundesebene bereits drei Jahre früher einzuhalten. So erhalten auch künftige Generationen den nötigen finanziellen Spielraum.

Mehr Informationen zum Thema Bundeshaushalt: http://www.bundesregierung.de/Content/DE/Artikel/2012/11/...

Mit freundlichen Grüßen

Ihr Presse- und Informationsamt der Bundesregierung