Liebe Besucherinnen und Besucher,

seit 2006 beantwortete das Bundespresseamt Ihre Fragen auf dieser Plattform im Auftrag der deutschen Bundeskanzlerin. Im Zuge einer Neustrukturierung entwickelt das Bundespresseamt sein originäres Angebot weiter im Sinne eines Bürgerservices mit Dialogmöglichkeiten. Auf dieser Plattform wurden am Montag, den 30. April 2018, die letzten drei Fragen beantwortet. Neue Beiträge und Kommentare werden nicht mehr veröffentlicht.

Wir danken Ihnen für Ihre rege Teilnahme auf www.direktzurkanzlerin.de.

Ihr Moderationsteam

Abstimmungszeit beendet
Autor Andreas Müller am 21. Juni 2016
2959 Leser · 6 Kommentare

Bildung

Krankenversicherung von Stundenten

Sehr geehrte Frau Merkel,

wieso müssen eigentlich in unserem Land Studenten/inen ab dem 25 Lebensjahr die Krankenversicherung selbst berappen und können nicht weiter bei deren Eltern mitversichert sein, bis sie Ihr Studium beendet haben. Vor allem sind die meisten ab 25 dabei ihren Master zu machen. Da hat man eh eine Menge um die Ohren und soll nun auch noch Arbeiten gehen? Was soll diese Nötigung? Ist den ein Mensch mit 25 plötzlich kränker als mit 24. Und belastet dieser ab 25 plötzlich die Krankenkassen? Frau Merkel, mit Verlaub, das ist Abzocke und sollte schleunigst beendet werden. Viele Grüße Andreas Müller.

Kommentare (6)Schließen

  1. Autor Stefan Duscher
    am 22. Juni 2016
    1.

    1.) Jeder, der eine Lehre macht, muss ebenfalls Krankenkassenbeiträge zahlen.

    2.) Wenn jemand mit 19 das Studium beginnt, dann hat er 6 Jahre Zeit bis er 25 ist; das reicht für einen Master, wenn man gewissenhaft studiert.

    3.) Die Mähr des an Überlastung leidenden Studenten hat mit der Realität wenig zu tun. Jeder, der ernsthaft studiert hat, kennt die die fast leere Hörsäle an Brückentagen und bei schönem Wetter. Die extremen Abwesenheiten beklagen auch viele Hochschulen. Schade, dass es keine Anwesenheitspflicht an Unis gibt.

  2. Autor Andreas Müller
    Kommentar zu Kommentar 1 am 22. Juni 2016
    2.

    Sehr geehrter Herr Duscher,
    vielen Dank für Ihren so gut durchdachten Kommentar:
    1.) Lehrlinge verdienen Geld
    2.) was ist mit den vielen Studenten/innen, die auf ihren Studienplatz warten müssen
    3.) was hat das mit einer Krankenversicherung zu tun

    Sind sie von Beruf Politiker oder in der Krankenversicherungsbranche tätig.
    Diese KV müssen die Eltern der Studierenden bezahlen.
    Beispiel: gesetzliche KV 740,00 € mit 3 Kindern
    gesetzliche KV 740,00 + 85 € + 85 € + 85 € mit
    3 Studierenden Kindern
    Und wollten diese Studierenden nun Arbeiten, dann dürfen Sie das, aber nur
    20 Stunden in der Woche. Denn, wie Sie ja mit Sicherheit wissen, bei mehr Arbeit wäre die KV dann noch ein wenig höher.........

  3. Autor Sigrid Rumpf
    am 22. Juni 2016
    3.

    Die Antwort von Andreas Müller sagt alles aus. Es gibt auch viele, die ihr Abitur später als mit 19 machen. Das passiert wirklich.... Und völlig unschuldig!

  4. Autor Stefan Duscher
    am 24. Juni 2016
    4.

    @Alex Klauser: Genau meine Meinung. Auch stimmt das mit der Vollendung des 25. Lebensjahres für Kindergeld, findet man im SGB.

    Auch das Argument des fehlenden Gehalts ist abwegig, da es Bafög gibt.

    Konkret geht es nun darum, ob eine monatliche Belastung von 60 Euro/Monat KV Studententarif zumutbar ist. Daher ist der Beitrag mehr als polemisch.

    Ein Studium dauert, wenn man es ernsthaft betreibt, 4 Jahre. Selbst wenn der Student also erst mit 20 das Studium beginnt, können die Eltern noch für die Dauer des Studiums Kindergeld beziehen, die Möglichkeit des Bafög bleibt davon unbenommen.

    Ob man ein Studium in der Regelstudienzeit schafft, liegt an jedem selbst. Wer studiert hat kennt sicherlich auch diese Dauerstudenten und die Studenten, die jedes Semester in Urlaub fliegen. Wieso sollte man sowas fördern? Ich persönlich bin zum Beispiel für eine Anwesenheitspflicht beim Studium, denn der Lehrling hat diese Pflicht auch; und wie ein Lehrling, der wiederholt unentschuldigt fehlt, sollten auch Studenten, die unentschuldigt fehlen, exmatrikuliert werden, weil sie anderen den Platz wegnehmen.

    Last but not least der Hinweis, dass ein Student in seinem späteren Berufsleben ein höheres Einkommen haben wird als ein Unstudierter, daher kann man von ihm auch mehr Einsatz verlangen.

  5. Um einen Kommentar schreiben zu können, müssen Sie angemeldet sein.