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seit 2006 beantwortete das Bundespresseamt Ihre Fragen auf dieser Plattform im Auftrag der deutschen Bundeskanzlerin. Im Zuge einer Neustrukturierung entwickelt das Bundespresseamt sein originäres Angebot weiter im Sinne eines Bürgerservices mit Dialogmöglichkeiten. Auf dieser Plattform wurden am Montag, den 30. April 2018, die letzten drei Fragen beantwortet. Neue Beiträge und Kommentare werden nicht mehr veröffentlicht.

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Ihr Moderationsteam

Beantwortet
Autor Thomas Rickart am 21. März 2013
6309 Leser · 4 Kommentare

Die Kanzlerin direkt

Logische Weiterentwicklung des ElektroKFZ´s

Sehr geehrte Kanzlerin
Ich habe eine Frage bezüglich der Einführung des ElektroKFZ´s.
Die Regierung will bis 2014 über 2 mio.E-KFZ zur Zulassung bringen -ich hätte die Lösung (seit 2001) aber die Industrie reagiert noch nicht einmal ansatzweise auf meine Offferten.Ich habe die Idee das einfach ein wechselbarer Standardakku zur Verwendung kommt und so lästige Ladezeiten entfallen. Es ist möglich mit dem E-KFZ von München nach Berlin ohne Zeitverlust und ohne Emmisionsausstoss zu fahren Ich habe hierzu ein komplettes Konzept erstellt,welches sogar das Interesse bei den Professoren der TU Aachen erregte -da dort aber auch die Ölmultis bei den Geldgebern sitzen wurde eine Projektplanung und Entwicklung mit den Stimmen von Mercedes ,BMW ;Audi und Shell abgeschmettert.Gerne würde ich meine Idee zur Verfügung stellen-kann Ihnen auch gerne mein Konzept in Form einer Präsentation zukommen lassen.
Wenn Sie Deutschland nicht in die Zukunft führen und an der Internationalen Spitze halten können -Wer dann?-Ich könnte natürlich auch die Idee an Peugot-(die uns im Bereich E-KFZ voraus sind) oder jeden anderen Hersteller schicken -aber dazu bin ich zu sehr Deutscher. Ich hoffe ich habe Ihr Interesse geweck tund verbleibe
mit freundlichen Grüßen
Thomas Rickart

Antwort
im Auftrag der Bundeskanzlerin am 29. April 2013
Angela Merkel

Sehr geehrter Herr Rickart,

vielen Dank für Ihre Frage, die wir im Auftrag der Bundeskanzlerin beantworten.

Im Regierungsprogramm Elektromobilität vom Mai 2011 hat die Bundesregierung das Ziel formuliert, bis 2020 mindestens eine Million Elektrofahrzeuge auf Deutschlands Straßen zu bringen.

Es ist Aufgabe von Industrie und Politik, auch für eine zukunftsfähige öffentliche Ladeinfrastruktur frühzeitig die Weichen zu stellen. Dafür sind neue Technologien erforderlich, insbesondere für das sogenannte induktive Laden und das Schnellladen mit hohen Gleich- und Wechselstromstärken. Deshalb fördert die Bundesregierung Forschungs- und Entwicklung von Ladetechnologien.

Die Erforschung von Batteriewechselsystemen für Elektroautos hat schon vor Jahren das Interesse der Autoindustrie geweckt. Insbesondere die international tätige Firma "Better Place" entwickelte ein Geschäftsmodell, das sie unter anderem in Japan, Israel und Dänemark getestet hat. Dieses Modell hat sich jedoch in der Praxis als wenig geeignet erwiesen. Die anfänglich hohen Investitionen der Autoindustrie sind mittlerweile stark rückläufig.

Die Schwierigkeit liegt unter anderem darin, dass die Fahrzeuge für das Wechselkonzept so ausgestattet sein müssen, dass sich standardisierte Batterien maschinell an einer ebenfalls standardisierten Stelle des Fahrzeugs wechseln lassen. Diese Einheitlichkeit ist über die gesamte Fahrzeugpalette der Anbieter auf dem deutschen Markt bisher nicht umzusetzen, da z.B. die ideale Position der Batterie von der Bauart des jeweiligen Fahrzeugs abhängt. Darüber hinaus bleibt auch bei diesem System die Wirtschaftlichkeit zu prüfen.

Mit freundlichen Grüßen

Ihr Presse- und Informationsamt der Bundesregierung

Kommentare (4)Schließen

  1. Autor Hans-Joachim Romoth
    am 28. März 2013
    1.

    Wir müssen uns gerade ein neus Auto kaufen. Für unser Nutzungsprofil wäre die Reichweite eines Elektroautos 80 bis 120 km durchaus ausreichend.
    Die großen Automobilkonzerne bieten Elektroautos, wenn überhaupt, nur zum doppelten Preis der entsprechenden Benzin/Diesel Varianten an. Man muß da schon sehr entusiastisch und liquide sein um sich für den Elektroantrieb zu entscheiden.
    Wie wollen Sie 2Millionen Elektroautos verkaufen, wenn die Anschaffung eines 200 PS - SUV wirtschaftlicher ist als ein 12KW Elektroauto?
    Die ganze Diskussion um die Energiewende ist für mich nur ein Wahlkampfthema. Niemand in der Politik und schon gar nicht in der Industrie will diesen notwendigen Wandel wirklich.
    Man will ein par Entusiasten wie uns bei der Stange halten, deswegen können wir zum doppelten Preis ein Auto mit deutlichen Nachteilen zum Verbrennungsmotor kaufen und der Rest der Gesellschaft handelt mit Worten und macht erst mal so weiter, wie bisher.

  2. Autor Hucky Fin
    am 02. April 2013
    2.

    Sehr geehrter Herr Rickart,

    ihr Vorhaben ist mir neu und ich habe noch nicht davon gehört. Jedes Jahr findet seit 2009 in München die eCarTec statt, die Elektro Mobilitätsmesse mit vielen Anbietern.

    Auch wenn das erste Jahr dünn lief, so waren doch Steigerungsraten ersichtlich. Letzte Jahr waren ca. 500 Aussteller vertreten. Es gibt eine sehr große Anzahl von kleinen Anbietern für Elektroautos, allen voran Renault, die gleich 2 Preise gewonnen haben.

    http://www.messeninfo.de/eCarTec-M4082/Muenchen.html

    Sie können auch dort einen ganz kleinen Stand mieten. Andernfalls können Sie mir auch gerne ihr Konzept vorstellen, vielleicht kann man dann gemeinsam nach einer Lösung suchen.

    Es gibt auch in Ungarn und Umland viele die an Lösungen arbeiten, da wird es sicherlich irgendwann zu einer Zusammenarbeit kommen.

    Mit freundlichen Grüßen

    Hucky

    hucky@directbox.com

  3. Autor Erhard Jakob
    am 19. April 2013
    3.

    @ Thomas,

    die Idee mit einer standartisierten Batterie für alle Autos
    ist doch nicht neu! Dieses Konzept wurde
    doch vor Jahren schon im Fernsehen
    vorgestellt und propagiert.

    Ein Elektro-Fahrzeug (Egal, ob Auto, Motorrad oder Fahrrad)
    ist auch aus meiner Sicht das Fahrzeug der Zukunft.

    Das Problem ist weniger die Batterie! Dieses Problem
    könnte man mit einer >Standart-Batterie< lösen.

    Das Problem ist das Geld!!! Immer mehr Menschen werden
    arbeitslos und haben immer weniger Geld um etwas zu
    kaufen. Und selbst die >die Arbeit haben< verdienen
    oft so wenig, dass es kaum zu einem würde-
    vollen Leben und Sterben reicht.

  4. Autor Erhard Jakob
    am 21. April 2013
    4.

    Hallo Hucky,

    das Vorhaben, bzw. die Idee, eine standartisierte Batterie
    für alle Fahrzeuge (gemäß 08/15) einzuführen,
    ist doch nicht neu!

    Es sollte vielmehr aufgeklärt werden, weshalb diese
    >aus meiner Sicht gute Idee< nicht
    umgestetzt wird?

    ****************
    Noch ein Wort
    zu *logisch*.

    Ein hochrangiger Politiker der SPD bürgt mit einem Betrag
    in Höhe von 28,3 Millionen Euro, für die Richtigkeit einer
    amtlichen Urkunde, welche Deutschland von 1993
    bis 2013 für richtig anerkannt hat.

    Wenn sie tatsächlicht richtig sein sollte, dann schulde ich
    dem Politiker noch 28,3 Tausend Euro. Und, wenn sie
    falsch sein sollte, dann schuldet mir der Garantie-
    geber noch den oben genannten Betrag.
    Das ist erst einmal logisch.

    Doch diese Logik gilt aber nur für einen Rechtsstaat.
    In einem Unrechtsstaat gilt diese Logik nicht.

    Auch hier sollte aufgeklärt werden, weshalb
    diese Logik in Deutschland nicht gilt?

    Ps.
    Die Kirche hat zu der oben genannten >amtlichen Urkunde<
    die >amtliche Vergleichsurkunde< in den internationalen
    Rechtsverkehr gebracht. Aus dieser geht hervor, dass
    die *amtliche Basisurkunde* eine Fälschung ist.

    Mein Resümee:

    Ob die >amtliche Basisurkunde< oder die >amtliche Vergleichs-
    urkunde< richtig ist, weiß ich nicht. Ich weiß nur, dass eine der
    >amtlichen Urkunden< nach den Gesetzen der Logik
    notgedrungen eine Fälschung sein muss!

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