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seit 2006 beantwortete das Bundespresseamt Ihre Fragen auf dieser Plattform im Auftrag der deutschen Bundeskanzlerin. Im Zuge einer Neustrukturierung entwickelt das Bundespresseamt sein originäres Angebot weiter im Sinne eines Bürgerservices mit Dialogmöglichkeiten. Auf dieser Plattform wurden am Montag, den 30. April 2018, die letzten drei Fragen beantwortet. Neue Beiträge und Kommentare werden nicht mehr veröffentlicht.

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Ihr Moderationsteam

Abstimmungszeit beendet
Autor Helmut Henseler am 21. September 2009
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Außenpolitik

Nahostkonflikt

Sehr geehrte Frau Bundeskanzlerin,

alle Experten sind sich einig, dass der weiter ungelöste Nahostkonflikt die größte Gefahr für den Weltfrieden im 21 Jahrhundert darstellt. Eine zunehmende Anzahl an Menschen - insbesondere auch in der dritten Welt - empfinden das, was dort geschieht als extrem ungerecht und daher ist dieser Konflikt auch eine immerwährende Quelle für neuen Terrorismus. Ein Volk - die Palästinenser - wird langsam aber sicher aus seinem eigenen Land vertrieben.

Endlich hat der neue amerikanische Präsident diese Brisanz erkannt. Aber die Hardliner in Israel scheinen den zunehmenden Druck aus USA zu ignorieren.

Was könnte Deutschland als erklärter Freund Israels unternehmen, um die israelische Regierung - im Einklang mit der Meinung der Weltgemeinschaft - von diesem selbstzerstörerischen und friedensfeindlichen Kurs abzubringen?

Mit freundlichen Grüßen
Helmut Henseler
Präsident der Deutsch-Jordanischen Gesellschaft