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Abstimmungszeit beendet
Autor Katrin Lehnert am 07. Juni 2013
4309 Leser · 1 Kommentar

Die Kanzlerin direkt

Naturkatastrophen

Sehr geehrte Frau Bundeskanzlerin,

in Angesicht der massiven Bedrohung, der zahllose Menschen durch Überschwemmungen ausgesetzt sind, frage ich mich, wozu wir Drohnen finanzieren, mit Waffen handeln bzw. Regime militärisch unterstützen, obwohl ernste Probleme anstehen, die es unmittelbar vor Ort zu lösen gilt.

Die Macht der Naturgewalten verdeutlicht uns, dass wir keine Waffen benötigen, um uns selbst zu vernichten. Die Kosten, die durch die Auswirkungen der Klimakatastrophen entstehen, werden steigen.

Ich, als Mutter und Lehrerin bin sehr besorgt und frage an, was die Bundesregierung plant, um in Zukunft mit dem Klimawandel und den Folge des Klimawandels umzugehen. Welche Kosten sind im laufenden Haushalt eingeplant? Wie plant man perspektivisch?

Ich wünsche mir (auch wenn das sehr naiv und blauäugig klingt), dass Politiker sich Ihrer Verantwortung bewusst sind und innovative Unternehmen, die einen Beitrag für das Gemeinwohl leisten, unterstützen und nicht jene Firmen, die Profite mit dem Leid anderer Menschen verdienen.

Hochachtungsvoll!

Katrin Lehnert

Kommentare (1)Schließen

  1. Autor Helmut Krüger
    am 08. Juni 2013
    1.

    Sehr geehrte Frau Lehnert,

    dass private oder kommerzielle Unternehmen Gewinne (oder Profite, wie Sie und die US-Amerikaner es nennen) bewusst aus Leid ziehen, das glaube ich so erstmal nicht, so sadistisch sind die eigentlich nicht veranlagt. Dadurch wird´einer berechtigten Kritik an bestimmten Unternehmenspraktiken durch Überzogenheit schon von vornherein die Substanz und der Boden entzogen.

    Was m. E. fehlt, ist die wirkliche Innovation, ist, mit Herzblut und tatsächlicher Vision an die Sache heranzugehen, anstatt dass das nur wohlgängige Formulierungen in irgendwelchen Marketingbroschüren sind und somit als MENSCH, der dann zum Ausdruck käme, wäre das dann auch in den seltensten Fällen entfernt von Gemeinwohl. Wer sich als MENSCH betrachtet und dazu die Möglichkeit hat, wozu es gerade an maßgeblichen Stellen viel zu wenige Beispiele gibt, weiß dann eben auch, dass er atmen muss und ihm der Klimawandel nicht egal sein kann.

    Das Schlimmere ist die Gleichgültigkeit allein des sínnlosen Maximums an Geldes wegen (was heute fröhliche Urständ feiert) oder sich durch eine zurechtgequotelte Kommission genauso zum Erfüllungsgehilfen von irgendwelchen Vorgaben zu machen wie es den staatlich bestellten "Abteilungsleitern" vorbehalten war, phantasielos Pläne zur 100 %igen Erfüllung zu bringen.

    Mit freundlichen Grüßen
    Helmut Krüger

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