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Abstimmungszeit beendet
Autor Georg Weigant am 28. Juni 2013
6471 Leser · 10 Kommentare

Kultur, Gesellschaft und Medien

Peer Steinbrück zitiert unsauber F. J. Strauß

Sehr geehrte Frau Bundeskanzlerin,

wussten Sie, dass Peer Steinbrück F. J. Strauß falsch wiedergegeben hat?

Die besten Zitate von Franz Josef Strauß

„Was passiert, wenn in der Sahara der Sozialismus eingeführt wird? Zehn Jahre überhaupt nichts, und dann wird der Sand knapp.“

Quelle: http://www.bastian-atzger.de/interessantes/zitate/franz-j...

Mit freundlichem Gruß
Georg Weigant

Kommentare (10)Schließen

  1. Autor Erhard Jakob
    am 28. Juni 2013
    1.

    Das Politiker anderen Politikern irgend welchen Quatsch
    nach plappern, ist doch keine Seltenheit.

    Oft wird der Inhalt auch der neuen Situation
    angepasst. Das ist doch ganz normal.

    Ich erinnere hier an Joschka Fischer
    und seine Worte:
    *... und mit Verlaub, Herr Präsident,
    sie sind ein Arschloch.*

    Mit den gleichen Worten hat sich Holger Apfel (NPD)
    an den vormaligen Ministerpräsidenten im
    Freistaat Sachsen >Herrn Prof. Dr.
    Georg Milbrandt< gewandt.

    Auf solche Gequatsche sollte
    man nichts gegen.

  2. Autor Helmut Krüger
    am 29. Juni 2013
    2.

    Wer soll das lesen, wenn die zweifellose Wortgewalt zehnmal mehr Gewalt beinhaltet, als dass der erkennbare tragende Grund Wort-Wirkung entfalten könnte?

  3. Autor Erhard Jakob
    am 03. Juli 2013
    3.

    Helmut,
    bitte stelle deine Frage noch einmal so, dass sie nicht
    nur von Überstudierten verstanden werden kann.

  4. Autor Helmut Krüger
    am 04. Juli 2013
    4.

    Die Angelegenheit ist einfach erklärt: Sie bezieht sich auf die von Sebastian Atzger versammelten Reden von Franz-Josef Strauß.

    Es gibt Kraftausdrücke, es gibt die Verbalmeierei der bayerischen Bierzelte und es gibt Sätze mit Wortwitz, in die man sich selbst auch noch hineinnehmen kann.

    Genau dadurch haben sie m. E. Wirkung.

  5. Autor Erhard Jakob
    am 05. Juli 2013
    5.

    Georg,
    was passiert, wenn der Kapitalismus
    eingeführt wird?

    Aphorismus von Berthold Brecht:

    *Dem Kapitalismus liegt der Krieg inne,
    wie der Regen der Wolke!*

  6. Autor Erhard Jakob
    am 14. Juli 2013
    6.

    Zu: Wirkung der Worte:

    Walter Ulbrich wenige Wochen
    vor dem Mauerbau:

    *Niemand will eine Mauer errichten!*

    Diese Worte wurden von Lügnern und Betrügern
    als >die Spaltung Deutschlands> suggeriert.

    Wahrheit ist, dass Konrad Adenauer 22 Jahre zuvor
    mit den Worten: *Lieber ein halbes Deutschland
    ganz als ein ganzes Deutschland halb*
    geteilt hat.

  7. Autor Helmut Krüger
    am 25. Juli 2013
    7.

    Unbeachtet der seinerzeitigen Vernarrtheit Adenauers liegt das Tragikkomische von Ulbrichts Äußerung schon darin, etwas dementiert zu haben, wonach keine einzige Frage ging.

    Wer bspw. die Wandlung im Potsdamer Städtebau ab 1958 (!) sich anschaut,

    -das Verschwinden der seit Jahrhunderten existierenden Straßenachse vom Alten Markt nach Berlin über die Glienicker Brücke durch den Bau von Querriegeln des "Zentrum Süd",

    -am Westrand, am neu geschaffenen Eisenbahn-Außenring: 1958 die Eröffnung eines sechsgleisigen, doppelstöckigen Bahnhofs im Wald incl. Zuführung der Straßenbahn mit dortiger Doppelaufstellung zwecks direkt hintereinander erfolgender Abfahrt, (ab 1961 dann Hbf. genannt) kann an die Spontaneität der Berliner Bauarbeiter dann doch nicht so recht glauben.

    Tut mir leid, das so schreiben zu müssen.

    In Berlin gibt es übrigens eine Ausstellung über das doppelte Berlin. Zwei Universitäten, zwei Wohnviertel bzw. -komplexe 1956 und 1957, Stalinallee und Hansaviertel und für mich gibt das immer viel Aufschluss. Mit ALLEN Facetten.

  8. Autor Helmut Krüger
    am 25. Juli 2013
    8.

    Vielleicht noch ggf. zur Präzisierung:
    Die Veränderung im Sinne der Abkehr von West-Berlin geschah ab 1958, die Absegnung des städtebaulichen Plans zur Errichtung des Zentrum Süd mit einer völligen Umkrempelung des Stadtzentrums dann 1959.

    "Wenn ich eins aus der DDR-Zeit begriffen habe, dann das, Meschen nicht zu ihrem Glück zwingen zu können."

    Bemerkung eines Bauausschuss-Mitgliedes der Partei Die Linke, wo die Stadt Asphalt haben wollte, die dort wohnenden Bürger aber Kopfsteinpflaster.

  9. Autor Helmut Krüger
    am 25. Juli 2013
    9.

    Wenn ich doch noch auf den 1. Beitrag Bezug nehme, geehrter Erhard Jakob und die Verbindungslinie zwischen Joschka Fischer und Holger Apfel, so liegt der Unterschied aus dem Kontext heraus wohl darin, dass Fischer quasi als Erstlingswerk diese angeliehene Wortschöpfung benutzte, als Richard Stücklen ihm nach mehrmaligem Anzählen angekündigt hatte, ihm unverzüglich den "Saft" im Mikro zu entziehen, Holfger Apfel wie übrigens fast alle Nazis und Neonazis groß im Abkupfern ihrer Gegner und derer sind, die sie zu übertrumpfen gedenken.

    Was als Sinnbild etwas lyrisch dann sich dann liest:

    Was ist der Unterschied am Berliner Kaiserdamm vor und nach 1938?

    Voirher war er eine Prachtstraße europäischen Zuschnitts,
    eine breite Fahrbahn in der Mitte,
    zweimalzwei Baumreihen an der Seite
    und ebenso auch zwei Anlieger- bzw. Parkstraßen ganz im Äußeren

    Hinterher, nach gefallener Pracht, war er eine deutsche Schießbahn,
    12 Spuren ohne störendes Gewächs darin,
    und die Bäume und Leuchten außen aufgereiht wie die Zinnsoldaten.

  10. Autor Erhard Jakob
    am 26. Juli 2013
    10.

    Das Resultat von Vorgestern und Gestern
    ist nun mal das Heute.
    :
    Und das Gestern und das Heute
    ergibt nun mal das Morgen.
    .
    Das ist nun mal so und das wird
    auch immer so sein.
    .
    Josef Stalin:
    "Die Hitlers kommen und gehen!
    Aber das deutsche Volk bleibt!"
    .
    Aus einer BILD-Zeitung der 50-Jahre, die ich vor Kurzen
    in der Hand hatte. Ist zu entnehmen, dass Stalin ein
    geeintes und neutrales Deutschland (ähnlich
    der Schweiz) angestrebt hat.
    .
    Daran hatten wiederum die West-Allierten kein Interesse.
    Sie wollten Deutschland als *Brücken-Kopf* gegen die
    Sowjetunion ausbauen. Und so ist es auch gekommen.

    Im Gegenzug hat die Sowjetunion Ostdeutsch-
    land als einen Brückenkopf gegen
    den Westen ausgebaut.

    GOTTSEIDANK ist das alles Geschichte.
    Trotzdem ist die Welt nicht
    friedlicher geworden.

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