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Abstimmungszeit beendet
Autor Torsten Heber am 16. Dezember 2014
5791 Leser · 17 Kommentare

Die Kanzlerin direkt

Pegida-Bewegung in Dresden

Ich begrüße sehr ihre Stellungsnahme zu der Pegida . Nur leider wird der Zulauf wie sich nun wieder zeigte immer größer und ich sehe das dies aus dem Ruder läuft. Kann Seitens der Bundesregierung dahingehend Dresden mehr Unterstützung erwarten ? Mir scheint das Stadt und Land nicht energischer Stellung dazu beziehen, fast hilflos erscheint.
Da ich sie als unsere Kanzlerin sehr schätze und ihre Arbeit ,wende ich mich daher an sie um dem Treiben Einhalt zu gebieten ,gibt es dahingehend Möglichkeiten ihrerseits bzw der Regierrung ? Würde mich sehr freuen auf ein positives Zeichen ihrerseits und wünsche ihnen bei der Gelegenheit Frohe und besinnliche Weinachten
Mit freundlichen Gruss Torsten Heber, aus Dresden

Kommentare (17)Schließen

  1. Autor Wolfgang Mücke
    am 16. Dezember 2014
    1.

    Zum Glück wird der Zulauf immer größer.

    Mit Beschimpfung und Ehrabschneidung von Seiten der Politik und der Medien lassen sich die begründeten Ängste nicht aus der Welt schaffen. Irgendwann wird die Politik darauf reagieren müssen. Sie wird sagen müssen, wie es weitergehen soll.

    Ansonsten wird die AfD weiter wachsen. Das kann auch nicht im Sinne der etablierten Parteien sein.

  2. Autor Erhard Jakob
    am 20. Dezember 2014
    2.

    Torsten,
    ich schließe mich der Meinung
    von Wolfgang und Thomas an.
    .
    Sicher gibt es unter den Pegida-Leuten
    und den Demonstranten
    auch Extremisten
    .
    Doch viele schauen in die Zukunft und sehen kein Licht
    am Ende des Tunnels. Höchstens, wenn
    sie sich umdrehen.
    .
    Wenn Bosbach das auch so sieht. Dann ist das ein
    Zeichen, dass er nicht Kurz- bzw. Normal-
    oder auch Weitsichtig ist.

  3. Autor Helmut Krüger
    am 22. Dezember 2014
    3.

    Geehrter Herr Dischinger,

    amgesichts der Tatsache, dass gut 2/3 der Flüchtenden in den unmittelbar angrenzenden, zumeist gleichfalls armen Länder flüchten, weil es dort ein klein weng besser aiussieht als zu Hause und 20 % nach Europa kommen, wobei Deutschland insgesamt materiell vergleichsweise sich als Hort des Wohlstands sieht, sähe eine gerechtere Verteilung indes anders aus, als sie zur Behauptung vorgeben. Kurzum: Europa müsste weit mehr aufnehmen.

    Dennoch meine ich auch, werden Flüchtende oft genug hin- und hergeschobene, was für die Flüchtenden selbst nicht gut ist und diejenigen, die mit ihnen auskommen sollen und sie mit den anderen, gleichfalls nicht gut ist. Damit meine ich das ganze Instrumentarium der Begleitung, von Betreuung bis hin zu Sprachkursen.

    Wer aber der eigenen Sprache soweit entwöhnt ist, dass er auf Haushaltsgeräten völlig selbstverständllich "on" und "of" findet, "Sales" von einer Sonderaktion beim Verkauf kündet, "closed" mir sagen soll, dass der Laden zurzeit geschlossen ist und ein "Meeting" anbetaumt ist, wenn sie einschläigigen Herren ja zumeist ein organisatorisches Treffen veranstalten, dann brauchen wir uns über die Unlust von anderen, unsere Sprache zu lernen, nicht recht wundern.

    Dagegen habe ich noch keine Demonstation gesehen. Und nur selten genug ein Leserbrief oder ein anderes tagtägliches Verhalten in der Praxis. Ein paar Irregelaufene gibt es überall, auf die sich dann stellvertretend alles entlädt. Und sei es in Dresden, wo Fremde - und erst recht Islamisten - kaum zu finden sind.

  4. Autor jens b.
    am 24. Dezember 2014
    4.

    die leute die da mit laufen, gehen nicht nur wegen dem asyl problem auf die straße. sie haben einfach die schnauze voll von ihrer politik!
    nur ein bsp. von vielen, eine rente die in 30 jahren kaum mehr zum leben reicht.
    ihr könnt eure taschen da oben weiter füllen, der euro bricht irgendwann zusammen, genau so wie das kartenhaus was sich eu nennt. und dann rauchts im land. leider....

  5. Autor Helmut Krüger
    Kommentar zu Kommentar 4 am 01. Januar 2015
    5.

    Na, das ist ja dann Demonstrieren unter falschem Etikett.
    _

    Was können die 2 % Fremde iund die 0,1 % Menschen muslimischen Glaubens in Dresden dafür, dass sich Menschen nicht verstanden fühlen und ungeachtet ides Wirkens von Fremden und von Muslimen falsch behandelt fühlen?

  6. Autor Christian Adrion
    am 02. Januar 2015
    6.

    Wenn ein Land wie Saudi Arabien Ihrer Neujahrsrede zustimmt und Lob dafür äußert, so ist hier etwas faul Frau Kanzlerin. Saudi Arabien mahnt bei uns Menschenrechte an, ein Land in dem der Besitz einer Bibel mit dem Tode bestraft wird. Frauen die Auto fahren werden ausgepeitscht. Frau Kanzlerin auf dieses Lob können sie nicht stolz sein. Besinnen Sie sich schnellstens auf ihre wahren Freunde und auf ihre christlich-humanistische Kultur, die eben jeden das Recht zuspricht seine Meinung auch auf der Straße laut zu äußern. Diese Freiheit gilt es zu verteidigen und nicht die "Freundschaft" zu so einem zweifelhaften Land.

    Mit freundlichem Gruß
    Christian Adrion

  7. Autor Helmut Krüger
    am 02. Januar 2015
    7.

    Ene von Heinz Buschkowsky angeführte Demonstration gegen die Islamisierung Berlin-Neuköllns hätte gewiss zehnmal mehr Gewicht - weil die Menschen wüssten, wovon sie redeten - als jene Demonstrationen in Dresden, die "Abendland" nur als Gegenpol zum verhassten "Morgenland" begreifen und die aus 0,1 % Muslima 0,0 % machen wollen.

    Da waren Menschen vor über 100 Jahren klüger, als sie die Yenidze-Fabrik bauten, jenes einer Moschee nachempfundenes Gebäude, dias dem Bahnreisenden heute immer noch ankündigt, dass nach Passieren von Dresden-Neustadt nun Dresden Hauptbahnhof kommt.

    Die Medien dienen ja nicht nur der Aufklärung, immer schon hat sich Wissen zugleich als Fundgrube für alles Mögliche erwiesen.

  8. Autor Andrea Dimitrov
    am 13. Januar 2015
    8.

    Die meisten Positionen, die die Pegidisten fordern, werden bereits erfüllt. Ich habe selbst die angedrohte Abschiebung meines Mannes miterlebt und weiß, dass von den Behörden und den richterlichen Instanzen her das Gesetz konsequent durchgesetzt wird. Was mir bei Pegida nicht gefällt ist, dass gegen die Ärmsten und Schwächsten der Gesellschaft zu Felde gezogen wird. Die Kriminalitätsrate liegt bei Ausländern im Übrigen nicht über der deutscher Straftäter lt. Statistik. Auch ist nur ein Teil des bunten Flüchtlingsstroms islamgläubig. Schon bei der Bedeutung des Namens "Pegida" wird im Übrigen waltig manipuliert. Mit Pegida kann endlich das neue Feindbild, das der Islamreligion, mit einer breiten Öffentlichkeit untermauert werden. Das ist seit dem 11. September 2001 ganz im Sinne unserer amerikanischen Freunde, damit wir irgendwann mal richtig gegeneinander vorgehen können (deshalb geht vom Erstarken Pegidas eine nicht zu unterschätzende Gefahr aus) und die Rüstungsindustrie weiter boomt. Nach dem Zerfall des Ostblocks war es dringend nötig, neue Feindbilder zu schaffen, damit die USA ihre 72 Prozent der Weltmilitärausgaben rechtfertigen können. Auch passt da der Gewaltakt auf Charlie - komisch, dass sowas immer zur rechten Zeit passiert - damit Pegida es dann zu seinen Zwecken instrumentalisieren darf. Interessant ist auch, dass der Anführer der Bewegung, Lutz Bachmann, ein Krimineller war und er als solches die Massen mit seinem Geist, wie auch immer der geartet sein mag, mobilisiert. Das wäre auch mal zu hinterfragen, und ebenfalls seine Kontakte zur Springerpresse. Inwieweit wird er von wem beeinflusst?

  9. Autor Andrea Dimitrov
    am 13. Januar 2015
    9.

    Der Bundesregierung kommen Pegida und Charlie ganz recht, denn solche Schlagzeilen lenken sehr gut von den wieder vermehrten Zusammenstößen und der Notstandssituation in der Ostukraine ab. Sie lenken ab von sehr viel mehr Toten eines Krieges, den die Bundesregierung mitverursacht hat und mit dem Einsatz der Speerspitze von 4000 dt. Nato-Soldaten und den Waffenlieferungen in das an Russland angrenzende Baltikum weiter forciert. Und sie lenken auch ab von den eigentlichen Extremisten dieser Welt, die Pegida doch tatsächlich, aber leider nur am Rande, richtig benennt.

  10. Autor Christian Adrion
    Kommentar zu Kommentar 1 am 13. Januar 2015
    10.

    Es wird Zeit das sich etwas tut in diesem Land. Meinungsfreiheit ist längst schon den Berg hinunter. Ich bin bereits in 6 Zeitungsfblogs wegen meiner ehrlichen Meinung herrausgeflogen!!! Sie dürfen hier nicht mehr kommentieren, kam zur Antwort!
    In der DDR hatte ich immer noch die möglichkeit in der Schule der soz. Arbeit meine Meinung zu sagen. Hier geht das nirgens mehr!!!! Weil die Meinung der Volkes nicht gefragt ist!

  11. Autor Helmut Krüger
    Kommentar zu Kommentar 10 am 13. Januar 2015
    11.

    Wegen seiner ehrlichen Meinung fliegt niemand aus einem Zeitungsblog heraus, nur aus Gründen der NIchteinhaltung von Kommentarregeln, bspw. Beleidigungen u. s. w.. Und inhaltlich ausschließlich wegen neonazisticher Äußerungen und fremdenfeindlicher Äußerungen.

    Es sei denn, Sie haben sich als "Agent Provokateur" Medien wie die Rote Fahne, das Neue Deutschland, die Junge Welt und ähnliches ausgesucht. Solche Blätter haben auf Meinungsfreiheit nie Wert gelegt, können aber auch nicht als Widerspiegelung aller Medien gelten.

  12. Autor Christian Adrion
    am 14. Januar 2015
    12.

    In diesem Land traut man sich nicht einmal mehr in einer privaten Geburtstagsfeier offen seine Meinung zu sagen. Das habe ich in 40 Jahren DDR nie erleben müssen! Wenn einer seine Meinung sagt, dann folgt betretenes Schweigen und alle Blicke gehen nach unten. Das nennt man Gesinnungsdiktatur! Keiner traut sich mehr etwas zu sagen , ist es da ein Wunder, wenn man anfängt sich auf der Straße diszipliniert Luft zu machen???
    Hier ist was faul in diesm Land!

  13. Autor Erhard Jakob
    am 14. Januar 2015
    13.

    Christian hat den Nagel voll
    auf den Kopf getroffen!

    Ältere Bürger aus dem Osten wissen, dass man in der DDR
    viel offener und viel freier seine Meinung sagen konnte,
    bzw. gesagt hat.

    Auch >politische Witze< wurden viel öfter erzählt.
    Ich rede hier auch aus meiner
    eigenen Erfahrung.

    Es wurde herzhaft gelacht. Oft vom Parteisekretär
    am meisten. Wenn er nicht gelacht hätte, dann
    wäre sich noch ein kräftigerer Witz
    hinterher *geflogen*.

    Heute traut sich neimand mehr herzhaft zu lachen.
    Vor allem deshalb aber auch, weil die Leute
    nichts mehr zu lachen haben.

    PEGIDA ist eine Form relativ >annonym<
    Luft abzulassen.

    Wenn die unehrlichen Politiker und die un-
    aufrichtigen Journalisten sich nicht ihrer
    Fehler besinnen und diese korrigieren,
    sehe ich >schwarz<. Bzw., ich
    befürchte eine weitere
    "Wende."

    Dies soll nicht als eine Drohung sondern
    eher als eine Warnung bzw. gut ge-
    meinten Hinweis, gewertet
    werden.

  14. Autor Christian Adrion
    am 15. Januar 2015
    14.

    So ist es Herr Jakob,
    dieses Land erstickt in seiner Gesinnungsdemokratie. Es ist genau das eingetroffen, wo wir 89 niemals hinwollten. Brennende Themen dürfen nicht einmal mehr angesprochen werden, wie z.B. Islam, Gewalt gegen Deutsche, Bankenrettungsschirm, Nazis in der Ukraine, frühkindliche Sexualerziehung, Masseneinbrüche durch Ausländer, Freihandelsabkommen usw. Ich könnte diese Liste noch seitenlang weiterführen. Es muß sich endlich was ändern, sonst fahren wir in einer Diktatur, die sich gewaschen hat!
    Darum Montags auf die Straßen!

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