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Abstimmungszeit beendet
Autor Rene Heuer am 16. September 2013
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Die Kanzlerin direkt

Praktikerpleite

Sehr geehrte Bundeskanzlerin,
Ich frage mich wie es sein kann, das Unmengen an geld in Banken oder ins Ausland fließen um die Banken und den Euro zu retten, aber so einem großen Unternehmen wo mehr als 5000 Arbeitsplatze auf dem spiel stehen keine staatliche Unterstützung zuteil wird. Man kõnnte das Unternehmen mit wenigen Millionen euro helfen wieder auf die Beine zu kommen.Das Problem welches bei Praktiker liegt ist einfach, dass die Vorstände nicht in der Lage waren den Konzern richtig zu führen. Märkte die nicht liefen wurden über Jahre hinweg mit durchgefüttert, die 20% Aktionen wurden in der Anzahl zu oft durchgeführt, sodass die kunden das Gefühl außerhalb der Aktionen hatten, das sie zu viel bezahlen würden. Daher war außerhalb der Aktionen so gut wie nix los. Ich finde es nicht richtig, dass die Mitarbeiter, die gute Arbeit geleistet haben da jetzt drunter leiden müssen. Finden Sie das nicht auch? Mit einem vernünftigen Vorstand könnte meiner Meinung nach das Unternehmen wieder zu alter Stärke zurück finden, wenn das Geldproblem erstmal gelõst wäre. Für die Eurorettung ist immer Geld vorhanden, schwächelnde Euroländer bekommen Finanzspritzen. Das deutsche volk steht diesem mit gemischten Gefühlen gegenüber. Viele wunschen sich das auch im eigenen Land was passiert. Deshalb wäre es gut wenn mal ein Zeichen gesetzt und im Inland geholfen werden würde. Ich bedanke mich schonmal im Vorraus für ihre Antwort und hoffe, das ich etwas angestoßen habe, das mal darüber nachgedacht wird.

Mit freundlichen Grüßen
Rene' Heuer