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Abstimmungszeit beendet
Autor Susanne Stolz am 03. Dezember 2015
2190 Leser · 1 Kommentar

Die Kanzlerin direkt

Professionelle Hilfe für freiwillige Helfer

Sehr geehrte Frau Bundeskanzlerin,

Ich wäre Ihnen sehr dankbar, wenn Sie mir folgende Frage beantworten könnten:
Wie sollen kleine Ortschaften, ohne ausreichende Infrastruktur ( schlechte öffentliche Verkehrsanbindung, kein Hotspot ect.) es schaffen mit einer Vielzahl von Flüchtlingen klarzukommen, wenn es keinerlei professionelle Hilfe gibt?
Hauptamtliche Helfer sind mit ihrer Arbeit überwiegend in den größeren Städten gebunden. Bei Anfragen gibt es freundliche, aber ablehnende Antworten, da der Tag nur 24 h hat und diese bereits verplant sind für größere Ortschaften, obwohl auch die kleinen Ortschaften ( weniger als 2000 EW) in ihren Bereich fallen. Die freiwilligen Helfer sind überaus fleißig, aber wenig strukturiert und mit den anfallenden Problemen oft überfordert. Wenn allerdings die Helfer wegfallen, weil sie einfach nicht mehr können, dann ist niemand mehr da, der sich um die Flüchtlinge kümmert. Also, wer hilft den Helfern?
Ich wäre für eine konkrete Antwort sehr dankbar.
Mit freundlichen Grüßen
Susanne Stolz

Kommentare (1)Schließen

  1. Autor Ralf Schumann
    am 27. Dezember 2015
    1.

    Die Flüchtlinge werden mit großer Sicherheit nicht in den kleinen Ortschaften bleiben. Sofern sie ein Aufenthaltsrecht haben, dürfen sie selbst wählen wo sie wohnen wollen. Die meisten werden in die größeren Ortschaften oder Städte ziehen. Dort finden sie leichter Wohnungen als auf dem Land und können ihre Familien näher ranholen.

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