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Abstimmungszeit beendet
Autor F. Ladaki-Schmidt am 12. Juni 2017
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Innenpolitik

Psychopathen für das Himmelreich der Macht?

Sehr geehrte Frau Kanzlerin,
in unserer Zeit scheint es notwendig zu sein, eine größere Aufklärung zu verbreiten statt in einem minimalistischen und verkürzten Denken zu verbleiben. Denn Psychopathen scheinen einen großen Teil der Weltpolitik zu beanspruchen. Dem Psychopathen entgeht nicht nur jede Empathie, sondern er verdreht Lüge und Wahrheit, bleibt bei der Lüge, verkauft sie als die letztgültige Wahrheit, erfindet Pseudodiskurse um sie zu bestätigen, pervertiert vorhandene Werte, vertreibt Streit und Zwist zwischen Verbündeten und such seine Anhänger unter seines Gleichen auf. Die Psychopathen scheinen heute den Platz der Sophisten (auch der Rabulisten) übernommen zu haben, die im antiken Athen in großer Diskrepanz zu der ethischen Philosophie von Sokrates und Platon standen. Der Psychopath als Sophist erscheint immer mehr am Horizont der internationalen Politik. Ergreift die Instanzen an, von denen er Angst hat und sich verfolgt fühlt und versucht sie moralisch herabzustufen. Der Spruch 'Angriff ist die Beste Verteidigung' bildet seine pseudomoralische Keule. Hat eine solche Entwicklung damit zu tun, die Bevölkerung zu skotomisieren und zu entpolitisieren? Wäre es demnach nicht ratsam mehr Politisierungstendenzen in der Bevölkerung zu reaktivieren und mehr politische Bildung in Schulen, im Studium und auch anderwo anzubieten?