Liebe Besucherinnen und Besucher,

seit 2006 beantwortete das Bundespresseamt Ihre Fragen auf dieser Plattform im Auftrag der deutschen Bundeskanzlerin. Im Zuge einer Neustrukturierung entwickelt das Bundespresseamt sein originäres Angebot weiter im Sinne eines Bürgerservices mit Dialogmöglichkeiten. Auf dieser Plattform wurden am Montag, den 30. April 2018, die letzten drei Fragen beantwortet. Neue Beiträge und Kommentare werden nicht mehr veröffentlicht.

Wir danken Ihnen für Ihre rege Teilnahme auf www.direktzurkanzlerin.de.

Ihr Moderationsteam

Abstimmungszeit beendet
Autor Christoph Rossner am 22. Februar 2016
4214 Leser · 5 Kommentare

Die Kanzlerin direkt

Rassistische Sachsen

Sehr geehrte Frau Merkel,

ich als Unternehmer sehe großen Handlungsbedarf darin, rassistische und rechtsradikale Menschen endlich in ihre Schranken zu verweisen und endlich mit massiven staatspolizeilichen Maßnahmen diese Umtriebe zu beenden.
Meine Geschäftspartner im Ausland sehen mit großer Sorge was hier, in Deutschland,ein besoffener Haufen von ungebildeten, alkoholkranken Menschen anrichtet. Frau Merkel wir können uns nicht von besoffnen Pennern das Land kaputt machen lassen, warum sind Sie und der Innenminister so hilflos? Schauen Sie sich diese Bilder an und handeln Sie dementsprechend:

Mit freundliche Grüßen
Christoph Rossner
Rossner & Sohn GmbH

Kommentare (5)Schließen

  1. Autor Barbara Dietl
    am 22. Februar 2016
    1.

    Sehr geehrter Herr Rossner,
    wünschen Sie etwa einen kommunistischen Staat? (Sind wird das nicht eh schon genug?)

    "Durch massive staatspolizeiliche Maßnahmen..."
    Sie glauben, man könne eine "rechte Diktatur" mit einer "linken Diktatur" besiegen?
    Nebenbei bemerkt, ich sehe keine Rechtsradikalen, die unser Land beherrschen. Zum Herrschen braucht es doch noch mehr.

    Ihre Wortwahl lässt auch sehr zu wünschen übrig. Obwohl ich die Vorkommnisse in Sachsen bestimmt nicht für gut heiße, so würde ich mir niemals so eine Unterstellung erlauben. Haben Sie Informationen, die Ihnen diese Vorwürfe bestätigen? Das Video ist für mich kein Beweis, dass jemand ungebildet und alkoholkrank ist.

    "Ein besoffener Haufen von ungebildeten, alkoholkranken Menschen" und " besoffnen Pennern" ist schon starker Tobak.

    Das Problem das ich sehe ist, der Politik geht es anscheinend zu gut. Sie sitzt auf einem hohen Ross, Ängste und Interessen von Bürgern interessieren nicht, werden nicht ernst genommen.
    Hinzu kommt, dass die große Menge an Flüchtlingen sehr wohl angsteinflößend ist und die Bevölkerung nie in Entscheidungen mit einbezogen wird. Das Einreisen ohne Kontrolle hat schon seinen Preis gefordert.
    Die Politik ist gefragt, allerdings nicht wegen einem "Haufen".
    Ich wünsche Ihnen noch einen schönen Abend.

  2. Autor angelika maria bruder
    am 22. Februar 2016
    2.

    Werter Herr Rossner, es ist nicht nur das schlechte Bild das wir im Ausland bei ev. möglichen Investoren im Osten der Republik( die bestimmt noch einige Arbeitsplätze brauchen könnten), sondern - was ich noch entsetzlicher finde-
    diese Bilder aus Sachsen sehen unsere Kinder, sehen Flüchtlinge und irgendwann, wenn das nicht aufhört, denken die DAS IST NORMAL. SO benimmt man sich in Deutschland. Es hat mir die letzten Jahre schon schwer aufgestossen, was in manchen Fussballlstadien abging, aber das...
    Da fehlen einem die Worte

  3. Autor Christoph Rossner
    am 23. Februar 2016
    3.

    Sehr geehrte Frau Dietl,
    viele Menschen haben Angst, auch Sie, das kann ich verstehen. Angst ist meistens das was übrigbleibt wenn man Verletzt wurde. Gerade wir Deutschen leiden immer noch, an über Generationen weitergegebne, posttraumatische Belastungsstörungen. Gerade wir sollten doch am besten verstehen was es bedeutet vor etwas panische Angst zu haben? Diese Panik/ Angst ist der Auslöser für eine traumatisierende Situation, weil das Gehirn in Panik geraten ist. Sie haben Angst vor Ausländern, weil sie angeblich alle Gewalt ausüben und Sie wissen, was Gewalttätigkeit ist, daraus resultiert auf beiden Seiten eine Angst vor Gewalt. Angst vor "dem Fremden", Angst vor denen, die Angst vor Fremden haben. Ein Kreislauf der immer in körperlicher Gewalt und Zerstörung gipfelt. Dies kann nur mit "Angst nehmen" durchbrochen werden. Die Angst wird durch übermäßigen Alkohol und Nikotinkonsum kompensiert, daraus resultierende aggresive Zustände, verhindern aber auch einen freidlichen, liebevollen Dialog auf beiden Seiten, den Panik verhindert Logik und Liebe. Frau Dietl die besoffenen Sachsen, wären sicher ganz liebe und nette Menschen, wenn sie sich im Suff nicht so "unmenschlich" aufführen würden und das muß so gesagt werden wie es ist! Es ist nämlich beschämend für Deutschland!! In diesem Sinne Ihnen auch noch eine schöne Woche. Hierzu noch ein interresantes Buch, dass ihnen vielleicht weiter helfen kann. http://kriegsursachen.blogspot.de/2012/03/buchhinweis-die...

    MfG Christoph Rossner

  4. Autor Erhard Jakob
    am 23. Februar 2016
    4.

    Christoph Rossner,
    ganz genau die gleichen Worte musste ich mir von
    Karl-Eduard von Schnitzler anhören! Als 1989
    besoffene, ungebildete und alkoholkranke
    Horden durch die Straßen der DDR zogen
    und *Wir sind das Volk* grölten.

  5. Autor Barbara Dietl
    Kommentar zu Kommentar 3 am 23. Februar 2016
    5.

    Sehr geehrter Herr Rossner,

    da haben Sie etwas missverstanden. Ich habe keine Angst.
    Mein Ärger beruht auf die Alleingänge, die sich unsere Kanzlerin immer wieder erlaubt und hinterher wird alles schlecht gemacht. Die Polizei, die EU (weil sie nicht wirklich bereit sind auch Flüchtlinge aufzunehmen) usw.
    Wundern Sie sich etwa über die Vorfälle in Sachsen?
    Jeder Mensch, der etwas über den Tellerrand hinaus schauen kann, wusste, dass so etwas kommt.
    Schämen tue ich mich mittlerweile nur noch für unsere Regierung!
    Danke für Ihren Buchtipp, aber ich habe genug über Krieg gehört und gelesen.
    Unsere Regierung verkauft Waffen in die ganze Welt, sollen Sie erst einmal das abschaffen. Jetzt kommen die "Kriegsflüchtlinge" zu uns und die Probleme werden sozialisiert. Wir schaffen das nicht, nicht in der Größenordnung. Wir haben es ja noch nicht einmal geschafft binnen 10 Jahren für jedes Kind einen Kitaplatz zu erbauen. Wie sollen wir denn binnen kürzester Zeit so einen Flüchtlingsstrom bewältigen?
    Das geht nicht und es werden uns einfach weiter Geschichten aufgetischt.
    Zum Thema Kriegsflüchtling möchte ich nur anmerken, dass niemand wirklich weiß, wer tatsächlich ein Kriegsflüchtling ist und wer nicht. Das haben wir der unkontrollierten Einreise zu verdanken.
    Nachdem sich somit auch nicht so nette ausländische Bürger nun hier befinden, kann natürlich kein Mensch sagen, wer "Böses" im Schilde führt und wer nicht. Vorsicht ist auf alle Fälle geboten, das zeigt uns ja schon Köln und viele weitere Städte.
    Schon wieder verurteilen sie ein ganzes Bundesland und bezichtigen es als alkoholkrank.
    Können Sie ärztliche Atteste vorlegen?
    Ich gebe Ihnen noch einen gut gemeinten Rat. Glauben Sie nicht alles was Sie Sehen und Hören. Das ganze Bundesland Sachsen ist nämlich nicht alkoholkrank.
    Oder haben Sie generell mit "Ossis" ein Problem? (Nein, ich bin keine)
    Mit freundlichem Gruß
    B. Dietl

  6. Um einen Kommentar schreiben zu können, müssen Sie angemeldet sein.