Liebe Besucherinnen und Besucher,

seit 2006 beantwortete das Bundespresseamt Ihre Fragen auf dieser Plattform im Auftrag der deutschen Bundeskanzlerin. Im Zuge einer Neustrukturierung entwickelt das Bundespresseamt sein originäres Angebot weiter im Sinne eines Bürgerservices mit Dialogmöglichkeiten. Auf dieser Plattform wurden am Montag, den 30. April 2018, die letzten drei Fragen beantwortet. Neue Beiträge und Kommentare werden nicht mehr veröffentlicht.

Wir danken Ihnen für Ihre rege Teilnahme auf www.direktzurkanzlerin.de.

Ihr Moderationsteam

Abstimmungszeit beendet
Autor Viola Backhaus am 21. Januar 2015
3692 Leser · 3 Kommentare

Die Kanzlerin direkt

Reichtum: Sie haben alles und wollen noch mehr

20.01.15: Verteilung des Weltvermögens

Sehr geehrte Frau Merkel,

Am vergangen Montag veröffentlichte die Oxfam ihre neue Studie zur Verteilung des weltweiten Vermögens.
Nach diesen Ergebnissen werden im kommenden Jahr in etwa 1% der Weltbevölkerung die Hälfte des Weltvermögens kontrollieren. Sehr wenige Personen und Branchen sichern sich also - offenbar auch durch geschickten und gut bezahlte Lobbyismus - immer größere Mengen des Weltvermögens, während die Not der ärmsten Regionen unserer Welt stetig wägst.
Meine Fragen an Sie sind:
1.) Wie deuten Sie diese Zahlen und welchen Handlungsbedarf sehen Sie?
2.) Was tuen Sie, was tut Ihre Partei und was tut unsere Regierung für eine gerechte Vermögensverteilung weltweit und innerhalb unseres eigenen Landes?

Quelle: http://www.oxfam.org/en/research/wealth-having-it-all-and...

Kommentare (3)Schließen

  1. Autor Helmut Krüger
    am 04. Februar 2015
    1.

    Ich glaube, viel wäre an Motivation schon entzogen, gingen der Regenbogenpresse 90 % ihrer Leser verloren. Da, wo kein Hochschauen, wird auch ein Herunterschauen nur etwas Lächerliches sein.
    _
    Jemand, der statt 5 weißen Händen zum Wechseln, 83.164 besitzt, wird als Narr bezeichnet und allenfalls milde belächelt, ohne, dass ihm auch nur eine Handvoll Menschen nachahmen würden.
    _
    Es ist einzig die Universalität des Geldes, dass Menschen meinen, dass das Zehnfache davon PAUSCHAL reicher machen würde als ein Zehntel dessen. Dabei kommt es doch "nur" auf ein gutes und auskömmliches Leben im Sinne eigener Überzeugung an. Nicht mehr und nicht weniger.
    -
    Reich ist ein Land, das Wälder und Seen, das Äcker und Städte besitzt. Arm ist eher ein Land, das nur eines davon besitzt und das in inflationär hohem Ausmaß.

  2. Autor Erhard Jakob
    am 18. Februar 2015
    2.

    Es gibt doch keinen Reichen, der nicht an der
    Gier nach noch mehr Reichtum und
    Macht, erkrankt ist.

  3. Um einen Kommentar schreiben zu können, müssen Sie angemeldet sein.