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Abstimmungszeit beendet
Autor Nikolaus Nowak am 29. November 2016
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Soziales

Rente in frühen Lebensabschnitten

Sicherlich nicht mehr in dieser Legislationsperiode, aber grundsätzlich sollte man für neuartige Rentenkonzepte offen sein. Ich hätte folgende Idee, die ein wenig auf einer "Milchmädchenrechnung" basiert:
Ein Durchschnittsarbeitnehmer beginnt sein Arbeitsleben heute so etwa mit 20 Jahren.
Er arbeitet dann bis zum 67. Lebensjahr.
Seine Lebenserwartung beträgt dann weitere 20 Jahre.
Er sollte während seiner "aktiven Phase" etwa 20% Rentenbeitrag zahlen.
Er sollte als Rentner etwa 50% seines Nettogehalts bekommen.
So gesehen kommen etwa auf drei aktive Jahre ein aktives Jahr: Was, wenn man Menschen die Möglichkeit gibt, schon im Laufe ihres Lebens immer wieder mal einen Vorgeschmack auf die Rente zu genießen? z. B. nach je sechs Jahren Arbeit je ein Rentenjahr, danach wieder arbeiten. So hätte er/sie bis zum 74. Lebensjahr sieben Jahre Freizeit genossen (zu Zeiten, in denen man vielleicht auch noch mehr genießen kann), bevor man dann endgültig in den Altersruhestand geht.
Vorteile:
Gerechter, weil über die Lebenszeit schon Leistungen gewährt werden, auch wenn man nicht bis weit über die 80 lebt.
Höhere Lebensqualität, weil man Freizeiten wahrnehmen kann.
Arbeitsmarktgerecht, weil eine Neuorientierung vereinfacht wird.
Arbeitnehmergerecht, weil man der Lebenssituation entsprechend ambitionierter oder weniger ambitioniert neu einsteigen kann.
Kostenneutral, weil die vorab genommenen Rentenjahre das endgültige Rentenalter erhöhen.

Ist das etwas, worüber auch Sie nachdenken möchten?

Freue mich auf und über eine Rückmeldung! Danke!