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Ihr Moderationsteam

Abstimmungszeit beendet
Autor Friedrich Müller am 18. Februar 2016
2534 Leser · 2 Kommentare

Die Kanzlerin direkt

Rentenbasis vergrößern

Sehr geehrte Frau Bundeskanzlerin,

ich würde Ihnen gern eine Frage stellen.

- Einleitung
Die Lage der EU-Rentner ist und wird immer prekärer.
Es bedarf dringend einer Reform bevor der soziale Friede vor die Hunde geht.
- Hauptteil
Meine Bitte und die Bitte vieler Betroffener ist, schaffen Sie das
Unrecht der zusätzlichen Kürzung von Erwerbsminderungsrenten ab. Wenn jmd Erwerbsunfähig geworden ist sollte er/sie nicht noch zusätzlich zu der eh schon geringen Rente bestraft werden.
- Schlussteil
Nehmen sie sich ein Beispiel an dem Rentensystem in der Schweiz . Schaffen sie eine Mindestrente und verbreiter sie die Rentenbasis. Was halten Sie von einem Beitrag von 1 Prozent vom Umsatz aller Unternehmen für die Rentenkasse.

Über eine baldige Antwort würde ich mich freuen.

Mit freundlichen Grüßen

Friedrich Müller

Kommentare (2)Schließen

  1. Autor Matthias Gruber
    am 18. Februar 2016
    1.

    Die staatliche Absicherung muss aufgrund des demografischen Wandels zurück gefahren werden, sonst sind die Sozialversicherungssysteme bald Pleite. Aus diesem Grund wird seit Jahren dazu aufgerufen privat und betrieblich vorzusorgen. Wer dem nicht nachkommt, muss mit den Konsequenzen leben.

    Im Übrigen kann auch bei uns niemand unter Grundsicherungsniveau (Hartz IV) abrutschen. Man kann doch nicht erwarten, dass man mit Erwerbsminderungsrente viel besser da steht.

  2. Autor Peter Robitzsch
    am 29. Februar 2016
    2.

    zum Kommentar 1, Matthias Gruber.
    Vor der betrieblichen/privaten Altersvorsorge kann ich nur warnen. Der Staat betrügt die vorsorgenden Bürger - wer es nicht glaubt, sollte sich mal mit dem Thema "Direktversicherungsgeschädigte" befassen. Millionen von Bürgern wurden von den führenden Parteien CDU/CSU/Grüne/SPD in die Vorsorge-Falle gelockt und dann unverschämt abgezockt. Das droht der nächsten Generation wieder - das Bundesverfassungsgericht hat diese Möglichkeit ausdrücklich offen gehalten. Jeder BWL-ler lernt im 1. Semester, das jetzt verdientes Geld durch (Vorsorge-)Sparen nicht mehr wird sondern tendenziell weniger - und wenn der Staat (allen voran Herr Seehofer und Ulla Schmidt)
    dann noch "helfend" eingreifen - wird jedes Vorsorgen zur Farce.
    An der Vorsorge verdienen nur Versicherungen und der Staat. Politiker, Versicherungen und Co. die zur Vorsorge aufrufen - sollten wegen Fehlberatung verklagt werden.

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