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Abstimmungszeit beendet
Autor Holger Körner am 14. Juli 2016
5307 Leser · 40 Kommentare

Die Kanzlerin direkt

Rücksendung von Flüchtlingen und Verbot des Islam als volksverhetzende Relgion

Sehr geehrte Frau Dr. Merkel,

vielen Dank, daß Sie den Bürgern über diese Plattform die Möglichkeit bieten, sich zu äussern.
Ich habe 2 Fragen:

1.) wie wollen Sie mit den Asylnbewerbern (der Großteil) verfahren, die nicht integrierbar sind?

2.) wann wird der Islam als volksverhetzende, zum Töten aufrufende Religion (Sure 2, Vers 191 und Sure 2, Vers 216, etc.) verboten? Auch wenn Sie es nicht wahrhaben wollen und es offensichtlich in den Medien verschwiegen werden soll, so tritt vielerorts in Deutschland ein Verhalten der Moslime auf, die die Scharia über unser Recht stellen.
Ganz abgesehen von der unsäglichen Arroganz, mit der uns unsere "Neubürger" gegenübertreten - es ist fast so, als ob ihnen dieses Land schon gehört.
Aus vielen Kommentaren liest man hier immer mehr über dieses Verhalten - was nun nicht mehr als "sozio-demographisches Phämomen" abgetan werden kann.
So werden auch auf öffentlichen Plätzen, in unseren Innenstädten Gebetsstunden der Salafisten abgehalten.
Sprich: es wird öffentlich und ohne das Einschreiten der Polizei für eine menschen- und staatsfeindliche Religion/Sekte demonstriert.

Was gedenkt die Regierung, was gedenken Sie, Frau Merkel gegen diese Tatsachen zu unternehmen?

Kommentare (40)Schließen

  1. Autor Christian Adrion
    am 14. Juli 2016
    1.

    Es gibt bereits 3 Länder in denen der Islam verboten ist.
    Ein Verbot wär heute in Europa nicht mehr durchsetzbar. Inzwischen leben über 40 Millionen Muslime in Europa und werden hier in Kürze die Kultur bestimmen. Das ist die Tat verantwortungsloser Politiker, die die Geschichte richten wird.

  2. Autor Norbert Stamm
    Kommentar zu Kommentar 1 am 15. Juli 2016
    2.

    Mich würde ja interessieren, welche diese 3 Staaten sind, in denen der Islam verboten ist. Dann könnte man vielleicht auch erfahren, mit welcher Begründung dies geschah und welche Erfahrungen man damit gemacht hat?

  3. Autor Holger Körner
    am 18. Juli 2016
    3.

    Hallo an alle, die sich hier an der Diskussion beteiligen,

    zum Kommentar von Frau Steffens:
    Die Annahme hier die gleichen Bedingungen zu schaffen ist die Absicht der Einwanderer - Integration ist NICHT beabsichtigt. Wer das glaubt ist einfach nur blauäugig, bzw. verschließt die Augen vor der Realität. Es bilden sich um uns herum immer mehr "Mikrokosmen" - man belibt "unter sich" und meidet den direkten Kontakt zu den Einheimischen/Eingeborenen. Es fehlt auch jegliche Bereitschaft sich auf unsere Sprache und Kultur einzulassen. Warum auch? Die eigene soll doch hier manifestiert werden. Es wird, Frau Steffens, kein Zusammengehörigkeitsgefühl erwachsen, weil keines gewollt ist. Selbst diejenigen, die schon seit vielen, vielen Jahren hier leben, deren Kinder mit den unseren aufgewachsen sind, ziehen sich zurück - ebenso deren Kinder.
    Zum Thema der Integration stellt sich zudem noch die eine Frage - Warum wurden wir als Volk nicht gefragt, ob WIR das überhaupt wollen?!?
    Ich persönlich will sie nicht! Denn ich glaube, daß eine "Multikultigesellschaft" eben das, was uns ausmacht und uns zu einer der erfolgreichsten Nationen der Welt hat werden lassen, uns nachhaltig zerstört - unsere ohnehin nur rudimentäre Identität gänzlich verlieren lässt.
    Ja, sie führen das GG als Argument an. Aber eben unser GG lässt eine Religion, die menschenfeindlich und staatsbedrohend ist nicht zu!

    Wir brauchen und wollen keine Extremisten, Mörder und niemanden der dazu aufruft in Deutschland, in Europa, in der Welt.
    Wer unser System soooo toll findet, kann unsere gesamte Gesetzgebung, Rechtsprechnung, unser Verständnis von Wirtschaft und Umgang miteinander in Kopie bekommen, mit in seine Heimat nehmen und dort 1:1 kopieren!

  4. Autor Holger Körner
    am 18. Juli 2016
    4.

    Zum Kommentar von Herrn Dischinger:
    Herr Kelle spricht aus, was die meisten sich in diesem Lande nicht trauen auszusprechen, oder die in ihre Bequemlichkeit des Denkens und Handelns so versunken sich, daß sie nicht mehr in der Lage sind, sich als Volk und Nation zu positionieren. Und sie werden es auch nicht schaffen!!
    2016 ist ein Jahr von "Brot und Spielen" - die Europameisterschaft, in 3 Wochen die Olympischen Spiele...etc. Hier wurde/wird ein verklärtes Nationalgefühl heraufbeschworen, das einer Luftblase gleicht - einfach inhaltslos. Durch das, hier ausschließlich positive Nationalgefühl, wird verhindert, daß sich ein anderes, aus den hiesigen Problemen evoziertes entsteht.

  5. Autor Holger Körner
    am 18. Juli 2016
    5.

    Hallo Frau Steffens,
    genau hier tritt doch die "Rechtstaatlichkeit" in Kraft:
    Es gilt das Unschuldsprinzip!
    Meint im Volksmund - "das Kind mss erst in den Brunnen gefallen sein..."

  6. Autor Klaus Fink
    am 18. Juli 2016
    6.

    Ohne Frage hat sich Deutschland über die Jahre zu einer Multi-Kulti-Gesellschaft entwickelt. Dabei gewinnen die anderen Kulturen und Denkweisen immer mehr an Einfluss auf das gesamte Spektrum unseres Lebens. Parallel hierzu wird der deutsche Werte-Kanon, der Grundlage für unseren wirtschaftlichen, sozialen und gesellschaftlichen Erfolg nach dem zweiten Weltkrieg war, nach und nach verloren gehen. Bis zu dem nicht allzu fernen Zeitpunkt, an dem Deutschland im Vergleich zu anderen Staaten nicht mehr den Unterschied ausmacht sondern sich ärmeren bzw. armen Ländern angeglichen hat. Das diese Vision nicht unrealistisch ist, sieht man aus meiner Sicht überdeutlich an den Entwicklungen in unserer Gesellschaft der letzten Jahre. Dann wird allerdings auch die Anziehungskraft für Wirtschaftsflüchtlinge aus aller Herren Länder ihr Ende gefunden haben. Insgesamt ist diese (wahrscheinliche) Entwicklung alles andere als wünschenswert. Aber dies haben schon andere Hochkulturen (Griechen, Römer usw.) vor uns in ähnliche Weise erlebt.

  7. Autor Erhard Jakob
    am 19. Juli 2016
    7.

    Aus meiner Sicht sind Fortschritte zu erzielen. Das
    hat aus meiner Sicht auch etwas mit MP Dr.
    Horst Seehofer zu tun.

  8. Autor Holger Körner
    am 19. Juli 2016
    8.

    Hallo Herr Fink,
    Sie schreiben der Verlust des Werte-Kanon "wird" eintreten - ist er das nicht schon längst? Beginnend mit der "Kuschelpädagogig" in den Schulen, das komplett verfehlte Weiter- und Wiedergeben von altem und neuem Wissen (manche Jugendliche wissen noch nicht einmal mehr, wo die Alpen liegen), der Verlust der Muttersprache (Kiez-Deutsch ist fast schon Amtssprache) und nicht zu vergessen die totale Fremdbestimmung durch die Medien. Und ja, Herr Fink, wer will achon von einem armen Land in das nächste ziehen? Und wer will schon von einem gewaltgeprägten Staat in den nächsten flüchten?
    Gestern Abend hat ein 17jähriger Flüchtling, Menschen mit Axt und Messer in einer Regionalbahn angegriffen und schwer verletzt - im Namen dieser armseeligen, rückschrittlichen Religion! Wir brauchen und wollen das hier nicht!

    Leider ist man in der Führung dieses, NOCH unseres Landes, offensichtlich zu naiv, das wirklich zu realisieren?!

  9. Autor Holger Körner
    am 19. Juli 2016
    9.

    Hallo Frau Steffens,
    daß wir uns dem GG verpflichtet haben, ist sooo nicht ganz richtig.
    Es wurde 1990 ohne eigentliche und notwendige Volksabstimmung aus 1949 als gegeben übernommen.
    siehe: http://www.bpb.de/geschichte/deutsche-geschichte/grundges...

  10. Autor Norbert Stamm
    Kommentar zu Kommentar 1 am 20. Juli 2016
    10.

    @ Christian Adrion: Schon am 15. Juli habe ich Sie gebeten, die 3 Staaten zu benennen, die den Islam verboten haben sollen. Sind Sie nicht in der Lage, Ihre Behauptung zu konkretisieren? Wollten Sie etwa nur ein Gerücht in die Werlt setzen?

  11. Autor Klaus Fink
    am 20. Juli 2016
    11.

    Zu Kommentar Nr. 2, 7 u. 14 von Frau Rosi Steffens: ich kann Ihre Argumentationen leider nicht ganz nachvollziehen. Kein Mensch auf dieser Plattform zweifelt die Geltung der Verfassung (GG) an. Um das geht es doch gar nicht. Wenn Menschen, die keinen Asylgrund haben, unkontrolliert in ein Land einreisen können und zwar in Strömen von geschätzt ca. mindestens 500.000 + X Personen (=> genaueres weiß man leider auch nicht, da viele untergetaucht sind und die Regierung und öffentliche Verwaltung auch diesbezüglich einen Kontrollverlust erlitten hat!), dann ist doch eine irgendwie geartete Argumentation mit dem GG obsolvet . Auch das Grundgesetz hat eine Schutzfunktion für die e i g e n e Bevölkerung und soll als übergeordneten Zweck u.a. auch den Volksfrieden wahren helfen ? Sehen Sie eigentlich nicht die äußerst negativen Folgen (Silvester und Würzburg sind da nur die Spitze des Eisbergs) der Regierungspolitik ? Mit Verweis auf das Grundgesetz kann doch dies nicht für "Recht" befunden werden. Oder führen Sie bitte konkret aus, in welcher Form das GG tangiert oder verletzt ist. Vielleicht habe ich Sie auch falsch verstanden.

  12. Autor Klaus Fink
    am 20. Juli 2016
    12.

    Frau Steffens: Ihrem letzten Kommentar kann ich im Grundsatz soweit zustimmen. Aber bei genauerer Betrachtung habe ich Probleme damit einigzugehen, da die essentiellen Dinge politisch aus einer Sicht leider noch nicht auf die Schiene gesetzt sind. Um die große Anzahl der hier lebenden Asylbewerber und Wirtschaftsflüchtlinge "abarbeiten" (=> Asylverfahren) bzw. integrieren zu können, brauchen wir m.E. jetzt unbedingt eine strikte Zuzugsbegrenzung. Sonst gelingt die Integration der Flüchtlinge hier nicht, mit allen negativen Folgen. Die Sorgen und die Spaltung in der Gesellschaft werden dann weiter stark zunehmen und sich zusätzliche Parallelgesellschaften herausbilden. Das kann doch nicht unser Ziel sein ! Man muss die eigenen Grenzen jetzt notgedrungen schließen - wie es auch alle anderen EU-Länder inzwischen vorgemacht haben - bis zu dem Tag, an dem die EU-Außengrenzen wieder abgesichert und Verteilungsquoten innerhalb Europas verbindlich vereinbart sind. Ob das je gelingt und wann, steht heute allerdings noch in den Sternen ! Frau Merkel hat sich diesbezüglich schon einige mal eine Abfuhr eingehandelt. Des weiteren konnten in den ersten fünf Monaten nur ca. 11.500 Wirtschaftsflüchtlinge wieder ausgewiesen werden. Das ist in etwa eine "Tagesration" in der Zuzugsspitze im September letzten Jahres. Insofern ist so vieles noch nicht auf den Weg gebracht bzw. erreicht worden wie Sie in Ihrem obigen Kommentar feststellen.

  13. Autor Holger Körner
    am 21. Juli 2016
    13.

    Hallo und guten Morgen,
    ich lese hier von Ideen und Vorschlägen, wie eine Integration von Menschen, die einer menschenverachtenden Religion angehören gelingen soll.
    Religionen sind, per se, menschengemacht. Aus Zeiten stammend, in denen sich natürliche Phänomene nicht anders, als durch eine göttliche Fügung erklären ließen. Aber wir leben jetzt in einem aufgeklärten Zeitalter und benehmen uns wie KINDER, es wird sogar gemordet, verstümmelt, vergewaltigt, unterdrückt und gelogen, im Namen von Gottheiten, die wir Menschen ERFUNDEN haben....wacht doch mal auf, Menschenskind!!!
    Das Christentum hat durch Reformatoren wie Martin Luther einen Weg gefunden, daß den Menschen sich neben eines Gottes, frei entfalten lässt! D.h. es wurde erkannt, daß die Religion FÜR den Menschen erdacht wurde. Im Islam hat der Mensch sich, NOCH HEUTE, an mittelalterliche Vorgaben und Gesetzgebungen zuhalten. GEHT'S NOCH?
    Wie bescheuert muß Mensch denn sein, daß er sich dem noch unterwirft?! Und wie bescheuert muß der "aufgeklärte" Mensch sein, daß er zulässt diese Religion, bzw. deren Anhänger, massenhaft zu sich einzuladen und hier verklärtes Treiben zu vollziehen?
    Solange der Islam nicht menschengerecht, menschenfreundlich und zeitgemäß reformiert wurde, hat er nichts in unserer modernen, freien und gleichberechtigten Welt zu suchen!!

  14. Autor Holger Körner
    am 21. Juli 2016
    14.

    Frau Steffens,
    ein Europa ohne Nationalstaaten kann nicht funktionieren - diese Staat und ihre Bewohner haben sich nicht ohne Grund gebildet und sind notwendig für eigene Idendtifikation. Wenn sich ein Einwohner Deutschlands eher mit der Lebensweise eines Spaniers indentifizieren kann, so hat er durch ein freies und offenes Europa die Möglichkeit sich dorthin zubegeben. Man darf den einzelnen Staaten nicht ihr Selbstbewusstsein nehmen - das hat in Europa schon einmal jemand mit Waffengewalt versucht und ist durch den Zusammenschluß, von eben selbstbewussten Nationen gescheitert.

  15. Autor Erhard Jakob
    am 21. Juli 2016
    15.

    An dieser Stelle sollten wir aber auch nicht verschweigen, dass sich
    Deutsche (Urlauber) auch nicht immer die Riten und Gebräuche der
    Spanier respektieren. Mit freien Oberkörper in öffentlichen
    Strassen spazieren gehen ein Einkaufen zu gehen,
    ist nun wirklich nicht die *Feine Art.*

  16. Autor Holger Körner
    am 21. Juli 2016
    16.

    Hallo Frau Steffens,
    vorab möchte ich Ihnen mitteilen, wie sehr ich Sie als Diskussionspartnerin schätze! Und ich halte Sie nicht für bescheuert, weil Sie sich Ihrem Glauben unterwerfen! Denn wie ich aus Ihren Kommentaren entnehme, ziehen Sie daraus Ihre Kraft an das Gute im Menschen zu glauben. Das ehrt Sie.
    Dennoch...was ich mit bescheuert meinte muss ich hier wohl noch einmal relativieren: Ich halte für "bescheuert", daß Mensch sich aufgrund von Fiktion selbst und andere erniedrigt, sich selbst und andere tötet und daß das dann auch noch im Namen dieser Fiktion rechtfertigen will!
    WAS ich als Tatsache akzeptiere und ganz fest glaube ist, daß IN UNS etwas göttliches wohnt. Doch würde ich niemals auf den Gedanken kommen diesen Glauben mit Gewalt und Unterdrückung auf andere übertragen zu wollen! Und DAS ist es, was der Islam noch heute predigt und auch tut. Genauso, wie das Christentum es vor vielen Jahrunderten getan hat. Auch ich wurde im christlichen Glauben erzogen und erkenne seine Werte an - auf ihm fusst unser Rechtssystem und Rechtsverständnis. Und eben das ist es, was zu verteidigen gilt! Ich werde nicht Vergleiche ziehen, welche von den vielen Religionen auf der Welt denn nun die beste ist, aber ich lege mich auf Eines fest - der Islam ist es nicht!
    Aus dem Weg soll schon mal gar niemand. Doch muss sich der Mensch bewusst werden, daß die Vergangenheit Teil des Fundamentes ist, auf dem unsere heutige Welt errichtet wurden, aber daß er sich weiterentwicklen darf/muss, damit er bestehen kann!

  17. Autor Holger Körner
    am 21. Juli 2016
    17.

    Ohne Frage muss es in einer sich verändernden Welt eine Anpassung der Regeln geben - sonst geschieht ja kein Fortschritt. Aber eben dieses erfordert ja ein Umdenken hinsichtlich Ausübung von Religion und deren Gesetzen. Ich kann doch nicht die gewaltsamen Inhalte einer Religion über die eines freiheitlichen Rechtsystems stellen!
    Und das Anpassen von regeln braucht doch nicht, per se, Nationalbewusstsein und Patriotismus ausschließen, oder?

  18. Autor Klaus Fink
    am 21. Juli 2016
    18.

    Aus meiner Sicht wird jetzt langsam zu viel an Argumenten hin - und hergeworfen. Das führt zu nichts außer einer endlosen Dauerdebatte mit eigentlich schon dargelegten - kontroversen - Standpunkten. Meine Meinung als letzten Beitrag hier: Langatmige, eher philosophische Überlegungen weitgehend ohne Bezug auf die derzeitigen - großen ! - Probleme und Ihr eventuellen Lösungsmöglichkeiten gleicht inhaltslosen Sprechblasen. Davon losgelöst stimme ich Herrn Körner in seiner Meinung und seiner Einschätzung in fast allen Punkten vorbehaltslos zu. Aus meiner Sicht sehr realistisch und objektiv.

  19. Autor Holger Körner
    am 22. Juli 2016
    19.

    Hallo an Alle,

    Herr Fink hat Recht und ich stimme Frau Steffens zu:
    Es ist alles gesagt und geschrieben - nun muss gehandelt werden!

    Ich schließe mit den Worten von Alt-Bundespräsident Werner Herzog:

    "Es muß ein Ruck durch Deutschland gehen!"

  20. Autor Erhard Jakob
    am 22. Juli 2016
    20.

    Im Übrigen hieß der Bundespräsidenten, welche die Sache
    mit den falschen bzw. gefälschten Gerichtsprotokollen
    totgeschwiegen hat, nicht >Werner Herzog<
    sondern *Roman Herzog.*

  21. Autor Felizitas Stückemann
    am 23. Juli 2016
    21.

    Zu 20 und 25.: Trifft genau den Punkt: Anpassung kann
    nicht rückwärts sondern nur vorwärts gehen :
    Zuerst muss sich diese Religion ebenso reformieren.
    Wir können und wollen nicht zurück ins Mittelalter!
    Das aber hat auch schon einmal ein arabischer
    Wissenschaftler gesagt. (leider Name vergessen)
    Zu 27.: Stimme zu, habe ich schon einmal geschrieben:
    Wer viel redet, hat wenig zu sagen !

  22. Autor Holger Körner
    am 24. Juli 2016
    22.

    Auch gut!
    Aber das Gesagte ist richtig und wichtig.

  23. Autor Felizitas Stückemann
    am 26. Juli 2016
    23.

    Zu 34. nein Holger Körner, Sie waren nicht gemeint. Es ist ja Ihr Beitrag. Dass ich das schon einmal geschrieben habe,
    hat also mit einem/er anderen Kommentator/in zu tun.
    Da kann man sich nicht darauf einlassen.
    Nach den Ereignissen der vergangenen Tage kann man
    Ihren Bericht gerne zweimal lesen !! Die "psychologisch
    Kranken" – wer alles noch ? – wollen mit Sicherheit kein
    "friedliches Miteinander"

  24. Autor Chris Stamitz
    am 02. August 2016
    24.

    Der Islam ist eine Weltreligion, der auch viele Deutsche angehören, auch authochtone Deutsche übrigens. Der Islam bzw. der Kampf gegen islamische Staaten ist Teil unserer Geschichte, darum gibt es in den Museen auch so viele islamische Kulturgüter. Die Kanzlerin wohnt bekanntlich gegenüber dem Museum für islamische Kunst.

    Der Verweis auf Suren des Koran, das sind Texte aus dem 8. Jahrhundert nach Christus in arabischer Sprache, also die Zeit in der es die frühsten germanischen Schriftzeugnisse gibt wie Heilungszauber, Rechtsätze zur Blutrache und Slaverei, unterstellt einen bestimmten interpretativen Zusammenhang. Dieser Zusammenhang besteht in dieser Form nicht. Der Koran ist kein kohärenter, sondern ein hochgradig self-referentieller und selbst korrigierender Text. Islamische Traditionen sind nur bedingt aus dem Koran ableitbar, und in der Tat haben diese Suren bei den Anhängern des Islam nicht jene beschriebenen Folgen, die sich aus der protestantischen Lesart ergeben. Der Islam erlaubt diskursive Verhandelbarkeit von religiösen Vorschriften.

    Die Argumentation müsste etwa darauf hinaus laufen, dass Caesar und Cicero im Lateinunterricht nicht mehr gelesen werden dürfen, weil sie aus heutiger Sicht Kriegsverbrechen fördern.

    Es gibt 1.6 Milliarden Anhänger islamischer Bekenntnisse. Von diesen geht die genannte Bedrohung nicht aus. Man müsste also präziser sein und sagen, dass eine Islaminterpretation des Verfassers der Frage möglicherweise grundgesetzwidrig wäre. Die Frage ist, ob und welche Anhänger des Islam diese tatsächlich vertreten.

  25. Autor Holger Körner
    am 03. August 2016
    25.

    Hallo Herr Stamitz,
    vielen Dank für Ihre Stellungnahme. Dann kann können ja bedenkenlos alle gewaltverherrlichenden, frauenfeindlichen und menschenverachtenden Suren aus dem Koran ersatzlos gestrichen, bzw. mit entsprechenden Fußnoten versehen werden - wenn denn der Diskurs in die Moderne führt.
    Tut - er aber nicht! Der Diskurs ist im Gegenteil dahingehend, daß er restriktiv, retrogressiv und konservativ geführt wird.
    Die Welt soll sich dem Islam unterwerfen. Deshalb findet doch kaum Integration, geschweige denn Interaktion statt. Deshalb gibt es doch die islamische Parallelgesellschaft in Deutschland. Deshalb predigen doch Salafisten in den Innenstädten und finden immer mehr Anhänger unter den Jugendlichen, deren Eltern eben NICHT den Weg in eine moderne Interpretation des Koran gefunden haben.

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