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Abstimmungszeit beendet
Autor Heinrich Schömann am 01. November 2015
4619 Leser · 19 Kommentare

Die Kanzlerin direkt

Rücktritt

Sehr geehrte Bundeskanzlerin Frau Dr. Merkel,

ich schätze Sie als Mensch u. als authentische Politikerin bis dato sehr. Sie haben, das steht Ihnen wie jedermann zu, bzgl. Flüchtlingsaufnahme eine dezidierte Meinung zu haben (Welcome, keine Obergrenze, wir schaffen das etc.), die man teilen kann oder aber eben auch nicht. Leider entspricht unseres Erachtens diese Haltung nicht mehr der allgemeinen Haltung eines zunehmend großen Teils (auch der sogenannten Mittelschicht) der Bevölkerung (noch versteckt), siehe Trend Umfrageergebnisse, Sie und Herr Seehofer (+ 11 % Zustimmung!). Wie beabsichtigen Sie zu reagieren (=Frage) wenn diese absehbar anderslautende Denke der deutschen Bevölkerung weiter zunimmt? Unseres Erachtens müssen Sie dann als verantwortliche Kanzlerin zurücktreten, anderen, z. Bsp. Herren De Maiziere oder Seehofer, als Kanzler Platz machen um weiteren Rechtstendenzen und Wählerflucht zu begegnen. Wir sind gespannt ob Sie diese Größe auszeichnet = Anerkennung der Realitäten. Tun Sie das nicht werden immer mehr Wähler (auch und vor allem aus CDU/CSU) abwandern in die AfD, seien Sie sicher. Das kann doch nicht Ihr Interesse sein auch als Bürgerin diese Landes? Oder ist auch Ihnen Ihr Machterhalt/ Posten wichtiger als repräsentativ abgefragte Meinungstendenzen der deutschen Bevölkerung? Dann darf sich niemand mehr wundern wenn jeder nur noch sein Ego raushängen läßt. Das wäre Ihre Verantwortung.

Danke für eine Antwort.

Kommentare (19)Schließen

  1. Autor ines schreiber
    am 03. November 2015
    1.

    Thomas, das denke ich auch.... Politiker und ich meine alle....müssen für ihr Volk da sein ....und brauchen Weitsicht....in diesem Fall ist seit Jahren nichts gemacht worden....immer nur wenn was Anstand. ..wurde gehandelt.....und dann ohne Weitsicht....

  2. Autor Monika K.
    am 07. November 2015
    2.

    Wenn Frau Merkel aufgrund ihrer christlichen Grundeinstellung Verfolgten Schutz bieten möchte, ist das ihr legitimes Recht als Bürgerin dieses Staates.Als Bundeskanzlerin hat sie allerdings auch den (christlich fundierten) Eid geleistet, Schaden vom deutschen Volk abzuwenden. Ob sie nicht sieht oder nicht sehen kann, dass Schadensbegrenzung dringend erforderlich ist, vermag ich nicht zu beurteilen.
    Aber eine Frage an die Christin Frau Merkel hätte ich: Selbst der barmherzige Samariter hat zwar dem Opfer alle erdenkliche Hilfe geboten, ich glaube aber nicht, irgendwo gelesen zu haben, dass er das Opfer zu sich nach Hause geholt und in seine Familie dauerhaft integriert hat - samt nachgezogener Verwandtschaft. Welchen Grund also haben Sie, den Zuzug weiterer Flüchtlinge nicht zu stoppen und so ganz allmählich einen Rechtsruck in Deutschland zu provozieren, den die meisten Deutschen ja gar nicht wollen?

  3. Autor Erhard Jakob
    am 10. November 2015
    3.

    Dr. Seehofer:

    *Wer die Realität nicht sehen
    will, lebt gefährlich.*

    Aber:

    *Es ist nun mal das Los der Könige,
    dass sie die Wahrheit nicht
    hören wollen.*

  4. Autor Erhard Jakob
    am 10. November 2015
    4.

    Thomas, dieses Ergebnis gänge ja noch.
    Viel schlimmer wäre es, wenn es in
    zwei Jahren genau umgekehrt
    wäre.

  5. Autor Hartmut Laue
    am 16. November 2015
    5.

    Das haben Sie am 10. November geschrieben. Was meinen Sie wohl, wie die Prozentverteilung heute, am 16. November, aussähe?

  6. Autor Hartmut Laue
    am 16. November 2015
    6.

    Es ist nicht allein die Tatsache, daß sich in der Bevölkerung längst ein gänzlich anderes Denken als das der Kanzlerin ausgebreitet hat, welche an der weiteren Eignung Frau Merkels zur Kanzlerin zweifeln läßt. Ganz besonders ist es die Tatsache, daß sie reaktionslos nun schon seit weit mehr als 2 Monaten sich täglich immer weiter zuspitzende Entwicklungen ihren Lauf nehmen läßt: gegen alle Alarmierung durch die von der Situation Betroffenen, egal auf welcher Ebene; gegen ernste Warnungen auch aus der eigenen Partei; selbst direkt nach dem Terror-Akt von Paris die einmal eingeschlagene Richtung trotzig bestätigend. Das alles, ohne in irgendeiner überzeugenden Weise ihre Unverrückbarkeit rational zu untermauern! Man vernimmt nur Wiederholungen immer derselben Position, so als hätte die erkennbare Realität gar keinen Bezug dazu. Ist das die Art von Verhalten, von der der verstorbene frühere Bundeskanzler Schmidt sagte, jemand habe Visionen? Eine Kanzlerin jedenfalls, die in dieser Weise völlig immun gegen ein korrigierendes Verarbeiten von gravierenden Geschehnissen ist, kann angesichts der Gewichtigkeit der Vorgänge nicht in ihrer Position verbleiben. Immer weitere Schichten der Bevölkerung sehen sich persönlich und ihren Lebensrahmen durch die gegenwärtige Politik in Gefahr gebracht. Und die Kanzlerin unternimmt keine fühlbaren Schritte dagegen? Nur weil das ihrer eigenen individuellen Vision Abbruch täte? Das kann nicht sein. Vielleicht sind wir nicht mehr ihr Land. Aber zunächst mal ist sie nicht mehr unsere Kanzlerin.

  7. Autor Daniel Böck
    am 19. November 2015
    7.

    Ich kenne niemanden aus meinem Kollegen-, Bekannten- oder Freundeskreis, welcher die CDU nochmal wählen würde... deren Meinungen kann ich mich absolut anschließen. Das was momentan geschieht ist keine Politik, es ist ein Desaster!

  8. Autor ines schreiber
    am 20. November 2015
    8.

    Was uns wieder zu der Frage bringt, was soll ich wählen! Seit Jahren, kann man nicht wählen was das beste ist, sondern nur noch das kleinere Übel!

  9. Autor Erhard Jakob
    am 20. November 2015
    9.

    Thomas,
    ich sehe das genauso. Allerdings habe ich
    erhebliche Zweifel, ob die AfD das
    kleinere Übel ist?

  10. Autor ines schreiber
    am 20. November 2015
    10.

    Thomas, der Flüchtlingsstrom wird im Winter nicht abbrechen. Im Gegenteil sie bekommen ja mit das bald Schluss ist. Ich hoffe das , das Wahlergebnis nicht kommt!!!

  11. Autor Erhard Jakob
    am 21. November 2015
    11.

    Ines,

    wenn Sie die Wahl hätten zwischen
    Pest und Cholera. Für was würden
    Sie sich entscheiden?

  12. Autor I. Schramm
    Kommentar zu Kommentar 7 am 26. November 2015
    12.

    Ich bin auch bekennende CDU Wählerin, wenn allerdings Frau Merkel noch einmal eintreten sollte werde ich sie nicht wieder wählen, leider hat man kaum vernünftige Alternativen.

  13. Autor Erhard Jakob
    am 27. November 2015
    13.

    I. Schramm,

    Sie können Frau Merkel bzw. die Bundeskanzlerin direkt
    gar nicht wählen. Sie können nur die >CDU<
    als Partei wählen.

    Nach den Wahlen werden Sondierungsgespräche geführt.
    Wenn die CDU genug Stimmen erhält, kann sie an diesen
    Gesprächen teilnehmen. Ansonsten nicht. Die >FDP<
    konnte Letztens an sochen Gesprächen
    nicht mehr teilnehmen.

    Der/die Bundeskanzler/in wird dann vom Bundestag
    gewählt und nicht vom Volk bzw. den Wählern.

    Welcher Partei bzw. welchem Direktkandidaten
    ich mein Vertrauens ausspreche, weiß ich
    nicht, Dass kommt einerseits auf den/die
    Parteivorsitzende/n und andererseits
    auf den Direktkandidaten (w/m) an!

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