Liebe Besucherinnen und Besucher,

seit 2006 beantwortete das Bundespresseamt Ihre Fragen auf dieser Plattform im Auftrag der deutschen Bundeskanzlerin. Im Zuge einer Neustrukturierung entwickelt das Bundespresseamt sein originäres Angebot weiter im Sinne eines Bürgerservices mit Dialogmöglichkeiten. Auf dieser Plattform wurden am Montag, den 30. April 2018, die letzten drei Fragen beantwortet. Neue Beiträge und Kommentare werden nicht mehr veröffentlicht.

Wir danken Ihnen für Ihre rege Teilnahme auf www.direktzurkanzlerin.de.

Ihr Moderationsteam

Abstimmungszeit beendet
Autor Andreas Müller am 25. Juli 2016
4296 Leser · 24 Kommentare

Die Kanzlerin direkt

Rücktritt vom Bundeskanzleramt

Sehr geehrte Frau Bundeskanzlerin,

auf Grund der Geschehnisse der letzten Tage und Wochen, sieht es wohl so aus, als hätte die Politik in Sachen Flüchtlingskrise versagt. Ihre Botschaft der uneingeschränkten Willkommenskultur an alle Flüchtlinge hat dies noch unterstützt. Mit jedem Ankömmling steigt das Risiko, Menschen ins Land zu lassen, die keine guten Absichten haben oder sich im Nachhinein, durch üble Gruppierungen, radikalisieren lassen. Ein besonderes Augenmerk gilt es zu haben für Nichtregistrierte und Abgewiesene, die sich hier in Deutschland noch als "geduldet" aufhalten.

Ich möchte Sie konkret fragen wann Sie Konsequenzen daraus ziehen und Ihr Amt als Bundeskanzlerin niederlegen?

Hochachtungsvoll
Andreas Müller

Kommentare (24)Schließen

  1. Autor Andreas Müller
    am 25. Juli 2016
    1.

    Hallo Fr. Blank,
    da muss ich Ihnen recht geben, es würde nicht einfach werden, einen geeigneten Kandidaten für das Amt zu finden. Die, die derzeitig zur Verfügung stehen würden, über alle Parteien hinweg gesehen, hätten in meinen Augen auch nicht das Potential Deutschland souverän aus dieser schweren Situation zu führen.
    Die Politik ist das Thema Flüchtlingskrise zu blauäugig angegangen. Anscheinend wurde das Risikomanagement vernachlässigt oder gar nicht ernst genommen. Wie dem auch sei, es muss alles dafür getan werden, um unser höchstes Gut, die Freiheit, nicht zu verlieren. Die Abarbeitung eines ausgeklügelten Punkteplans ist zu empfehlen, der rigoros umgesetzt wird, um das mögliche Risiko anstehender Taten soweit wie möglich zu minimieren, damit wir uns wieder auf den Straßen, öffentlichen Plätzen, bei Veranstaltungen,... frei bewegen können.

    Gruß
    Andreas Müller

  2. Autor Christian Adrion
    am 25. Juli 2016
    2.

    Es gab mal eine Zeit in Deutschland, da mußte ein Minister wegen einem Plastechip für Einkaufswagen zurücktreten. Diese demokratische Zeit wüsche ich mir wieder. Der Rücktritt von Frau Merkel ist mehr als überfällig.

  3. Autor Felizitas Stückemann
    am 25. Juli 2016
    3.

    Zu 3.Stimme Thomas voll zu: Es gibt da zwei CSU-Personen.
    Von denen würde ich den Jüngeren vorziehen. Der ist
    auch Sternzeichen Steinbock, wie es die Besten waren:
    Adenauer und Schmidt z.B. Und er hat außerdem eine
    andere überragende Größe. Ob man ihn mal fragen soll ?
    Der könnte das !

  4. Autor Felizitas Stückemann
    am 25. Juli 2016
    4.

    Nachtrag: Vergessen zu sagen: Der Gemeinte ist außerdem
    ebenfalls Lutheraner, wie Frau Merkel. Könnte sich auch mit
    ihr verstehen, der 15 Jahre Älteren.

  5. Autor Norbert Stamm
    am 26. Juli 2016
    5.

    @ Andreas Müller:
    Ein Rücktritt der Kanzlerin würde an der Situation nichts ändern. Wenn Frau Merkel wirklich an der gegenwärtigen Krise schuld ist, sollte sie dann nicht selbst die Suppe auslöffeln, die sie eingebrockt hat? Daran zweifle ich jedoch, denn die Täter waren schon im Land, als sie die Grenze öffnete. Wer sollte die Probleme besser lösen können als sie? Sie hat doch jetzt eine große Koalition hinter sich. Ein anderer müsste seine Stellung erst aufbauen.
    Wenn Merkel jetzt zurückträte, wäre also m. M. nach Wolfgang Schäuble ihr Nachfolger. Was halten Sie davon?

  6. Autor Andreas Müller
    am 26. Juli 2016
    6.

    Hr. Stamm, sehen wir es doch mal so, wenn in einem Projekt etwas ordentlich daneben geht, dann ist der Projektleiter dafür verantwortlich und wird im Normalfall abgelöst von seinem benannten Nachfolger, der/die den Karren aus dem Dreck ziehen muss. Wie oben schon beschrieben, sehe ich, im Moment zumindest, keinen leuchtenden Stern am politischen Himmel, der/die dieser Aufgabe gewachsen wäre.

  7. Autor Norbert Stamm
    am 27. Juli 2016
    7.

    Ich sehe auch keinen leuchtenden Stern. Auch gegen Frau Merkel habe ich große Vorbehalte. Eine rot/grün/rote Regierungskoalition ist derzeit wohl illusorisch.
    Insofern halte ich Dr. A. M. noch immer für das am wenigsten große Übel.

    Aber, wie gesagt:

    Die Täter der Gewaltexzesse der vorigen Woche in Deutschland, waren schon im Land, bevor A. M. die Grenze öffnete. Dies letztere kann also vernünftiger Weise nicht als Ursache für jene ersteren gesehen werden.

  8. Autor Bea Schmidt
    am 27. Juli 2016
    8.

    Ich könnte mir Herrn Friedrich als Bundeskanzler vorstellen.

  9. Autor Norbert Stamm
    am 27. Juli 2016
    9.

    Schäuble wäre auch in meinen Augen noch schlechter als Frau Merkel, nichtsdestoweniger halte ich ihn für den auf die Schnelle wahrscheinlichsten Nachfolger. Wenn die Kanzlerin geht - vielleicht nach New York als UN-Generalsekretärin? - würde sich dann nicht viel ändern. Die Grenzen werden doch schon lange wieder kontrolliert. Die schwarze Null ist populär und bleibt. Einge früher populäre Überraschungen, die uns Merkel einst bescherte - Atom-Ausstieg, Aussetzen der Wehrpflicht - würden dann rückgängig gemacht. Anti-Sozial-Politik würde verschärft.

    @ B. Schlosser:
    Meinerseits war nur von den Gewalttaten in Deutschland die Rede.
    Nach neuestem Stand ist David S. (München) nicht vom IS, sondern NSU-Nachfolger und Breivik-Fan.

  10. Autor Erhard Jakob
    am 28. Juli 2016
    10.

    Den *Wir schaffen das* - Slogan wird wohl Dr. Horst Seehofer CSU
    mit vergnügen gehört haben. Dieser Slogan könnte dazu beitragen,
    dass sich die CDU/CSU auf einen *Horst Seehofer* als nächsten
    *Bundes-Kanzler-Kandidaten* verständigen könnten. Wie
    gesagt, ich schreibe alles im >Konjunktiv<.

  11. Autor Norbert Stamm
    am 28. Juli 2016
    11.

    Seehofer wird wohl in Bayern bleiben, von wo aus er stets die Politik in Berlin kritisieren kann. Mehr: Er mit seiner CSU behindert ja die Durchsetzung der Koalitionsvereinbarungen (Z.B. Erbschaftssteuer), weshalb ihn die SPD als Kanzler gar nicht akzeptieren kann.

    @ Rosi Steffens:
    Ja, nur gut, dass hier nichts bestimmt wird. Auf diesen Seiten ist ja nicht "das Volk", sondern nur ein paar Leute. Ob aber unsere Schreiberei was Gutes beiträgt oder eher Schlechtes, hängt davon ab, was wir hier schreiben.
    Jedenfalls ist Hass gegen alle Fremden nichts was Gutes brächte. Diese sind nur der Sündenbock und gar nicht schuld an der Situation, die uns das globale Kapital eigebrockt hat, wie Slavoj Zizek in "der neue Klassenkampf. Die wahren Gründe für Flucht und Terror." ganz richtig schreibt. Die Probleme, die die "Flüchtlingskrise" mit sich bringt, und die Terroranschläge lenken nur davon ab. Wir sollten uns nicht aufs Glatteis führen lassen von AfD Pegida und Co.

  12. Autor Felizitas Stückemann
    am 29. Juli 2016
    12.

    Zu 10. Sie sagen's, Herr Schlosser, letzten Absatz. Danke.
    Wobei der Jüngere der Bessere wäre, wie im Steckbrief
    unter 5 + 6 beschrieben.

  13. Autor Norbert Stamm
    am 22. August 2016
    13.

    Herr Klauser,

    wie ich soeben sah, haben Sie diesen Kommentar in Serie - 5 x (in Worten: fünf mal) - auf diesen Seiten eingestellt. Das sieht mir sehr nach einer Kampagne gegen Frau Steffens aus. Und was Inhalt und Ton betrifft, denunziatorisch und intolerant. Also offensichtlich mit rechter Tendenz. Es geht doch wohl nicht an, hier jemandem zu „empfehlen“, sich woanders „herumzutreiben“! Es wundert mich eigentlich, dass dieser Text zugelassen wurde.

    Übrigens: Links ist nach Leonhard Frank, „wo das Herz ist“! Ich persönlich empfinde Herzlosigkeit grundsätzlich - also auch in der Politik – als inhuman und ablehnenswert.

  14. Autor Norbert Stamm
    am 22. August 2016
    14.

    Hallo, L.B.,
    die meisten der von Ihnen in der genannten Anfrage zitierten Äußerungen kenne ich nicht und kann mir nicht vorstellen, dass jemand solche Sprüche loslässt. Die eine Ausnahme: dass türkische Vornamen beim Nachwuchs in Deutschland vorkommen, trifft natürlich zu. Es werden aber immer noch auch deutsche oder christliche Vornamen vergeben. In Deutschland geborene Kinder, gleich mit welchen Wurzeln und Vornamen, sind natürlich zunächst einmal deutsch; dabei finde ich gar nichts.

    Die andere Ausnahme: „Deutschland verrecke!“ – das passt zu der Richtung der „Anti-Deutschen“, die sich selbst links nennen, aber wohl eher rechts sind. Falls solche Richtungsbezeichnungen in der heutigen politischen Landschaft überhaupt noch Sinn haben. Diese Antideutschen sind nämlich v o r b e h a l t l o s pro-US-amerikanisch und pro-zionistisch (also extrem antipalästinensisch, muslim- und araberfeindlich) verteufeln jede Kritik an US- oder israelischer Politik und leiten davon ab, auch antideutsch und damit „links“ zu sein.
    Meiner Meinung nach sollte man grundsätzlich gegen kein Volk sein und darf gegenüber der Politik jeden Staates Vorbehalte haben.

  15. Autor Erhard Jakob
    am 22. August 2016
    15.

    Der Rücktritt der Bundeskanzlerin wird uns bei der Lösung
    des ungelösten Problems, nicht einen Millimeter
    weiter bringen!

  16. Um einen Kommentar schreiben zu können, müssen Sie angemeldet sein.