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Abstimmungszeit beendet
Autor Marianne Burgener am 02. Oktober 2013
5133 Leser · 9 Kommentare

Umwelt und Tierschutz

Rumänische Streunerhunde _ Das Töten geht weiter!!!

Sehr geehrte Frau Bundeskanzlerin.

Ich melde mich wieder mit meinem Anliegen der rumänischen Streunerhunde. Es tut mir leid – aber es liegt mir auch entsprechend am Herzen, dass Sie eine Protestnote platzieren.
Was dort passiert, hat mir zivilisiertem Vorgehen in einem europäischen Land nichts zu tun! Es sollen tausende von Strassenhunden auf staatliche Verordnung getötet werden! Nun haben die Tierärzte sogar zu tierquälerischen, unmenschlichen Tötungsmassnahmen grünes Licht gegeben - die Rede ist nicht mehr von Euthanasie, sondern von Gas, Strom, Dioxin, Bolzenschüssen etc. - dazu kommen die Massaker, die private Personen aus purer Freude am Morden an den Tieren verüben. Nicht-Regierungsorganisationen werden ausgesperrt, 4Pfoten der Zugang zum Spital verweigert! Erfolgversprechende Kastrationskampagnen abgesagt. Ich bitte Sie von Herzen um einen Protest von oberster Stelle! Es geht hier nicht einfach um herzigeTierliebe - es geht um Respekt, um Menschlichkeit und um zivilisierten Umgang mit der Natur. Es geht um Werte, wie sie von einem europäischen Land verlangt werden müssen! DIe Tiere - und jene Rumänen, die den Tieren helfen, brauchen Ihre Unterstützung und Ihren Zuspruch. Es ist sehr, sehr dringend - das staatliche Töten hat begonnen! Bitte zögern Sie nicht und protestieren Sie. Ich danke Ihnen von ganzem Herzen! Und mit mir tausende von tierliebenden Menschen in Deutschland und anderswo - und tausende von Tieren.

Mit bittendem Gruss aus der Schweiz
Marianne Burgener

Kommentare (9)Schließen

  1. Autor Marianne Burgener
    am 07. Oktober 2013
    1.

    Etwas konsterniert und irritiert verfolge ich die Stimmen, die für (oder eher gegen) den obigen Beitrag stimmen. Ich kann einigermassen verstehen, dass jemand nicht viel Empathie für Tiere hat. Aber GEGEN die Forderung einer Protestnote, wenn es darum geht, gequälten Lebewesen eine Stimme zu geben, das verstehe ich nicht ganz. Dann könnte man ja einfach nicht abstimmen, so, dass dem Beitrag nicht geschadet wird, aber er trotzdem Chancen auf Beantwortung behält. Nachdenklicher Gruss.

  2. Autor Erhard Jakob
    am 08. Oktober 2013
    2.

    Hunde sind keine Wild- sondern Haustiere.
    .
    Diese ausgesetzten Hunde bzw. streunenden
    Hunde ist eine schlimme Sache. Diese
    Tiere haben doch kein *glückliches*
    Leben und stellen für Menschen
    >besonders< Kindern
    eine Gefahr dar.
    .
    Ich bin sehr tierlieb und setze mich dafür ein,
    dass es auf der ganzen Welt nicht einen
    einzigen streunenden Hund gibt.
    .
    Mariane, schade, dass die kein Vorschlag
    unterbreitet hast, wie man das
    Problem lösen könnte.

  3. Autor Ynoel-Anna R.
    am 10. Oktober 2013
    3.

    Rumänische, bulgarische, ungarische, tschechische Sinti und Roma_ das Töten und Vertreiben geht weiter.
    *
    Afrikanische Flüchtlinge vor den Küsten Europas_das Töten geht weiter.
    *
    Menschenliebe ist oberstes Gebot. Wo bleiben hier die Aufschreie auf "www.direktzu.de"; und wo sind die Tierfreunde, wenn es um das unsägliche Leid der Menschen geht?
    Welches Leid ertragen die Obdachlosen, die auf der Straße dahinvegetieren und wo bleibt da die Nächstenliebe? Hätten diese Menschen nicht auch eine Protestnote verdient? Was zählt ein Menschenleben?

  4. Autor Marianne Burgener
    am 10. Oktober 2013
    4.

    @Herr Jakob. Danke für Ihren Kommentar. Ich war nun seit Tagen wieder einmal auf der Seite und habe festgestellt, dass die Sitmmung gedreht zu haben scheint - für die Tötung, gegen das Lebewesen. Um Ihre Frage zu beantworten: Die Lösung ist die konsequente Kastration von Strassentieren. Dies ermöglicht Mensch und Tier ein anständiges respektvolles Miteinander, weil die Population nicht überhand nimmt. Die Programme laufen seit Jahren und werden vom Westen finanziell unterstützt. Aber nur eine konsequente Anwendung schafft Abhilfe. Tiere töten nützt nichts - und wenn, dann nur kurzfristig, weil schon in kurzer Zeit die Population wieder auf dem alten Niveau ist und die Probleme von vorne anfangen. Aufklärung, Information und Kastration. Tierheime vermitteln sowieso nur kastrierte Tiere - ein guter Ansatz. Schauen Sie auf den Webseiten von 4Pfoten und von Freundeskreis Bruno Pet - dort erfahren Sie mehr über deren (leider momentan aussichtslose) Arbeit. Herzlicher Gruss. Marianne Burgener

  5. Autor Marianne Burgener
    am 10. Oktober 2013
    5.

    @Frau Reyem. Für mich stimmt die Aussage nicht, dass Menschenliebe an erster Stelle stehen. Für mich stehen der Respekt gegenüber ALLEN Lebewesen an erster Stelle. Ich mache keinen Unterschied, wer gequält wird oder wer leidet. Ich masse mir nicht an, Leben gegeneinander aufzuwiegen und zu werten. Jedes Leben hat das Recht zu sein.... Daher meine Vehemenz für die Strassentiere, ihnen fehlt die Lobby.

  6. Autor Erhard Jakob
    am 13. Oktober 2013
    6.

    Hunde und Katzen sind Haustiere
    und gehören nicht auf die Straße.
    .
    Sie gehören in die Obhut
    von Menschen.
    .
    Wer sie aussetzt
    ist herzlos.

  7. Autor Antje Mitchell
    am 23. Oktober 2013
    7.

    Ich hoffe dass man wenigstens ein zeichen setzen kann und dieses abschlachten ein ende setzt. abgesehen davon stimme ich Ihnen zu 100 % zu Respekt sollte man vor jedem Lebewesen haben

  8. Autor Arlette Windrich
    Kommentar zu Kommentar 3 am 28. Oktober 2013
    8.

    Um Gottes Willen, kann das denn wirklich wahr sein, dass immer "Mensch gegen Tier" diskutiert werden muss?! Es ist doch nicht davon auszugehen, dass Menschen, die sich für Tierschutz einsetzen, dies nicht auch für Menschen tun. Wie kommt man zu so einem Fazit?!

    In Rumänien herrschen noch immer unvorstellbare Zustände, die trotz Subventionen nicht in den Griff zu bekommen sind. Die EU-Subventionen sind beachtlich (2012 wurde Rumänien die Subventionen eingefroren, weil der Verbleib von 500 Millionen Euro Subventionen geklärt werden musste). Ich möchte mal behaupten dass das wenigste Geld davon tatsächlich (auch nach Klärung) dort gelandet ist wo es hin sollte. "Zigeuner" sind in Rumänien noch immer das allerletzte Glied, ihnen wird sogar das Trinkwasser rationiert (danach kommen wohl tatsächlich nur die Tiere).

    Was die Hunde betrifft. Erfolge wurden ja bereits durch Kastrationen erzielt. Dass ein Erfolg nur auf lange Sicht möglich ist, muss einfach mit bedacht werden. Aber nur noch mal in Zahlen (von einer rumänischen Zeitung) 3,2 Millionen Euro sind aus Steuergelder und Subventionen der EU jährlich für den Tierschutz vorgesehen und bereitgestellt. 210.000 Euro kommen tatsächlich an (der Rest wird von der Bürokratie verschlungen - sicherlich ein griechisches Modell in dem jeder Vetter einen Job hat :D). Dass man davon die Tiere nicht kastrieren oder in Tierheimen aufnehmen und versorgen kann ist klar.

    Leider hat die rumänische Regierung keinerlei Interesse das Problem tatsächlich zu lösen. Eigentlich ist es untragbar, dass unsere Regierung dem Treiben korrupter Politiker zusieht und diese unterstützt. Es ist unfasbar, was sich die rumänischer Regierung als EU Mitglied in allen Belangen (Menschenrechte, Tierschutz und Umwelt-/Klimaschutz) leistet.

  9. Autor Ynoel-Anna R.
    am 29. Oktober 2013
    9.

    Am 12.08.2013 auf "welt.de" war dieser Artikel zu lesen.
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    "Tierliebe geht immer über Nächstenliebe".
    Werden Kinder geschlagen, flammt Mitleid in uns auf. Das Gleiche gilt bei Welpen. Aber offenbar erwärmt auch das Leid ausgewachsener Hunde unser Herz mehr als das misshandelter Erwachsener.
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    Dass die Tierliebe der Menschen merkwürdige Formen annehmen kann, zeigt eine Studie von Forschern der Northeastern University in Boston. Offenbar haben Menschen mehr Mitleid mit geprügelten Hunden als mit geschlagenen Erwachsenen.
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    Zuletzt konnte man diese tiervernarrte Reaktion an den Reaktionen zu einem Video auf Facebook überprüfen: In Texas erschoss ein Polizist versehentlich einen Hund. Kurz darauf hatten Hundefans eine Facebook-Seite für den Hund gegründet, 14.000 Menschen hatten sie kurz darauf gelikt, und Hunderte Menschen hinterließen Botschaften für den armen, toten Hund.
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    "Tatsächlich zeigen Studien mit Haustierbesitzern, dass diese häufig eine engere emotionale Bindung zu ihrem Tier haben als zu Menschen", berichten Jack Levin und Arnold Arluke beim Jahrestreffen der amerikanischen Soziologengesellschaft.
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    Das erste Ergebnis war wenig überraschend: Kleinkinder und Welpen riefen am meisten Mitleid hervor. Erstaunlicher aber war, dass ausgewachsene Hunde mehr Mitgefühl bei den Studierenden hervorriefen als Erwachsene. "Das spricht dafür, dass an dem populären Vorurteil, dass wir uns mehr um das Wohlergehen der Tiere als um das der Menschen sorgen, zumindest teilweise etwas dran ist", kommentieren die Wissenschaftler.
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    http://www.welt.de/gesundheit/psychologie/article11893766...

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