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seit 2006 beantwortete das Bundespresseamt Ihre Fragen auf dieser Plattform im Auftrag der deutschen Bundeskanzlerin. Im Zuge einer Neustrukturierung entwickelt das Bundespresseamt sein originäres Angebot weiter im Sinne eines Bürgerservices mit Dialogmöglichkeiten. Auf dieser Plattform wurden am Montag, den 30. April 2018, die letzten drei Fragen beantwortet. Neue Beiträge und Kommentare werden nicht mehr veröffentlicht.

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Abstimmungszeit beendet
Autor Oskar Walter am 11. Dezember 2014
3712 Leser · 3 Kommentare

Außenpolitik

Sehr geehrte Frau Bundeskanzlerin,

mit entsetzen lese ich, was so alles in den USA unter dem Begriff Freiheit an Folterungen abgelaufen ist und wahrscheinlich im geheimen immer noch durchgeführt wird. Diese Menschenverachtende Objekte zählen Sie zu Ihren größten und besten Freunden, so wie ich Ihren öffentlichen Äußerungen entnehme. Ich verstehe nicht, warum wir nicht schon lange zu den USA auf Distanz gehen. Diese US Führungselite aus Millionären ist nur noch wiederlich. Da ist der Osten (Russland) wesentlich genehmer und menschlicher. Ich muss gestehen, dass ich vor Jahrzehnten auch wie Sie von den USA geschwärmt habe. Ich bin im laufe der Jahre über das rücksichtslosen Machtbestreben der USA, alles und alle ohne Rücksicht unterzuordnen, zur Besinnung gekommen.
Das die USA mit Ihnen Frau Bundeskanzlerin, Deutschland in einen Krieg mit Russland verwickeln möchte und Sie keinen Widerstand dagegen leisten, halte ich für eine Katastrophe für Europa.
Meine Frage, können Sie das noch verhindern?
Mit freundlchem Gruß
O. Walter

Kommentare (3)Schließen

  1. Autor Helmut Krüger
    am 11. Dezember 2014
    1.

    "Angriff ist die beste Verteidigung" und "Das Recht ist da, wo wir sind" bzw. "Wir beugen uns keinem anderen Recht als demjenigen, was wir selbst formuliert haben", ist nicht nur eine Maxime von Millionären in den USA, ich denke, es ist nahezu durchgängie Lebens- und Denkart in den USA.

    Insofern MUSS sich da bei der Zusammenarbeit Bestimmtes ausschließen, wer denn eine realistische Überlegung anstellen will, auf welchen Felder eine Zusammenarbeit mit wem möglich ist und auf welchen Felder nicht. Eine blinde Bündisverpfichtung, die fast so vasallentreu daherkommt wie die auferlegten Verpflichtungen zwischen der DDR und der vermeintlichen Führungsmacht Sowjetunion hilft da jedenfalls nicht weiter.

    Während Michail Gorbatschow verscuhte, einen lebenden Leichnam, der 70 Jahre über die Runde geschleppt worden ist, Leben einzuhauchen, erfreuen sich die USA allerdings bei aller Eigensüchtelei und Verblendung immer noch einer tatsächlichen Anziehungskraft, einer Mischung von blankem Eigennutz, gepaart mit tatsächlicher Kreativität.

    Die europäischen Werte sind u. a., Wahrhaftigkeit und bewusste Lüge nach eigener Wahrnehmung zu unterscheiden dergestalt, dass die Lüge eigentlich nicht sein soll. In den USA sind - mit Verlaub und jenseits von Verdächtigungen, vielmehr nüchtern beschrieben - Wahrhaftigkeit und bewuste Lüge völlig gleichberechtigte Optionen. Untergeordnet der eigenen Nutzenvorstellung.

    Wo also geht eine Zusammenarbeit, wo nicht?
    Es bedarf des Mutes, nicht des Aussitzens, das zu benennen.

  2. Autor Wolfgang Riedel
    am 12. Dezember 2014
    2.

    Sehr geehrter Herr Walter,
    ich teile Ihre Ansicht, doch leider erkennen diese Machenschaften unserer Regierung zu wenig Bürger. Sehr deutlich wurde diese Amerikahörigkeit mit Anerkennung einer von diesen heraufbeschworene und finanzierte durch Putsch an die Macht gekommene ukrainische Regierung, das Unterlassen von Maßnahmen gegen die Bespitzelung und Zulassung von Dronenführung von Ramstein aus. usw. usf. Das Foltern war hier schon lange bekannt, aber nichts dagegen unternommen. Auch das Polen und Rumänien dies zuließ war bekannt. Hoffentlich wachen die Deutschan bald auf und wählen keine CDU, CSU und Grüne mehr.

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