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Ihr Moderationsteam

Abstimmungszeit beendet
Autor A. Schwemmlein am 09. Oktober 2015
3042 Leser · 1 Kommentar

Die Kanzlerin direkt

Sehr geehrte Frau Bundeskanzlerin,

ich, Andrea Schwemmlein, bin in 97500 Ebelsbach als ehrenamtliche Helferin für Asylsuchende tätig. Wir bekamen in der Zuweisung auch ein syrisches Brüderpaar, das sehr gut Englisch spricht. Die beiden haben als Dolmetscher etc fungiert und wurden in unserer Familie herzlich aufgenommen. Leider wurden die beiden nach kurzer Zeit nach Erlangen in ein Camp verlegt. Dies geschah am 16. September 2015. Die Beiden und alle Ehrenamtlichen und die Gemeinde hätten diese zwei Männer gerne wieder zurück. Ich habe in mails und Briefen begründet, warum wir gerade diese Beiden brauchen (Reg. von Mittelfranken, etc.) vor allem ist es auch ihr sehnlichster Wunsch auf einem Dorf leben zu dürfen. Letzte Woche wurde mir nun die Rückführung der beiden zugesagt. Leider ist die Woche vergangen und nichts hat sich getan. Diese beiden Männer bräuchten echt eine rasche Hilfe. Ihr ganzes Denken und Handeln dreht sich nur noch ums Zurückkommen. Ich brauche dringend Ihre Hilfe. Es kann doch nicht so schwer und zeitraubend sein, diesen Umverteilungsantrag auszufüllen und weiterzuleiten. Vor allem sind uns diese beiden Männer eine echte Hilfe, Unterstützung in allem, vor allem aber in der Akzeptanz von Flüchtlingen in der Dorfgemeinschaft. Der Umverteilungsantrag muss von der Regierung von Unterfranken gemacht werden. Wie gesagt, die Zusage habe ich aber leider tut sich nichts.
Ich weiß, hier geht es im großen Ganzen nur um diese beiden Männer aber ich glaube, nur so schaffen wir echte Integrität.

Mit freundlichen Grüßen
Andrea Schwemmlein

Kommentare (1)Schließen

  1. Autor Jessika Brinkmann
    am 11. Oktober 2015
    1.

    Ich würde mal sagen, die beiden Brüder schaffen das, aber eben so wie es Vorschrift ist.

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