Liebe Besucherinnen und Besucher,

seit 2006 beantwortete das Bundespresseamt Ihre Fragen auf dieser Plattform im Auftrag der deutschen Bundeskanzlerin. Im Zuge einer Neustrukturierung entwickelt das Bundespresseamt sein originäres Angebot weiter im Sinne eines Bürgerservices mit Dialogmöglichkeiten. Auf dieser Plattform wurden am Montag, den 30. April 2018, die letzten drei Fragen beantwortet. Neue Beiträge und Kommentare werden nicht mehr veröffentlicht.

Wir danken Ihnen für Ihre rege Teilnahme auf www.direktzurkanzlerin.de.

Ihr Moderationsteam

Abstimmungszeit beendet
Autor Christina Hodapp am 02. September 2016
3549 Leser · 2 Kommentare

Die Kanzlerin direkt

Sehr geehrte Frau Bundeskanzlerin DR. Angela Merkel

Frau Bundeskanzlerin, was sagen Sie zu dem Vorschlag des dm Markt Chefs Götz Werner zu einem bedingungslosen Grundeinkommen von 1000 €.

Ich glaube dann wären die Leute zufriedener und
die CDU wieder bei 100 Prozent .

Herzlichen Gruß - CH

Kommentare (2)Schließen

  1. Autor I. Schramm
    am 04. September 2016
    1.

    Ein klares NEIN meinerseits! Bei uns in Deutschland muss keiner an Hunger leiden und keiner unter einer Brücke schlafen. Bildung kostet kein Geld, jeder hat die gleichen Möglichkeiten.
    Ein Grundeinkommen reduziert meines Erachtens, die Anstrengungen sich mit eigener Kraft aus dem Elend zu ziehen.

  2. Autor Julius Markgraf
    am 05. September 2016
    2.

    Ich denke auch ab und zu darüber nach.

    Zum einen wird damit sicherlich Bürokratie abgebaut. Arbeitslose müssen nicht mehr zur Arbeitsagentur oder ARGE um ihr Arbeitslosengeld in komplizierten Verfahren zu erhalten.

    Ich vermute, dass ein Sozialamt wieder notwendig wird um Unterhalt zu bekommen, wenn die 1000€ nachweislich nicht reichen. z.B. wenn man in teuren Städten wie München lebt.

    Und schon kommt mein größter Zweifel. Fehlende Anreize zu arbeiten und die Wirtschaft innovativ zu fördern. Der ein oder andere wird sich fragen: "Wieso soll ich arbeiten, wenn ich sowieso 1000€ bekomme?" Besonders unbeliebte Berufe könnten Personalmangel erleiden, aber auch Fachkräfte, wenn sich Talente unter den Gemütlichen befinden.

    Die ethische Frage ist: Darf man einen Menschen zwingen zu arbeiten?
    Mein Antwort ist klar: Nein.
    Jedoch soll man keine Leistungen vom Staat beziehen, wenn man trotz guter Gesundheit die Arbeit oder die Arbeitssuche verweigert.

    Was mir nicht gefällt: Dass man als Arbeitssuchender oder Arbeitsloser diskriminiert wird. Das wird in Hinblick auf zukünftige Automatisierungswellen immer wichtiger zu bekämpfen.

    Um nochmal auf das Grundeinkommen zurückzukommen. Ich finde die Idee generell gut, jedoch nicht bedingungslos. Wer es will muss nachweislich auf Arbeitssuche sein, nicht arbeiten können oder gemeinnützig arbeiten.

    Bei meiner Idee muss jedoch ein Lohndumping verhindert werden. Deswegen sind Mindestlohn, maximale Arbeitsstunden und maximale gemeinnützige Stellen eine wichtige Basis.

    Weitere Risiko- und Missbrauchsprävention wird bei einer Einführung notwendig sein. Eine Einführung könnte sich schwieriger erweisen als die Bewältigung der Flüchtlingskrise bzw. pragmatische Lösungen für Benachteiligte der Gesellschaft.

    Ich sehe den Wunsch nach mehr sozialer Gerechtigkeit und ich hoffe es wird von der Bundesregierung in diese Richtung gearbeitet.

  3. Um einen Kommentar schreiben zu können, müssen Sie angemeldet sein.