Liebe Besucherinnen und Besucher,

seit 2006 beantwortete das Bundespresseamt Ihre Fragen auf dieser Plattform im Auftrag der deutschen Bundeskanzlerin. Im Zuge einer Neustrukturierung entwickelt das Bundespresseamt sein originäres Angebot weiter im Sinne eines Bürgerservices mit Dialogmöglichkeiten. Auf dieser Plattform wurden am Montag, den 30. April 2018, die letzten drei Fragen beantwortet. Neue Beiträge und Kommentare werden nicht mehr veröffentlicht.

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Ihr Moderationsteam

Beantwortet
Autor Thomas Lange am 07. März 2014
4642 Leser · 2 Kommentare

Die Kanzlerin direkt

Sehr geehrte Frau Merkel,

wir wohnen in München, aber stammen aus Dresden. Wir wissen, was es bedeutet, in einer Diktatur zu leben. Geben Sie den Russen und Putin diesmal nicht nach. Er wird nie aufhören. Denken Sie an Churchil. Für ihn war es 39 bestimmt auch eine sehr schwere Entscheidung, zu Polen zu stehen. Wir sind wirtschaftlich stark genug. Wir werden es auch ohne russisches Gas schaffen, auch wenn es teuer wird. Wir Deutsche müssen endlich Stellung beziehen. Es wird Zeit dafür.
Mit ehrlicher Achtung!
Simone + Thomas Lange

Antwort
im Auftrag der Bundeskanzlerin am 31. März 2014
Angela Merkel

Sehr geehrte Frau Lange, sehr geehrter Herr Lange,

vielen Dank für Ihre Frage, die wir im Auftrag der Bundeskanzlerin beantworten.

Herr Hildebrandt hat eine sehr ähnliche Frage gestellt. Bitte haben Sie Verständnis dafür, dass wir nicht alles wiederholen, was wir ihm geantwortet haben.

Aber wir fügen gerne hinzu: Bundeskanzlerin Merkel betont, dass die Bundesregierung auch im Ukraine-Konflikt auf eine diplomatische Lösung setzt. Die häufigen Telefonate zwischen der Bundeskanzlerin und Präsident Putin sind ein Ausdruck des intensiven Bemühens um Deeskalation.

Die Bundesregierung hat sich deshalb auch dafür eingesetzt, OSZE-Beobachter in die Ukraine zu entsenden. Sie sollen sich vor Ort ein genaueres Bild von der Lage machen und so zu einer Deeskalation der Krise beitragen. Dass diese Beobachtungsmission jetzt anläuft, ist ein ermutigendes Signal.

Weitere Informationen: http://www.bundesregierung.de/Content/DE/Artikel/2014/03/...

Mit freundlichen Grüßen

Ihr Presse- und Informationsamt der Bundesregierung

Kommentare (2)Schließen

  1. Autor Erhard Jakob
    am 18. März 2014
    1.

    Wenn die Krim-Leute per Volksentscheid zu Rußland
    gehören will, dann sollten wir diese Entscheidung
    respektieren.
    .
    Die Mehrheit der Ostdeutschen wollten der BRD beitreten.
    Auch diese Entscheidung haben alle respektieren müssen.
    Es sind nun mal die Spielregeln der Demokratie.

  2. Autor Erhard Jakob
    am 19. März 2014
    2.

    Simone + Thomas,

    zu: *Denken Sie an Churchill. Für ihn war es 39 bestimmt
    auch eine schwere Entscheidung, zu Polen zustehen.*
    .
    Sie sollten wissen, dass Großbritanien (Churchill) 1939
    nicht zu Polen gestanden und den abgeschlossenen
    >Beistands-Packt< gebrochen hat.
    .
    Das war auch der Grund, dass *Hitler-Deutschland*
    Polen in 18 Tagen überrennen konnte.
    .
    Wenn Churchill 39 zu Polen gestanden hätte,
    dann wäre Deutschland sicher bereits in
    diesem Jahr besiegt worden und es
    wäre nicht zum 2. Weltkrieg
    gekommen.
    .
    Apropos *Diktatur*.
    .
    Welche >Diktatur<
    meint ihr?
    .
    Die Diktatur des Proletariats? Oder die
    Diktatur des Geldes bzw. der Geld-
    und somit Machthabenden?

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