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Abstimmungszeit beendet
Autor Stefanie Mench am 07. Oktober 2014
5253 Leser · 10 Kommentare

Außenpolitik

So zwangen die USA Angela Merkel zu Sanktionen gegen Russland

Sehr geehrte Frau Merkel,

in der Huffington Post ist ein Artikel mit dem Titel "So zwangen die USA Angela Merkel zu Sanktionen gegen Russland" zu lesen. Hier steht u.a.:

"„Wir haben Putin vor die einfache Wahl gestellt: Respektieren Sie die Souveränität der Ukraine oder Sie werden sich steigenden Konsequenzen gegenübersehen.

Dadurch waren wir in der Lage, die größeren der entwickelten Staaten dazu zu bringen, finanziellen Druck auf Russland auszuüben.

Es ist wahr, dass sie das nicht tun wollten.

Aber wiederum war es die Führungsrolle Amerikas und der Präsident der Vereinigten Staaten, der darauf bestand – und der EU sagen musste, dass ihre Haltung nicht angemessen ist.“"

In der Tat kommen Zweifel an der Souveränität der deutschen Außenpolitik auf, die durch eine sehr einseitige Berichterstattung der deutschen Leitmedien ergänzt wird. Ich habe auch nicht den Eindruck eine tatsächlich deutsche Stellungnahme von seiten der Regierung zu hören, sondern nur das Wiederholen der amerikanischen Position. Bitte kommentieren Sie den Artikel.

Ich wüßte weiterhin gerne, warum amerikanische Söldner in der Ukraine, die in Zusammenarbeit mit rechtsextremen Verbänden auf russische Bürger der Ukraine schießen keine Verletzung des Völkerrechtes darstellen.

Mit freundlichem Gruß
Stefanie Mench

Kommentare (10)Schließen

  1. Autor Stefanie Mench
    am 15. Oktober 2014
    1.

    Zitat Volker Hellmeyer:

    "Die ökonomische Verlässlichkeit Deutschlands und der EU wurde in dem Ukraine-Konflikt zum Spielball der geopolitischen Interessen "unserer Freunde". Ist das smart? Entspricht das dem politischen Gebot, Schaden abzuwenden?
    Das Kind ist auf dem Weg in den Brunnen zu fallen …

    Korrekt ist es auch, die Frage zu stellen, welche Verantwortung damit die willfährige Politik der EU als auch der Bundesregierung für diese malade Entwicklung trägt.

    Sanktionen auf Basis unbewiesener Anschuldigungen zu veranlassen (weder der Maidan, noch MH-17 oder das Odessa-Massaker sind aufgeklärt, die Massaker an der Bevölkerung in der Ostukraine werden im Westen politisch und medial ignoriert …), entspricht nicht den Gepflogenheiten rechtsstaatlichen Handelns.

    Mehr noch war der Umsturz einer demokratisch gewählten Regierung der Ukraine, so schlecht sie auch immer war, maßgeblich durch Steuerung von außen (5 Mrd. USD/Nuland = Eingriff in die Souveränität) ermöglicht worden."

    Kann hier nur jedes Wort unterstreichen - warum haben wir zu all diesen Punkten noch kein Wort seitens der Bundesregierung gehört? Ist es da so verwunderlich wenn die Frage aufkommt inwiefern die NSA Spionage möglicherweise dazu geführt hat, dass führende Politiker Deutschlands einen Maulkorb tragen und eben nicht mehr im Sinne der Deutschen Politik machen?

  2. Autor H. Förnzler
    am 20. Oktober 2014
    2.

    Das Kern-Problem ist ja nicht, dass wir die Souveränität nicht hätten,
    das eigentliche Problem unserer Polit-Darsteller, eingesetzt durch US-Ausbildung in Atlantikbrücke, Aspen-Institut u.a.m.,
    ist vielmehr, dass diese unsere Souveränität nicht in Anspruch nehmen.

  3. Autor Erhard Jakob
    am 26. Oktober 2014
    3.

    Zum Zwingen (Nötigen) gehören imm zwei!
    Einer der nötigt und einer, der sich
    nötigen lässt!
    .
    Hier erinnere ich an die klaren Worte des Alt-
    Bundeskanzlers Dr. Gerhard Schröder SPD:
    *Mit mir nicht!*

  4. Autor Erhard Jakob
    am 28. Oktober 2014
    4.

    Bruno Giordano
    wurde auch dazu gezwungen, seine Behauptung,
    dass die Erde nicht im Mittelpunkt der Welt steht,
    zurück zu nehmen. Er hat sie nicht zurück
    genommen und ist bei der Wahrheit
    geblieben. Und zur Strafe wurde
    er dafür auf den Scheiterhaufen
    gezerrt und verbrannt.

  5. Autor Erhard Jakob
    am 29. Oktober 2014
    5.

    Das gleiche gilt für die
    Bestechlichkeit!

  6. Autor Erhard Jakob
    am 29. Oktober 2014
    6.

    Eigentlich sollte die Bundeskanzlerin in einer Position sein,
    dass sie sich von niemanden >auch nicht von Barrak
    Obama) zu etwas zwingen lassen muss.

  7. Autor Silvio Rehm
    am 01. November 2014
    7.

    nun wir wissen selbst nich alles und haben auch selbst nur wenig Einblick hinter die Kulissen zu schauen doch ein tu ich und die chrstl. gemeinde die ich besuche wir unterstützen im gebet unsere ganze Regierung da sie vor Gott alles was sie tun oder nicht veranworten müssen

  8. Autor Erhard Jakob
    am 07. November 2014
    8.

    Silvio,
    >beten< ist eine gute Sache.
    .
    Doch *beten* allein reicht oft
    nicht aus! Man muss auch tun.
    .
    Wenn Mitmenschen Rechtsverletzung erleiden,
    dann darf man nicht wegschauen. Man muss
    hinschauen und die Bestrafung der
    Rechtsverletzer fordern.
    .
    Die Devise:
    *Was geht mich fremdes Elend an?
    Ich habe mit meinem eigenen
    schon genug zu tun!* ist
    nicht die richtige.

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