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Abstimmungszeit beendet
Autor Dietrich Leutelt am 22. Juli 2013
5966 Leser · 3 Kommentare

Die Kanzlerin direkt

Souveränität Deutschlands

Sehr geehrte Frau Bundeskanzlerin,
in einem Artikel der FAZ vom 16. Juli 2013 wird verdeutlicht, dass Deutschland trotz aller internationaler Verträge, UN-Mitgliedschaft, Einbindung in NATO und EU etc. keine volle Souveränität hat. Der Deutsche Michel scheint damit wunderbar leben zu können. Auch der Politik scheint das Manko gleichgültig oder gar für die persönliche Karriere gefährlich, da wir Deutsche scharf auf der Gratwanderung zwischen "national" und "nationalistisch" beobachtet werden -besonders von uns selbst. Im Zusammenhang mit den Abhörpraktiken unserer "Freunde" kommt das Thema nationaler Souveränität eklatant an's Tageslicht. Er wird Ihnen, Frau Bundeskanzlerin, vorgeworfen, zu lasch unsere Souveränität zu verteidigen. Aber, so frage ich, was können Sie tun, um die Lücken -Feindstaatenklauseln der UN-Charta, Bestimmungen aus dem Überleitungsvertrag von 1953/54 etc. endlich zu schließen? Werden Sie sich als "stärkste Frau der Welt" daran die Finger verbrennen? Vor der kommenden Wahl sicher nicht, denn Rot-Rot-Grün wartet nur auf eine solche ideale Angriffsfläche. Aber ohne volle und wirkliche Souveränität werden Sie den frechen Eingriffen der US-, englischen und französischen Geheimdienste (von den russischen und chinesischen ganz zu schweigen) nicht Einhalt gebieten können. Volle nationale Souveränität ist die unbedingte Voraussetzung, damit Deutschland als größte Nation in Europa und eine der größten Wirtschaftsmächte mit seinen Vorstellungen von persönlicher Freiheit und Friedfertigkeit überhaupt ernst genommen wird.

Kommentare (3)Schließen

  1. Autor Thommy Gowinger
    am 31. Juli 2013
    1.

    Deuschland ist nicht souverän, war nicht souverän (jedenfalls nach dem 2. WK) und wenn es nach "deutschen" Politikern geht (aller Farben, weil alle am selben Strang ziehen), wird das auch so bleiben und wir gehen über in die EU-Diktaturl, die uns den Krümmungsradius einer Gurke vorschreiben, hochgiftige Glühsparlampen vorschreiben und auf Haufen von Papier andere Kuriositäten unterjubeln will.
    Russische angebote von Friedensverträgen wurden stets von "deutscher" Seite abgelehnt (warum wohl?).

  2. Autor Erhard Jakob
    am 01. August 2013
    2.

    Seit es Staaten gibt, gibt es auch innere und äussere
    Feinde, die diesen Staat bzw. diese Regierung,
    bedrohen.

    Genauso lange, wie es diese Feinde bzw. Gegner
    des Staates gibt, gibt es auch (geheime) Diener
    und Beschützer des Staates.

    In diesem Zusammenhang von "befreundeten"
    Staaten zu sprechen, ist doch dämliches
    Gequatsche!

    Hier gilt:

    *Vertrauen ist gut!
    Konrolle ist
    besser!*

    Das hat auch nichts mit krummen Gurken
    und nicht geschlossenen Friedens-
    verträgen, zu tun.

  3. Autor Werner Scherfer
    am 20. August 2013
    3.

    Herr Jakob,ich habe noch keinen Kommentar von Ihnen gesehen, der mal vernünftig für oder gegen eine hier gestellte Frage etwas sinnvolles aussagt .
    Sie schreiben besser Romane oder Gedichte, sind Sie überhaupt von dieser Welt .

    Das wir nicht die volle Souverenität haben ist mir auch schon lange bekannt, einigen Politikern wohl nicht !!

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