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Ihr Moderationsteam

Abstimmungszeit beendet
Autor Gert Unverzagt am 25. April 2013
3893 Leser · 1 Kommentar

Die Kanzlerin direkt

Steueraffäre Uli Hoeneß

Sehr geehrte Frau Bundeskanzlerin,

im Zusammenhang um die aktuelle Steueraffäre um den Manager des FC Bayern München Uli Hoeneß, möchte ich Ihnen diese Mail schreiben, verbunden mit der Bitte an Sie, ihre Möglichkeiten voll auszuschöpfen, damit ich, wie bestimmt viele andere ehrliche Bürger auch, weiter an die Demokratie und Gerechtigkeit in unserem Land glauben kann. Es kann doch nicht angehen, das eine Verkäuferin wegen eines nicht korrekt verbuchten Pfandbons (Pressebericht) von wenigen Eurocent ihren Job verliert und die, die unser Land um Millionen betrügen, obwohl sie bestimmt mit großem Abstand ein besseres Leben führen können, als z.B. besagte Verkäuferin, sich vor dem Gesetz auch noch freikaufen können und weiter ihren Job verrichten können, so als sei nichts geschehen. Das finde ich in unerträglichem Maaß ungerecht!

Hochachtungsvoll

Gert Unverzagt

Kommentare (1)Schließen

  1. Autor Erhard Jakob
    am 27. April 2013
    1.

    Auch ich finde es einerseits im höchsten Maße ungerecht, wenn eine
    Verkäuferin wegen des Einlösens eines fremden Pfandbons von
    paar Cent, bzw. wegen des Essens einer unbezahlten Eier-
    schecke, ihren Arbeitsplatz verliert.

    Andererseits sollte man einen Menschen, der einen Fehler
    gemacht hat, auch nicht gleich hinrichten. Egal, ob es sich
    um einen *Promi* oder einen *Otto Normalbürger* handelt.

    *Promis* die heute über >Uli Hoeneß< den Stab brechen,
    sollten vorsichtig sein. Es könnte sein, dass morgen
    heraus kommt, dass sie selbst Steuern in nicht
    geringen Maße hinter zogen haben.

    Ich erinnere hier an Dr. Schawan, welche sich öffentlich
    für ihren *Doktor-Kollegen* geschämt hat. Ein paar
    Tage später wurde sie selbst auf den medialen
    Scheiterhaufen gezerrt und verbrannt.

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