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seit 2006 beantwortete das Bundespresseamt Ihre Fragen auf dieser Plattform im Auftrag der deutschen Bundeskanzlerin. Im Zuge einer Neustrukturierung entwickelt das Bundespresseamt sein originäres Angebot weiter im Sinne eines Bürgerservices mit Dialogmöglichkeiten. Auf dieser Plattform wurden am Montag, den 30. April 2018, die letzten drei Fragen beantwortet. Neue Beiträge und Kommentare werden nicht mehr veröffentlicht.

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Abstimmungszeit beendet
Autor marita radeisen am 06. Oktober 2009
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Bildung

studienplätze

Sehr geehrte Frau Dr. Merkel,

mit viel Interesse und Zustimmung habe ich Ihre Rede anlässlich des Jahrestages der Fraunhofer-Gesellschaft gelesen.

Dazu möchte ich Ihnen ein aktuelles Beispiel geben. Mein 2. Sohn hat gerade sein Abitur mit 2,4 bestanden, nicht so hervorragend aber mit Physik-Leistungskurs ganz gut und möchte nun Technischer Umweltschutz an der TU-Berlin studieren, wobei der NC beim letzten Mal bei 2,2 lag.

Warum werden, wenn diese Studiengänge so gebraucht werden, nicht mehr Studienplätze bereitgestellt?

Umweltminister Gabriel wies ja zurecht darauf hin, dass es schwer vermittelbar ist, einen Studiengang mit 10-12 Semestern zu belegen, anstatt nach 6 Semestern BWL mit 30 Jahren an der Börse Millionen zu verdienen.

Mein 1. Sohn studiert schon im 4. Semester Umwelttechnik/regenerative Energien und ca. 50 % der Studienanfänger haben schon aufgehört, also könnte doch die Zulassung diese Abbrecherquote mitberücksichtigen, oder?

Vielleicht könnte das Kanzleramt direkt oder mit Hilfe von Frau Schavan in dieser Problematik mal aktiv werden und die Hochschulen zu gezielteren Studienplatzbereitstellungen für die Bereiche, die für Deutschland von großer Wichtigkeit sind, bewegen.

Mit freundlichen Grüßen

Dr. Marita Radeisen