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Beantwortet
Autor Isolde Schmidt am 19. Juli 2015
5842 Leser · 14 Kommentare

Die Kanzlerin direkt

Tempolimit

Sehr geehrte Frau Bundeskanzlerin,
ich muss Ihnen heute schreiben weil ich seit Freitag 17.07.2015 nur noch am Weinen bin. Ich bin befreundet mit einem jungen Paar die im August beruflich nach Amerika auswandern wollten, da noch Unterlagen fehlten sollten diese am Donnerstag noch abgeholt werden. Auf der Autobahn bei Pforzheim passierte dann das Unglaubliche, meine Bekannten überholten und wie aus dem Nichts raste ein AMG aufgemotzter Mercedes mit über 200 KM/Std. In das Auto dieser kleinen Familie. Dieses überschlug sich mehrere Male. Die Feuerwehr musste die Insassen aus dem Auto schweißen, der kleine Sohn (Vinzenz) der gerade mal 14 Monate alt war ist dabei ums Leben gekommen, die jungen Eltern liegen schwer verletzt im Krankenhaus, ich finde keine Worte mehr für so ein schreckliches Unglück, darum möchte ich Sie fragen: Warum auf unseren Autobahnen so gerast werden darf. Warum dürfen sich alle mit schnellen Autos auf deutschen Autobahnen austoben. Ich kann mir nicht vorstellen, dass zum Beispiel in der Schweiz dermaßen schreckliche Unfälle passieren. Ich würde mir wünschen, dass auch auf unseren Autobahnen vernünftig gefahren werden muss, sollen doch die verrückten Raser auf die Rennstrecke.
Warum gibt es auf unseren Autobahnen kein Tempolimit ?

Hochachtungsvoll
Isolde Schmidt

Antwort
im Auftrag der Bundeskanzlerin am 21. August 2015
Angela Merkel

Sehr geehrter Frau Schmidt,

vielen Dank für Ihre Frage, die wir im Auftrag der Bundeskanzlerin beantworten.

Wir können Ihre Trauer sehr gut verstehen. Jedes Opfer eines Verkehrsunfalls ist ein Opfer zu viel - darin dürften wir uns alle einig sein. Für die Bundesregierung hat die stete Verbesserung der Verkehrssicherheit daher höchste Priorität.

Zentrales Instrument zur Steuerung der Verkehrssicherheit ist die Straßenverkehrsordnung, deren Regel Nummer eins besagt: „Die Teilnahme am Straßenverkehr erfordert ständige Vorsicht und gegenseitige Rücksicht.“

Dazu gehört auch, nur so schnell zu fahren, wie das Fahrzeug beherrscht werden kann. Wer diese Regel ignoriert und andere gefährdet, muss damit rechnen, dafür zur Rechenschaft gezogen zu werden – sei es mit einer Geldbuße, sei es mit einer Freiheitsstrafe.

Alle Maßnahmen der Bundesregierung zur Verkehrssicherheit haben grundsätzlich eine Erhöhung der Regelakzeptanz und Regelbefolgung zum Ziel. Die Einführung eines generellen Tempolimits auf Autobahnen erachtet die Bundesregierung vor diesem Hintergrund als wenig sinnvoll.

Auf deutschen Autobahnen ereigneten sich 2014 über sechs Prozent aller Unfälle, bei denen Menschen zu Schaden kamen. Häufigste Unfallursachen waren ungenügender Sicherheitsabstand sowie nicht angepasste Geschwindigkeit. Ursache für die meisten Unfälle ist weniger das Überschreiten der zulässigen Höchstgeschwindigkeit als vielmehr rücksichtsloses Fahren. Fakt ist, dass sich notorische Raser nicht von Tempolimits abschrecken lassen.

Zudem sind bereits heute rund 40 Prozent der Autobahnen ständig oder zeitweise mit einem Tempolimit belegt. Geschwindigkeitsbeschränkungen durch moderne Technik wie zum Beispiel Verkehrsbeeinflussungsanlagen kommen hinzu.

Entscheidend ist die angemessene Fahrweise. Hierfür wirbt die Bundesregierung im Rahmen ihrer Sicherheitskampagne „Runter vom Gas“.

Weitere Informationen:

http://runtervomgas.de/themen/geschwindigkeit/

http://runtervomgas.de/themen/ablenkung/

Mit freundlichen Grüßen

Ihr Presse- und Informationsamt der Bundesregierung

Kommentare (14)Schließen

  1. Autor Sabrina Schmidt
    am 22. Juli 2015
    1.

    Es ist höchste Zeit das man dieses Thema wieder aufgreift nicht nur aufgreift, nein es ist Zeit das endlich ein Gesetz zu Tempolimit auf deutschen Autobahnen kommt! In fast allen Ländern der Erde gibt es Tempolimits außer in Afghanistan, Haiti, Nepal,Somalia- und Deutschland! Wie kann das sein? Liegt es an der übermächtigen Autoindustrie? Wie kann es sein das Geld und Macht in unserem deutschen Staat vor Menschenleben stehen?
    Viele Statistiken zeigen das immer mehr Deutsche in den vergangenen Jahren auf deutschen Autobahnen gestorben sind und die Zahl der Toten steigt mit jedem Jahr an! Muss man da nicht langsam die Notbremse ziehen?
    So viele andere Länder machen es uns vor, wieso können wir diesem Beispiel nicht folgen? Frau Merkel es wird Zeit das das Gesetz Tempolimit auf deutschen Autobahnen eingeführt wird!!!

    Mit freundlichen Grüßen
    Sabrina

    http://verkehrssicherheit.org
    http://www.umweltbrief.de/neu/html/Tempolimit.html

  2. Autor Erhard Jakob
    am 22. Juli 2015
    2.

    Ich bin mir nicht sicher, dass ein Tempolimit das Problem löst. Immer, wenn etwas schlimmes passiert ist, werden neue Gesetze gefordert. Ich denke
    hier an den schlimmen Unfall von Jan Ulrich in der Schweiz. Was nützt ein
    Gesetz (Tempolimit), wenn die Menschen sich nicht daran halten?
    .
    Andererseits würde ich mich bei einer Volksabstimmung für ein
    Tempolimit auf deutschen Autobahnen aussprechen. Allerdings
    mit dem Wissen, dass deshalb schlimme Unfälle (z.B. wegen
    Übermüdung) deshalb nicht weniger werden.

  3. Autor Sabrina Schmidt
    am 23. Juli 2015
    3.

    Aber hier sieht man wie es in der Schweiz abläuft! Herrn Ulrich wird der Prozess gemacht! Und warum weil es in der Schweiz ein Gesetz für Tempolimit gibt! Sie diskutieren sogar ob er doch 142km/h gefahren ist anstatt 139km/h! Ich möchte mir gar nicht vorstellen wie dieser Unfall ausgegangen wäre wenn Herr Ulrich 240km/h gefahren wäre (diese Geschwindigkeit ist in Deutschland auf vielen Strecken erlaubt) und deshalb gehört ein Gesetz für Tempolimit her!!

  4. Autor Erhard Jakob
    am 23. Juli 2015
    4.

    Sabrina,
    Herrn Ulich wurde doch nicht der Prozeß gemacht, weil es in der Schweiz
    ein Gesetz für ein Tempolimit gibt. Es wurde ihm der Prozeß gemacht, weil
    er einen Verkehrsunfall verschuldet hat. Wenn es diese Gesetz nicht ge-
    geben hätte, wäre es trotzdem zu einem Prozeß gekommen. Genauso,
    wäre es zu einem Prozeß gekommen, wenn er ein Unfall in Deutschland
    verursacht hätte. Bei der Zumessung der Strafe kommt es natürlich darauf,
    wieviel er die erlaubte Geschwindigkeit überschritten hat. Im vorliegenden
    Fall kommt es darauf an, 0b er über oder unter 140 km/h gefahren ist. Bei
    über 140 km/h muss eine Haftstrafe ausgesprochen werden. Unter 140
    km/h kann die Gesetzesverletzung mit einer Geldstrafe geahndet werden.

  5. Autor Sabrina Schmidt
    am 23. Juli 2015
    5.

    Hallo Herr Jakob,

    Sie mögen wohl Recht haben und Herr Ulrich wird in der Schweiz seine gerechte Strafe bekommen! Aber seien Sie mir nicht böse über Herrn Ulrich möchte ich hier nicht diskutieren!
    Wir verlieren das Thema aus den Augen, es geht um ein Tempolimit auf deutschen Autobahnen!
    Es freut mich aber zu hören dass sie bei einer Volksabstimmung für ein Tempolimit stimmen würden.

    Vielen Dank

  6. Autor Erhard Jakob
    am 24. Juli 2015
    6.

    Ja, ich spreche mir für ein Tempolimit auf deutschen Autobahnen aus.
    Zumal auf den meisten >und vorallem europäischen> Autobahnen
    ein Tempolimit besteht.

    Allerdingsbin ich aber auch der Ansicht, dass eine solche Geschwin-
    digkeitsbegrenzung nur wenig an der Unfallstatistik ändern wird.
    .
    Eher, würde es was bringen, wenn Autofahrer mit technischen
    Hilfsmitteln an der Weiterfahrt bei >>Übermüdung<<
    gehindert werden könnte.

  7. Autor Gabriele Klein
    am 24. Juli 2015
    7.

    Sehr geehrte Frau Schmidt, danke f. diesen Beitrag. Dies ist einer von unzähligen Punkten wo sich dieses Land restlos blamiert. An diesen Dingen sieht man nämlich wie die Prioritäten liegen..... .... Ganz offensichtlich verliert hierzulande ein Menschenleben immer mehr an Priorität und wird "disponibel".... .......
    Noch was: nach dem was ich einst im Religionsunterricht lernte wäre es damals vor vielen Jahren moralisch unvorstellbar gewesen, so etwas per Volksabstimmung regeln zu wollen ....... Heute scheint man ganz offen über das was einst unvorstellbar gewesen wäre nachzudenken.. Nur, es gibt Dinge die sind nicht demokratisierbar wie z.B. das Recht auf Leben und dieses hat Priorität vor dem Recht auf Schnelligkeit........ Die Priorität bleibt auch wenn sich eine Mehrheit für die "Schnelligkeit" entscheiden würde.......
    Zu den Gesetzen: Wenn die Gesetze nicht eingehalten werden sollen sie abgeschafft werden? Das wäre sicherlich weniger verlogen in vielen Fällen. Besser wäre es jedoch sich an die Gesetze zu halten. Noch besser wäre ein entsprechendes "Gewissen".......Leider gilt: Je weniger Kontrolle von Innen um so mehr wird von außen nötig......Mit andern Worten, es ist nur noch eine Frage der Zeit bis unser Laissez-Faire System in eben jenem Polizeistaat mündigt gegen den es sich ursprünglich positionierte.

  8. Autor Helmut Krüger
    am 28. Juli 2015
    8.

    Schon in den 1980er Jahren ging der Spruch um, dass die Bundesautobahn die größe offene Psychiatrie Deutschlands wäre. Das klingt sicherlich zugespitzt, doch gerade durch diese Zuspitzung rücken so manche Verhaltensweisen in das Bewusstsein, die außerhalb des Autos S O nicht stattfinden.

    Damiit verknüpft ist in meinen Augen der Freiheitsbegriff. Es gibt mindestens zwei davon, die sich gegenseitg eher ausschließen:

    Der erste, der gesellschaftsübliche, dass ein einmal gewähltes Mittel bis zum endlichsten Punkt und bis zur endlichsten Geschwindigkeit ausgeschöpft sein muss, der also der "Loser" sei, der einige Kommastellen darunter bleibt.

    Der zweite, der klar in der Minderheit ist, aber nach meiner Überzeugung Wert wäre, dass ihm mehr zusprechen: dass Freiheit die jederzeitige WAHL der Mittel ist. Zu dieser Zeit dieses Mittel, zu einer anderen Zeit ein anderes Mittel und zu nochmals anderer Zeit ein nochmals anderes Mittel. In diesem Kontext ist die maximale Anwendung eines dieses Mittel völlig egal, weil es gerade darauf NICHT ankommt.

    Wer nicht nur Auto-fixiert ist, sondern gleichermaßen auch um die Bahn und andere Verkehrsmittel weiß, der vergleicht Zeit U N D Strecke, der weiß, wie lächerlich an Zeit tatsächlich "gewonnen" und "gespart" wird, bei derart hohen Geschwindigkeiten. Weil sie eben nicht zu halten sind. Weil dauernd abgebremst werden muss, Weil der Stress einzieht, anstatt entspannt zu fahren.

    Viel wird vom Fahrspaß geredet, besonders in der Werbung. Für den, für den der Adrenalinpegel auf Höchstsstufe gelandet ist, für den ist das kein Spaß und für die Leidtragenden erst recht nicht.

  9. Autor Erhard Jakob
    am 29. Juli 2015
    9.

    Ich wüßte zugern wieviel Menschen auf deutschen Autobahnen gestorben sind, die nicht gestorben wären, wenn es ein Tempolimit gegeben hätte.

    Ich wüßte zugern wieviel Menschen auf deutschen Autobahnen gestorben
    sind, die nicht gestorben wären, wenn man einen übermüdeten Fahrer
    rechtzeitig stoppen könnte.

  10. Autor Helmut Krüger
    am 30. Juli 2015
    10.

    Ich glaube, dass es zweierlei Vorgehen braucht:
    Selbstverständliich eine Begrenzung mit konsequenter Ahndung bei Verstoß, wie alles eine Begrenzung braucht, was ggf. von verheerender Wirkung sein kann und zum 2., genauso wichtig, ein gewandeltes Selbstverständnis derjenigen, die so eine Gerätschaft handhaben:

    Vielzuviel wird verbunden mit der Potenz des Autos, die PS-Zahl als Ausdruck eines Prestiges, nicht aber sonstiger inhaltlicher Begründetheit, die verheerende Annahme all zu oft, soweit der Fahrer sich nur notdürftig aufrecht hinter dem Lenkrad halten kann, das Wesentliche für das Fahren doch schon erreicht sei.

    Das Wesentlcihste ist allerdings nicht die reine Fortbewegung eines Fahrzeuges mit Zehntausenden Tonnen Schubkraft, das Wesentlichste ist meiner Meinung nach das vollständige Vermögen zur Reaktion auf das Unvorhergesehene. Erst daraus resultiert die Verantwortung.

    Wer sich durch zu hohe Geschwindigkeit und durch zu dichten Abstand selbst außer Vermögen setzt, angemessen zu reagieren, gebraucht das Fahrzeug nicht, er missbraucht es. Im Sinne eines Kampfinstrumentes, nicht aber im Sinne eines Fahrzeuges.

  11. Autor Erhard Jakob
    am 31. Juli 2015
    11.

    Richtig,
    nicht die Geschwindigkeit und die Schubkraft der Fahrzeuge,
    ist das Gefährliche sondern der Mensch.

    Wenn die Gesellschaft(er), die Fahrer über ihrer Leistungs-
    grenze belasten bzw. fordern, dann hilft die beste
    Bremse nichts mehr - wenn sie im *Sekunden-
    Schlaf* nicht betätigt wird.

    Ich bin mir ziemlich sicher, dass die Opferzahlen
    von Rasern und übermüdeten Fahrern im
    Verhältnis von 1 : 100 stehen.

  12. Autor Helmut Krüger
    Kommentar zu Kommentar 11 am 01. August 2015
    12.

    Wahrscheinlich werden da die Statistiker widersprechen, allerdings nur deshalb, weil die Definition des Verkehrstoten eine recht merkwürdige ist. Als Verkehrstoter wird "nur" jener bezeichnet, der als direkte Folge eines Unfalls stirbt.

    Gelingt es, völlig ledierte Menschen aus zerfetzten Autos herauszuholen und diese durch die Medizin notdürftigst am Leben zu halten bzw. kurzzeitig wieder ins Leben zurückzuholen, ist die Ursache des dann Tage späteren Tods keineswegs mehr die Karamboulage, sondern der ganz gewöhnliche Herzstillstand, das Versagen der Lunge oder sonstiger Organe.

    Weit mehr, als dass der Rückgang der Verkehrstoten auf zivilisierteres Fahrverhalten zurückzuführen ist, ist es auf die immense Weiterentwicklung des Rettungwesens und der Mediizin zurückzuführen.

    Kurzum: Es braucht eine Neudefinition, die die eigentlichen Ursachen später eingetretener Tode klar benennt. In diesem Punkt: des Einzugs einer zivilsierter Fahrkultur mit abgerüsteten PS-Zahlen, sind die Kerle meistens immer noch mit ihren Faustkeilen unterwegs. Auch jene Männer in Frauenkleidern.

  13. Autor Erhard Jakob
    am 10. August 2015
    13.

    Es geht doch nicht darum, die Statistiken auszuwerten.
    Sondern darum, dass die Verkehrstoten verringern
    werden. Hierbei spielt aus meiner Sicht eine
    geringerer Bedeutung als die
    Übermüdung.

  14. Autor Joerg Gelszus
    am 16. August 2015
    14.

    Das Tempolimit is nicht das Problem, das Fahrverhalten, die Straßen und Witterungsverhältnisse, die Verkehrssicherheit des Fahrzeuges, die Erfahrung des Fahrers, all diese Dinge spielen eine viel wichtigere Rolle. Fahrzeuge die Überholen müssen genauso einschätzen können, ob sie ein auf der Überholspur mit höherer Geschwindigkeit heranfahrendes Auto behindern und sollten dieses gegebenenfalls vorbeifahren lassen bevor die Spur gewechselt wird. Auch gehören Kleinfahrzeuge nicht auf die Überholspur einer Autobahn, ebensowenig wie LKWs oder Busse. Auch stehen auf Landstraßen viel mehr Kreuze als auf Autobahnen und bei unachtsamer Fahrweise reichen 50 km pro Stunde schon aus um sich zu überschlagen bzw schwerste zu verletzen. Schnell fahren hat nichts mit austoben zu tun, sondern damit, dass man schneller von A nach B kommt. Wer sich wirklich austoben will den kann auch kein Tempolimit daran hindern.

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